<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894</id><updated>2012-02-16T20:08:56.484-08:00</updated><title type='text'>Zu Gast in Indien 2009-10</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://indien09-10.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>36</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-2351209515843042154</id><published>2010-06-20T12:41:00.000-07:00</published><updated>2010-06-20T13:22:04.577-07:00</updated><title type='text'>Back home in Deutschland!</title><content type='html'>Hier nun endlich der letzte Blogbericht, in dem ich von unserem letzten Trip in die Hilmalayas, von meiner Rückkehr nach Deutschland und vom “zu Hause einleben” berichte, einem Prozess, in dem ich mich auch nach über einem Monat noch befinde!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die freudig erwartete zehntägige Himalayatour begann am 23. April und stellte unsere dritte und damit letzte Tour in der Gruppe der Austauschschüler dar. Für viele von uns war sie gleichzeitig die beste von dreien (Südindientour, Nordindientour, Himalayatour); wir sahen diesmal zwar nicht viele Tempel, Burgen oder andere erbaute Sehenswürdigkeiten, dafür konnten wir uns endlich mal wieder an sauberen Flüssen, gewaltigen Wasserfällen, frischer, kühler Luft und der wunderschön grünenden Berglandschaft erfreuen. Und wir tauschten die vielen Busfahrten, die uns auf den übrigen beiden Touren manchmal doch etwas zu lang wurden, gegen Wanderungen durch das größte Gebirge der Welt ein – kein schlechter Deal! Das tägliche stundenlange Laufen oft mit vollgepackten Rucksäcken auf dem Rücken war zwar schon anstrengend, abgesehen von so manchen störenden Blasen an den Füßen hat sich aber niemand verletzt. Selbst in den zwei Nächten, in denen wir neben Schnee und Hang zelteten, haben wir uns höchstens eine Erkältung, oder eine Zecke eingefangen. Wie sehr ich die Berge vermisst hatte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder in Mumbai angekommen war es fürchterlich heiß. So viel wie in meinen letzten Wochen in Mumbai habe ich noch nie geschwitzt – die Temperatur lag konstant um 42 Grad und die immens hohe Luftfeuchtigkeit machte es auch nicht besser. In Anbetracht der kurzen Zeit, gerade zwei Wochen, bis mein Abflug nach Deutschland ging, war ich der Hitze aber auch irgendwie dankbar, denn so konnte ich mich auf eine gemäßigte Temperatur zu Hause freuen.&lt;br /&gt;Die zwei übrigen Wochen vergingen wie im Flug. Es gab auf einmal so viel zu tun, so viele Menschen das letzte Mal zu sehen und vor allem so viel einzukaufen! Wie viel Mumbai passt noch in den ohnehin schon übervollen Koffer? Zuletzt habe ich, außer dem 20kg ordnungsgemäßen Koffer und Handgepäck, noch ein 22kg schweres Paket schicken müssen. Es war mir unmöglich, mich mit meinem Gepäck weiter zu reduzieren! Und selbst so habe ich, während wir mit dem Auto zum Flughafen fuhren, noch weiterhin darüber gegrübelt, was ich vergessen habe und natürlich, was ich am meisten vermissen werde.&lt;br /&gt;Ganz zu Anfang wären da die vielen Freunde zu nennen, die ich während dieser großen Reise kennenlernen durfte. Meine Gastfamilien waren allesamt so herzlich, nett, hilfsbereit, offen,... Eben so, wie man sie sich nur wünschen kann. Selbst wenn es Probleme gab, konnten wir offen miteinander reden und fanden zumeist einen guten Kompromiss. &lt;br /&gt;Ebenso die Mitglieder meines gastgebenden Rotaryclubs, die mich immer unterstützt haben und mich auch oft zu privaten Feiern oder einem Abendessen im Kreis der Familie einluden. Alle hatten sie Freude daran, mir von Indien zu erzählen, sowie auch von Deutschland oder ganz Europa zu hören.&lt;br /&gt;Doch vor allem bin ich dankbar für die Freundschaft mit den anderen Austauschschülern, die mit mir die Zeit in Mumbai und auf den Reisen verbracht haben. Während all den Tagen, Wochen, Monaten miteinander sind wir wie zu Geschwistern geworden, kannten uns fast in und auswendig und waren immer füreinander da. Dadurch, dass wir alle die gleiche Ausgangsposition hatten, konnten wir uns immer gut weiterhelfen, gab es einmal Streit in den Familien oder Pech mit dem Rotaryclub, Heimweh, Krankheit oder andere Probleme. Schließlich haben wir das Austauschjahr erfolgreich hinter uns gebracht und haben nicht nur viel über Indien, sondern auch über all die Länder gelernt, aus denen unsere Freunde kamen: Brasilien, Mexiko, Kanada, Amerika, Frankreich und Belgien. Was für ein Reichtum!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der schmerzlichen und tränenreichen Verabschiedung am Flughafen in Mumbai hatte ich eine doch ziemlich angenehme Reise nach Deutschland. Zum Glück konnte ich einige der insgesamt acht Stunden Flug schlafen und war so weder zu aufgeregt, meine Eltern wiederzusehen, noch zu traurig, Indien verlassen zu haben. Ich hatte ein merkwürdiges Gefühl im Bauch; alle Anspannung fiel von mir ab und ich ließ den Wechsel einfach geschehen und den neuen Lebensabschnitt auf mich zukommen. Ich hatte es geschafft, mich in einer komplett neuen, unterschiedlichen Welt zurechtzufinden, in der ich vorher nichts und niemanden kannte; warum also sollte ich das also in meiner eigenen Heimat, dem durchorganisierten und sicheren Deutschland, nicht auch können? &lt;br /&gt;Amüsant war das Essen, das sie während des Fluges servierten. Es war eine merkwürdige Deutsch-Indische Mischung; Zum Frühstück gab es zum Beispiel – abgesehen vom allseits beliebten Omlett – echte Kaiserbrötchen mit leckerer Marmelade und Lagnesehonig, die wie selbstverständlich in einem Schälchen mit Inidischer Amul-Butter lag. Dazu gab es saftig-süße Mangostücke, eine Indische Süßigkeit und schließlich einen Becher Apfelschorle (die wiederum in Indien nicht existiert).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal in Deutschland angekommen fühlt man sich fast, als wäre man nie richtig weggewesen, als wäre der Austausch in dieser anderen Welt ein Traum gewesen, der beim Aufwachen wie eine Seifenblase zerplatzt. Und doch ist so viel hängengeblieben, so viele Eindrücke von Menschen, Orten, Geräuschen, Gerüchen, Gefühlen,... Immer, wenn ich über mein Austauschjahr gefragt werde, kann ich kaum wieder aufhören zu erzählen und freue mich daher über jeden, der sich für meine Erlebnisse in dem großen Indien interessiert!&lt;br /&gt;Der Alltag kehrt ein und, seitdem mein Inidscher Gastbruder Aniket auch wieder nach Hause geflogen ist, die Rückkehr in ein “normales Leben”. Seit einigen Wochen gehe ich wieder in die Schule, um mich auf das 12te Schuljahr vorzubereiten, da ich die 11te nicht wiederholen möchte. Auch tanze ich wieder (es ist so viel aufzuholen!), treffe mich mit Freunden, singe im Chor und genieße geradezu die altdeutschen Lieder in den Gottesdiensten und die Liturgie, die mir so beruhigend bekannt ist. Doch selbst wenn äußerlich kaum eine Veränderung zu sehen ist, habe ich einiges dazugelernt, kann Dinge, die mir früher selbstverständlich erschienen, besonders wertschätzen oder andere kritisieren. &lt;br /&gt;So viele Erfahrungen und Gelerntes sind für mich ein großer Reichtum und ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei der Organisation Rotary, meinen Gastfamilien und den vielen Menschen bedanken, die mich über die ganze Zeit hinweg unterstützt und mit Rat und Tat begleitet haben. (Das gilt natürlich auch für die fleißigen Leser, die meinen Blog mitverfolgt haben!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen, vielen Dank!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin glücklich, dass der Austausch nun nicht entgültig zuende ist –  im August diesen Jahres wird der Rotaryclub Nahetal, mithilfe dessen ich versandt wurde, ein Taiwanesisches Mädchen aufnehmen und wir werden ihre zweite Gastfamilie sein. Und natürlich locken all die herzlichen Einladungen meiner Austauschfreunde in ihre jeweiligen Länder... Exchange continues!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Fragen oder Anregungen können Sie / könnt ihr mir gerne schreiben, ich freue mich auch über ein Feedback!: &lt;br /&gt;a.storck92@googlemail.com&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-2351209515843042154?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/2351209515843042154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/2351209515843042154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2010/06/back-home-in-deutschland.html' title='Back home in Deutschland!'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-8708786861262269450</id><published>2010-04-07T10:42:00.000-07:00</published><updated>2010-04-07T10:47:50.870-07:00</updated><title type='text'>Monatsbericht März</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Dear Mr. President, dear Rotarians!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Coming back from my North trip, the remaining month of March gave me, first of all, a better idea of the summer heat in Mumbai. We just got used to the mild climate of Rajasthan and Utter Pradesh, where we could wear our old sweaters and jackets and woke up more early to get warm water for the morning shower, and suddenly, getting out of the airconditioned train, the immense heat welcomed us back home. What happned in the time we were away? I felt like coming into a huge oven, not even Thane appeared to be cooler. “Now you can imagine, what is waiting for you in the month of May”, my host families are telling me. I can not really imagine how the weather will become by then, since the heat of these days is already breaking all my records of living in high temperatures.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;On the 14&lt;sup&gt;th&lt;/sup&gt; of March I spontaneously changed my host families again. Now I am staying with Deepak and Ujwala, my third and last host family, who stays in Kalher. Though it is a bit far from the city, everyday they offer to take me towards Mulund or Thane station, from where I can move easily. I want to thank Vinay, Vidya and Pooja for the wonderful time together, for their help, advise and affection and also thank Deepak and Ujwala for their warm welcome. I am very grateful to have three quite different, but very loving host families who always support me and give me the beautiful feeling of being at home.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;As I sometimes just felt too hot to go outside, I often spent the time writing on my German Blog about the last trip. There are so many new experiences and impressions to talk about, that I already wrote eight pages and have not yet finished.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Further on I visited a school for handicapped pupils, where I will start volunteering in April along with Keegan and two other exchange students, who also live nearby. The school is situated in Thane, around twenty students from the age of six to 25 are tought there. As we inbounds always have some speacial programs going on and also have the Himalaya trip left, we will not be able to help regularely, but go there as often as time permitts.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;In the month of march I also got to know the temple Hare Ram Hare Krishna in Juhu, where I was taken to a beautiful dance program about Krishna's childhood. I was invited by the host family of Viviane and I again learned a bit more of the huge, nice mythology of India.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;The airport of Mumbai was an other place, where I spent several hours: After the last meetings with Bruna during her birthday party for example, some of the Inbounds and me accompannied her on the sad way to the airport. With lots of tears we said goodbye, though knowing, that a life in Mumbai with a seriously broken leg would not really be enjoyable.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;But at the same place, there was also a happening, that was not at all sad: On 27&lt;sup&gt;th&lt;/sup&gt; of March my mother from Germany arrived in India, to spend two weeks of her Easter holidays with me and to get to know the city, where I lived through the last eight months. I am very happy she is with me and also she is really enjoying the city, that is so full of life, and getting to know the different culture, the food and, of course, the people – you! Right on the second day of her stay, my first host family showed us the Elephanta caves, which not even I had seen before. And there are lots of other places I want to show her, too!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Finally I again want to thank Rotary for making this exchange possible. Remembering that my time in India is limited and I have not even two months left, until I will fly back to my home country, I of course feel happy to come back to my old friends and family, though I also feel sad to leave India behind. But, even if my host fathers now start teasing me with the days that are left until my flight goes, I am sure I will enjoy the remaining time as much as I can.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Thank you for supporting me! Shukria!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-8708786861262269450?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/8708786861262269450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/8708786861262269450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2010/04/monatsbericht-marz.html' title='Monatsbericht März'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-481696844444773621</id><published>2010-03-17T03:14:00.001-07:00</published><updated>2010-03-17T03:14:39.249-07:00</updated><title type='text'>Monatsbericht Februar</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Dear Mr. President, dear Rotarians!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Although I have just come back from the exciting North trip and I am full of all the impressions we got, I firstly would like to summarize my first weeks of the month of February.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;The first great event that took place in the last month was the District Conference on the 6&lt;sup&gt;th&lt;/sup&gt;. After so many days practising for our dance performance, all of us 20 inbounds were really excited when we saw the elegant Hotel, the big stage and the huge audience. It took us about three hours time to adjust our costumes and to get the Make-Up done. Afterwards, looking into the mirror, I was really surprised – I had never looked so Indian before! Luckily our performance went really well, we all did our best and actually enjoyed the dance.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;But not only the inbounds danced in the last month: also Pooja, my host sister, performed Bharatnatyam in her dancing group. The show was in Gadkari Theatre in Thane, and the nine girls did so well, that it was no wonder their photo came in the newspapers some days later. It was not only nice to watch them dancing so easily, but I was also very happy when I could find and remember some of the stories of the Indian mythology.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Apart from all the dancing and preparing for the trip, I had the chance to explore more of the South of Mumbai. In company of my friends I saw the Croffet market, many of the important and beautiful buildings and finally we again went to the Taj Hotel and drank a Cappucino for not less than 250 Rupees.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;The day of St. Valentine's my friends and I celebrated in the house of Deepak and Ujwala, which will be my third home here in India. We really enjoyed cooking together, dancing, listening to music from every different country and fighting with the many mosquitos, that also gave us company.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Finally, on 22&lt;sup&gt;th&lt;/sup&gt; of February, the long expected North trip began. Other than the South trip that took place last year, this trip started with a sad Goodbye to Henrique, a Brasilian boy who had a lungs inflammation and stayed back in Mumbai. An other accident that took place right on the first day after our arrival in Udaipur, was when Bruna, a Brasilian girl, got hit by a car. Her right foot is broken three times, so that she directly had to fly back to Mumbai. At least there she had the company of Henrique and the other way around.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;It is not easy to resume all places and monuments we saw. Almost everyday was special, we always had to keep our cameras charged and I had my notebook ready to write even for my German Blog. Looking back at two weeks in North India, we saw many forts and castels, museums, beautiful temples, palaces and their big gardens. We have been on a Safari through a Nature Park, we did rafting in the holy river Ganga, went on camels into the desert and enjoyed the sunset there, we celebrated Holi, saw the Pakistan boarder and, of course, we visited the famous and amazing Taj Mahal, the building of love.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Naturally we also did quite a bit of shopping! I specially liked the Patch work textiles to hang on the wall. Some of us also got some real marbol plates, Kashmir shawls and leather bags, which we now proudly put to our collection of Indian memories.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Remembering my experiences of the last two weeks, I am very grateful to be in the IYE program and thankful for the support of my Club. I am also looking foreward to introduce you to my mother, when she will come to visit me on 27&lt;sup&gt;th&lt;/sup&gt; of March and I am sure she will enjoy Mumbai as much as me.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Thank you! Namaste!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-481696844444773621?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/481696844444773621'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/481696844444773621'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2010/03/monatsbericht-februar.html' title='Monatsbericht Februar'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-4091742167133648413</id><published>2010-03-16T12:29:00.000-07:00</published><updated>2010-04-21T12:07:12.100-07:00</updated><title type='text'>Nordindien</title><content type='html'>Hallihallo nach langer Zeit! Letzte Woche sind wir Austauschschüler von dem lang ersehnten Nordindientrip wiedergekommen, und, wie auch schon nach dem ersten großen Trip in den Süden des Landes, gibt es viel zu erzählen! Der Trip dauerte 16 Tage und führte uns durch Rajasthan über Utter Pradesh nach Dehli und sogar an die Pakistanische Grenze. Pranay, unser schon bekannter Tourbegleiter, hat uns dabei immer zur Seite gestanden, mit Wasserflaschen und Extrainformationen versorgt und genügend Spaßaktionen für uns organisiert, damit uns bei all dem Sightseeing weder unser Interesse noch die Aufnahmefähigkeit verloren geht.&lt;br /&gt;Anders als bei unserem Südtrip, an dem ich alle paar Tage an meinem Blog weitergeschrieben habe, habe ich dieses mal nur Notizen und Fotos gemacht, auf die ich mich jetzt beziehen werde. Viel Vergnügen beim Lesen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag, 22. Februar&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab die Post! Nach einer ganzen Menge Vorbereitungen und dem mir hier immer wieder begegnenden “Was soll ich mitnehmen? Meine Tasche ist zu klein!” fanden wir Austauschschüler uns endlich am Bahnhof zusammen, um den Zug nach Falna nahe Udaipur zu nehmen. Leider war der Beginn des Nordtrips nicht so fröhlich und unbeschwert, da ein Brasilianer, Henrique, sich auf dem Bahngleis von uns verabschiedete. Er hatte über die letzten Wochen eine Lungenentzündung und lag damit im Krankenhaus, sodass er nun noch nicht fit genug war, um mit uns zu kommen. Am gleichen Tag unserer Wiederankunft in Mumbai ist er außerdem wieder nach Brasilien zurückgeflogen, was damals schon abzusehen war. Das machte den Abschied auch nicht gerade leichter. Er war der erste, der die Gruppe verlässt.&lt;br /&gt;Nicht desto trotz kamen wir dienstags nach der etwa 15stündigen Zugfahrt, auf der wie immer Musik gehört, gespielt, erzählt, gegessen, getrunken und geschlafen wurde, in Falna einer kleinen Stadt in Rajasthan an, wo auch schon ein Reisebus auf uns wartete. Das Klima war eindeutig kühler und vor allem trockener. Die Luft war staubig und der Boden sandig. Nein, wir wollten keine Klimaanlage! Um sechs Uhr morgens schien die Sonne noch nicht so warm, und so saßen wir alle bald in Kaputzenpullovern oder Stoffjacken im Bus und dösten nochmal ein. &lt;br /&gt;In Udaipur, einer etwas größeren Stadt, die wohl zu einem großen Teil von Tourismus lebt, checkten wir in einem Hotel ein, machten uns frisch und frühstückten. Und danach ging es los! Wie wir uns alle so frohen Mutes auf den Weg zur ersten Tempelbesichtigung machten passierte leider noch ein Unglück: Bruna aus Brasilien wurde von einem Auto angefahren. Ihr rechter Fuß ist mehrmals gebrochen und angebrochen, was für sie nicht nur sehr schmerzhaft war, ihr kam es erstmal auch ganz unwirklich vor. Warum musste das gerade am erstan Tag passieren! Ihr Fuß ist in einem nahegelegenen Krankenhaus eingegipst worden und sie ist auf direktem Weg wieder nach Mumbai zurückgeflogen. Wenigstens konnten sich die beiden Brasilianer dort Gesellschaft leisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem etwas flauen Gefühl im Magen – es hätte genauso gut auch jeden anderen treffen können – hörten wir unserem Guide zu, der uns um das sorgfältig verzierte Tempelgebäude führte. Elefanten, Pferde, Dämonenköpfe, Blumen, viele Ornamente und etwa 30cm große Figuren mit Instrumenten, Schwertern oder in Paaren machten die komplette Außenwand des weißen Tempels zu einem Beweis der Indischen Kunstfertigkeit. Selbst der Innenraum mit einem großen Idol des Gottes Brahma verblasste ein wenig angesichts der schönen Außenfassade.&lt;br /&gt;Die nächste Station war der Stadtpalast von Udaipur, der uns über die ganze Stadt blicken ließ. Das alte, schöne Gebäude war zwar nicht so reichlich verziert, es hiellt aber im Innenhof einen schattigen Garten bereit. Außerdem waren die Außenwände seitens der Eingangstüren mit stolzen Reitern, Abbildungen von Hindugöttern oder einfachen “Türstehehern” bemalt, wie es mir auch in den normalen Straßen von Udaipur aufgefallen ist. Der Sinn ist es, wie leicht zu erraten, die Dämonen abzuschrecken, sodass das Haus selbst rein bleibt.&lt;br /&gt;Das Programm des ersten Tages wurde mit unserem Besuch im Prinzessinnengarten abgeschlossen. So ein Blütenmeer habe ich lange schon nicht mehr gesehen! Auch an Springbrunnen und kleinen angelegten Seen mit Seerosen fehlte es nicht. Gleich neben dem Park befand sich ein Textil und Antiquariatsgeschäft, in dem wir schöne Schals kaufen konnten und Holzstatuen ansahen. Dann ging es zum Hotel zurück. &lt;br /&gt;In Anbetracht der vielen Ereignisse heute, war der Abend nicht lang und wir fielen nach dem scharf-herzhaften Abendessen gleich in die Betten. Zum Glück blieb Bruna die einzige, die auf der Reise einen solchen Unfall hatte. Und doch – welch ein Unglück war das! Sie hat sich schon fest versprochen, einen Nordindientrip nachzuholen, wenn sie wieder auf den Beinen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch, 24. Februar&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Knapp eine Stunde von Udaipur entfernt liegt Ranakpur, der Ort, der einen meiner drei Lieblingstempel dieser Tour bereithielt. Der weiße Stein ist von außen zwar etwas grau verschmutzt, das Innenleben ist dafür wirklich imposant. In diesem Gebäude findet man, abgesehen vom Fußboden, keine Stelle, die nicht mit Ornamenten, Blumen, Tieren oder kleinen Figuren verziert ist. Ich erinnerte mich sofort an die Außenfassade des Tempels, den wir am vorigen Tag gesehen hatten. Unterschiedlich war, dass die Sorgfaltsarbeit diesmal nicht außen, sondern im Jain Tempel selbst stattgefunden hat. Und diesmal war die Arbeit wirklich unermesslich. Jeden Fleck, jedes Stück Wand zierten kleine, handgearbeitete Bildchen. Das Gotteshaus ist so erbaut, dass die Sonne tagsüber jeden Winkel beleuchten kann, und doch nicht zu aufdringlich hell wird oder Hitze entsteht. Außerdem beinhaltet es nicht weniger als 1144 Säulen, unter denen man nicht zwei gleiche finden kann. Eine dieser Säulen, die gleich am Eingang zu sehen ist, ist fast unmerklich schief konstruiert. Wie uns der Mönch erklärte, der uns durch den Tempel führte, wollten die Erbauer dadurch ihre Ehrfurcht vor Gott ausdrücken. Die Perfektion liegt eben nur ganz allein in seiner Hand.&lt;br /&gt;Die Religion “Jain”, dessen Tempel wir sahen, untersagt jede Form von Gewalt. Jains sind dadurch nicht nur strenge Vegetarier, sie verzichten gar auf Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch, um die Insekten, die unter der Erde leben, nicht zu zerstören und einigen ist das Erhalten von Insekten so wichtig, dass sie ein Tuch als Mundschutz benutzen, um nicht versehentlich ein Insekt zu verschlucken. Solche Menschen haben im Gegensatz zu mir wohl das Glück, von Mücken in Ruhe gelassen zu werden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends kehrten wir in einem hübschen Hotel in Jodhpur ein, das mit besonders weichen Betten ausgestattet war. Deren Bezüge und die farbintensiven Silkvorhänge hinter den Glastüren zu jedem Zimmer gaben uns schonmal einen Vorgeschmack auf den kommenden Tag, an dem uns eine Vorführung der verschiedenen handgewebten und aufwendig dekorierten Stoffen bevorstand und fast alle unsere Geldbeutel etwas erleichterte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag, 25. Februar&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jodhpur ist nach Jaiselmer die zweitgrößte Stadt im Indischen Staat Rajasthan, was übersetzt übrigens soviel wie “der Staat der Könige” bedeutet (Raja – König; sthan – Staat). Sie ist auch bekannt als die blaue Stadt, da einige ihrer Häuser mit Indigo angestrichen wurden, um nach altem Glauben Insekten abzuschrecken und Hitze zu vermeiden. Besonders berühmt ist der hier zu besichtigende Umaid Bhawan Palast, in dem noch immer der König der umliegenden Region wohnt. Der ganz aus Sandstein gebaute Palast ist ein eindrucksvolles Gebäude, dessen Erbauer großen Wert auf Symmetrie gelegt haben. Insgesamt beinhaltet der Palast 347 Räume, davon werden einige im linken Flügel als Museum und im rechten als Hotel genutzt. Eine Nacht in diesem königlichen Haus würde, wie wir aus Neugier erfragten, etwa so viel kosten wie unsere gesamte Nordindientour.&lt;br /&gt;Im Museum werden alte Uhren, das Porzellan und schönes Besteck, Schminkkästchen und weiteres Mobiliar der früheren Königsfamilien ausgestellt. Aber heutzutage wird der König wohl doch auch Internet haben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie schon erwähnt kamen wir, nach der Mittagspause, zu dem Textilgeschäft, in dem uns mit großen Worten die feinsten Stoffe der Region vorgestellt wurden. Von großen Tagesdecken für das Doppelbett, über Gardinen, Kissenbezüge und Schals bis hin zu Wandbildern in allen Formen aus Patchwork gab es alles, was das Herz begehrt. Die Stoffe variierten kaum in der Qualität, waren aber unterschiedich bearbeitet worden. Es gab Decken mit vielen kleinen Spiegeln, mit Stickereien, einige mit “Löchern”; auch mit Palletten und Perlen wurde nicht gespart. Nicht vorzustellen, welch eine Arbeit hinter solch einer Decke stecken muss! Und rechnet mal den Preis mal in Euro um, so ist eine solcher Decken wohl sehr viel günstiger als gute Decken aus Deutschen Textilgeschäften: um die 30 Euro. Das Problem ergibt sich nur, wohin damit? Dank Lufthansa darf ich doch nur 20kg mitnehmen...&lt;br /&gt;Der nette Verkäufer hat uns bevor wir das Geschäft verließen noch einige besonderen Decken gezeigt, die ihr kleines Unternehmen für den Weltmarkt anfertigt und exportiert. Kenzo, Louis Vuitton, Moschino – Von hier bekommen die großen Marken also ihre Qualitätsware! Der Preis einer solchen Decke steigt ungefähr um das doppelte, sobald das Schildchen mit dem Namen der Marke am Zipfel hängt. Hätten wir gewollt, hätte der Verkäufer uns die Decken so wie sie waren verkauft, nur leider war selbst dieser Preis für uns zu hoch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer fünfstündigen Busfahrt kamen wir abends in Jaiselmer an, der größten Stadt in Rajasthan. Doch der Tag war noch nicht zuende: Sobald wir im Hotel angekommen waren und die imer schwerer werdenden Koffer und Taschen in den Zimmer verstaut hatten, bot Pranay, unser Begleiter, einen Abstecher zu einem kleinen Schmuckgeschäft an. Kurz darauf war der Bus wieder voll. “Aber zuerst müssen wir zur Bank!”, hieß es aus den letzten Reihen. &lt;br /&gt;Mit wiederaufgefüllten Geldbeuteln ging es also zum wirklich kleinen Lädchen, oder bessergesagt war es eine zweistöckige Privatwohnung. Hier wurden Ringe, Ohrschmuck, Armreifen, Ketten, Fußkettchen, Anhänger und kleine Idole hergestellt – alles aus Silber. Es hat etwas gedauert, bis wir uns für unser Mitbringsel entschieden hatten, doch als wir das Lädchen verließen waren nicht nur wir glücklich mit unseren Errungenschaften; auch der Verkäufer schien sehr froh. So viele kauflustige Jugendliche trifft er wohl nicht alle Tage!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag, 26. Februar&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die große Burg Jaiselmers, die Golden Fort, war der erste Programmpunkt dieses Tages. Wie ganz klar zu sehen war dieser Ort ein absoluter Touristenort. Schon bevor wir überhaupt die gewaltige Burgmauer erreicht hatten, wurden uns allerlei Arm- und Fußbändchen, gitarrenähnliche Instrumente, Ledertaschen und Wandbilder angeboten: “Good quality! Good price! Give me your last price! I make you good price! See nice designs...” Mittlerweile können wir schon mit den Händlern mitsprechen, und zwar mit dem gleichen symphatischen und doch starken Indischen Akzent.&lt;br /&gt;Die Burg an sich war, wie abzusehen, gigantisch. Es war allzu leicht, den Überblick zu verlieren, und so haben wir uns immer an den Guide und Pranay geklemmt. Manchmal fiel es allerdings auch schwer, an all den schönen Mitbringseln, die einen von links und rechts anlachten und im Sonnenschein funkelten so kühl vorbeizugehen... Doch es gab nicht nur Händler, auch alte Tempel, besonders schöne Häuser mit Schnitzereien an den Außenwnden und Türmchen auf dem Dach und jede Menge kleiner Lederwaren- und Textilgeschäfte. Auch sind wir diesmal in einem Restaurant eingekehrt, das zwar kein Fleisch, aber trotzdem leckere wenn auch scharfe Speisen anbot. Die Jain Kultur ist hier nunmal sehr verbreitet. &lt;br /&gt;Zum Ende hin haben wir glücklicherweise wieder alle zusammengefunden. Gut, dass es Handys gibt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gehe nun wieder zu der nächsten Unterkunft, so hieß es, als wir von dem Golden Fort wieder in den Reisebus stiegen. Wer dabei an ein Hotel dachte, hatte sich allerdings geirrt, und auch ich wunderte mich, da ich den Reiseplan nicht zur Hand hatte, wo der gute Herr Busfahrer uns aussteigen ließ. Ringsherum gab es nichts als Sand, bisweilen ein paar verdorrte Büsche, ein anderer Reisebus auf einem improvisierten Parkplatz und ein großes weißes gespanntes Tuch mit einer eingeschnittenen Tür, das den Eingang signalisierte. Naja, ganz so schlimm war es nun doch wieder nicht, aber im ersten Moment haben wir uns schon umgeguckt.&lt;br /&gt;Das “Zeltlager” erinnerte mich stark an unsere erste Wüstentour, das Wüstenfestival “Rann Utsav”, in dem wir schon einmal zwischen den Dünen gewohnt haben. Die Zelte waren wieder gut ausgestattet, es gab wirklich keinen Grund zur Beschwerde: Große, weiche Betten, Dusche mit heißem Wasser von sechs bis sieben Uhr morgens (Pranay wollte, dass wir am nächsten Tag pünktlich sind und zwang uns mit der Heißwasserzeit, früh aufzustehen. Wir waren schlauer und füllten bereitstehende Eimer mit heißem Wasser, sodass sich nur einer pro Zelt aus dem Bett schälen musste), es gab ein Waschbecken mit Spielgel, Klos und sogar Papier in jedem Zelt. Was braucht man mehr?&lt;br /&gt;Bevor wir es uns gemütlich machen konnten, hatten wir erst noch einen Kamelritt vor uns. Für mich war das das Highlight des Tages: Zu zweit auf einem Kamel ritten wir durch den feinen, weichen Sand und genossen die letzten Sonnenstrahlen. Bis die Zelte nicht mehr zu sehen war, führten uns die freundlichen Besitzer der Kamele irgendwo ins Nirgendwo. Dort hatten wir Zeit für Fotos, für Purzelbäume im Sand, zum Genießen der unendlichen Weite und der Stille und letztlich für einen schönen Sonnenuntergang. &lt;br /&gt;Nach der Rückkehr zu den Zelten gab es ein typisch Rajasthani Abendessen. Erdnüsse, Papadbrot, Reis, dünne Bohnen und etwas Paneerkäse in scharfer Soße wurden uns serviert; wir saßen zusammen mit einer Französischen Touristengruppe um einen großen Platz herum, der, wie sich bald herausstellte, als Tanzfläche gedacht war. Kaum hatten wir zu essen angefangen, fing eine Gruppe von Männern mit großen Trommeln, einem Harmonium und einer Zitter ausgestattet, zu spielen an. Nicht viel später trippelten die zwei dazu gehörigen, stark geschminkten und mit viel funkelndem Schmuck dekorierten Tänzerinnen auf den Platz und machten das viel zu scharfe Essen wieder gut. Sie holten später sogar einige von uns auf die Tanzfläche und zeigten uns die Bewegungen! Natürlich sahen die an ihnen viel eleganter und besser aus, aber Spaß hat es trotzdem gemacht.&lt;br /&gt;Ist die Sonne einmal weg, wird es schnell kalt. Eingemummelt in Pullover, unsere neuen Schals und Bettdecken ließen wir den Tag nahe den Zelten ausklingen. Mithilfe einer neuen Funktion des iPod Touches konnten wir sogar die Sterne benennen, die so zahlreich am klaren Himmel zu sehen waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag, 27. Februar&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Mehrangarh Fort” heißt die nächste Burg, die wir besuchten. Sie ist eine der größten und imposantesten Burgen in ganz Indien. Mit der Eintrittskarte und einem guten Audioguide ausgestettet ging es los. Uns wurde nicht nur einiges über die Geschichte erzählt, auch hatten wir einen weiten Blick auf die Stadt. Das Hauptgebäude ist zum großen Teil zu einem Museum umgebaut worden, in dem alte Schmuckstücke, die königlichen Sänften und Waffen ausgestellt wurden. Wie uns gesagt wurde, konnten sich die Soldaten der damaligen Zeit nur schlecht an Schusswaffen gewöhnen; Sie waren sehr stolz und sahen Schießpulver als eine billige Methode an, um sich zu verteidigen. Als der König jedoch die erste große Niederlage erlitt, bei der hunderte seiner Männer, nur mit Schwertern bewaffnet, durch Schießpulver ums Leben kamen, musste auch er Gewehre kaufen. Es gibt sogar einen Brauch, “Shastra Pooja”, in dem die Waffen verehrt und geschmückt werden, damit sie den Soldaten im nächsten Kampf Glück und den Sieg bringen. Auch konnten wir einen Blick in die früheren Gemächer des Königs und seiner Familie erhaschen, die mit unzähligen Bemalungen in den schillerndsten Farben dekoriert waren. Das Schlafzimmer hatte sogar einen verzierten Fußboden. Hier wurde gespielt, gesungen, getanzt und alles was sonst noch zu einer guten abendlichen Unterhaltung ohne Internet und Fernsehen beiträgt.&lt;br /&gt;Die großen Kanonen, dicken Mauern und altertümliche Utensilien versetzten uns in eine ganz andere Zeit, in der Audioguides, Handys und Kameras absolute Fremdkörper gewesen wären. Und doch sind diese Dinge für uns so normal, was täten wir ohne Technik?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Rest dieses und des kommenden Tages verbrachten wir fast komplett im Bus. Wir hatten viel Zeit dazu, die bisherigen Erlebnisse zu verdauen und uns auszuruhen, denn als nächstes stand ein Fest an, bei dem wir wieder bei Kräften sein mussten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag, 1. März&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Happy Holi!” – Und kaum hat man sich versehen, hat man das kunterbunte Farbpulver auch schon in den Haaren, im Gesicht und auf der neuen weißen Bluse. Das Fest der Farben wird schon seit jahrzehnten vor allem im Norden Indiens gefeiert. Menschen jeder Kaste oder Religion laufen mit farbigem Pulver Eimern mit Farbwasser oder gar Wasserpistolen auf die Straße und toben sich aus. &lt;br /&gt;Die Entstehung und Bedeutung dieses Festes ist, wie bei so manchen Indischen Festen, umstritten. Generell soll an Holi der Sieg des Guten über das Böse und der Frühlingsanfang, das Aufblühen der Natur gefeiert werden. In der ersten Nacht werden außerdem in einer großen Zeremonie Strohhaufen mit getrocknetem Kuhkot und einer kleinen Dämonenfigur namens Holika verbrannt, die zuvor auf den Straßen aufgebaut werden. Während des gesamten Spektakels konsumieren viele Inder Bhang, ein weißes Getränk, das in Indien als legales Rauschmittel gilt und den Spaß noch steigern soll. Bhang war ein guter Grund dafür, warum wir Austauschschüler an diesem Tag nicht ohne Begleitung auf die Straßen gingen – Lieber nichts riskieren bei so vielen Übermütigen!&lt;br /&gt;Dass wir nicht auf die Straße gingen soll aber nicht heißen, wir hätten uns nicht amüsiert! Auf der Hotelterasse haben wir gleich nach dem Frühstück, mit den gestern gekauften Farben ausgestattet unser eigenes Holi gefeiert. Jeder hatte sich kleidungsmäßig auf das gegenseitige “Einsauen” vorbereitet und viele von uns haben nun, ohne darauf acht zu geben, schöne Erinnerungstops oder Tshirts, aus denen die hartnäckige Farbe natürlich nicht mehr auszuwaschen ist.&lt;br /&gt;Doch die rote, blaue, violette, grüne, gelbe und braune Färbung bleibt nicht nur auf der Kleidung haften – Vor allem uns Blondinen sah man Holi noch lange an. Ich hatte selbst eine halbe Woche danach noch eine orange-grüne Tönung im Haar. Selbst mit täglich zweimal Duschen dauert es einige Tage, bis sich auch die oberen Hautzellen erneuern und man sich langsam wieder sauber fühlt. Und selbst dann muss man sich noch gründlich seinen Händen und Füßen widmen, die besonders wegen den grünblau gefärbten Nägeln ohne genügend Zuwendung geradezu monströs aussehen. Aber, und dessen sind wir Inbounds uns alle einig, das war's wert! Einmal so mit Farben um sich zu werfen, wie man gerade lustig ist und seine Freunde mal so richtig einzufärben – liebevoll und doch ohne Gnade, das bleibt in guter Erinnerung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tempelbesichtigung am Nachmittag und der traditionell Indische Markt, auf dem wir auch zu Abend aßen, verblassen etwas angesichts des Erlebnisses am Anfang des Tages. Lustig war jedenfalls, überall Touristen und auch Indische Frauen, Männer, Kinder in allen vorstellbaren Farben zu sehen. Man lächelte sich zu und musste sich nicht wie der einzige Paradiesvogel auf Erden fühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag, 2. März&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach viel Schlaf und ausgiebigen und doch scheinbar nutzlosen Säuberungsaktionen ging es nun weiter mit Sightseeing: Das Museum im Stadtpalast Jaipurs, der Wasserpalast und das Planetobservatorium, ein Beweis für die frühen und klugen Erkenntnisse der Inder, was die Astrologie anbetrifft, standen auf dem Tagesplan. &lt;br /&gt;Wenn man nach dem Wow-Effekt geht, gewinnt eindeutig der Stadtpalast. Das Gebäude gilt, nach dem Taj Mahal, als das berühmteste in ganz Indien. Es hat eine 12km lange Mauer, 20 Wachtürme und beinhaltet viereinhalbmillionen kleiner Spiegel, die zur stilvollen Dekoration beitragen. Doch nicht nur das: es hat ein Badezimmer für die warmen, sowie eines für die kalten Monate und verfügt über eine “natürliche Klimaanlage”, die mit den Herablassen von kaltem Wasser hinter einer Extrawand funktioniert. Ganz schön raffiniert, die Architekten von damals! &lt;br /&gt;Und für wen all der Aufwand? Der Palast wurde für die zwölf Ehefrauen des Königs gebaut, die alle in einem separaten Teil der Anlage lebten. Da sie alle um die Gunst des Königs warben, trugen sie stets schweren Schmuck und schöne Kleider, die mit kostbaren, schillernden Metallen durchwebt waren. Leider wurde die ganze Aufmachung oft zu schwer, als dass zarte Frauengestalten sich damit problemlos fortbewegen könnten. Also baute man neben jeder Treppe eine Rampe, sodass die Königinnen in einer Art Rollstuhl umhergeschoben werden konnten. Doch welche der Frauen nun am besten abgeschnitten hat, blieb den ihnen oft rätselhaft: Um Eifersucht und Streit unter ihnen zu vermeiden, blieb geheim, welche seiner zwölf Vertrauten seine Majestät am häufigsten besucht. Dies geschah anhand eines Ganges, der vom Gemach des Königs unabhängig zu jedem einzelnen Frauengemach führte. Ich bin mir allerdings nicht ganz so sicher, ob diese Regelung nicht eher den Neid unter den Frauen gesteigert haben mag?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch, 3. März&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Tag ging es für uns besonders früh auf die Piste: Eine Safaritour duch den Naturpark in Sawai Madhopur stand an. Von dem dachlosen Geländewagen aus sahen wir zwar keine Tiger, dafür aber die Abdrücke ihrer großen Tatzen, ein ganz naturbelassenes Land und viele andere interessante Tiere. Zuerst fielen mir die Vögel auf, die zuerst einzeln von Baum zu Baum flogen, auf der Suche nach etwas Genießbaren. Joia, eine Französin, die sich als Proviant Cornflakes mitgenommen hatte, kam auf die Idee, sie damit anzulocken und es dauerte nicht lange, bis sich eine ganze Schar laut zwitschernder Vögel zum Frühstück versammelt hatte und uns von den Händen aß.&lt;br /&gt;Wir sahen Rehe und Hirsche, schwarzgesichtige Affen, eine merkwürdige Pferdeart – große, dunkle und etwas schwerfällige Tiere, die mich auch ein Bisschen an Kühe erinnerten –, stolze Adler, wilde Pfaue und sogar einige Krokodile, die im oder am See der aufgehenden Sonne zuschauten. Obwohl das Land sonst ziemlich trocken und sandig war, gab es viele Bäume und Büsche mit einigen Palmen dazwischen, viel strohiges Gestrüpp und erfrischend saubere und klare Luft! Wie hatte ich die vermisst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir geduscht, gefrühstückt und unsere Koffer schon fast routinemäßig vor die Zimmertür gestellt hatten, fuhren wir heute in den nächsten Busdesstaat: Utter Pradesh, der mit der Indischen Hauptstadt Dehli und der berühmten Moschee Agras ein Ziel vieler Touristen ist. Die Reise war lang, und ich hatte ein wenig Zeit, mich über Dehlis Geschichte zu informieren. Ursprünglich war die Stadt wohl in acht Teile – sieben Islamische und einem Britischen – eingeteilt, die nach und nach zusammengewachsen waren. Im Jahre 1947 gab es eine große Freiheitsbewegung der Hindus und Muslime, die die Britische Regierung nicht mehr dulden wollte. Dabei war ein ausschlaggebender Kritikpunkt der Gebrauch von Tierfett, das für die Produktion der Waffen verwendet wurde. Bei diesem Stoff handelte es sich um Fett von Kühen oder Schweinen, mit derenen Verwendung sowohl Hindus als auch Muslime Probleme hatten. Wie wir alle wissen, erlangten die Inder letztlich ihre Unabhängigkeit und damit diese nicht in Vergessenheit gerät, erbaute man den mit 73m weltweit höchsten Steinturm. Mittlerweile beherbergt die “Stadt der acht Städte” zwischen 14 und 18 Millionen Menschen; die Zahlen schwanken so sehr, da die Bewohner der Slums nicht registriert werden und es so schwierig ist, sie zu schätzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Abendessen in unserem Hotel gefiel uns besonders gut. Nicht nur, weil auch Spagghettinudeln mit richtiger Tomatensoße im Angebot waren, sondern auch, weil im Speisesaal eine runde, hölzerne Bodenplatte eingebaut war, die sich langsam und kaum merklich drehte. Hatte man sich zu Anfang gleich an den Eingang gesetzt, war es möglich, dass man zuletzt an der Fensterseite saß, von der aus man einen guten Blick auf Agra hatte. Und war da hinten im Dunkeln nicht auch schon ein Türmchen des Taj' zu erkennen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag, 4. März&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der allmorgendliche “wake up call” war heute ausnahmsweise mal wirklich wirksam. Sobald das Ringen des Telefons durch unser Mädelszimmer lärmte, stand auch schon die Erste unter der Dusche, um danach noch so viel Zeit wie möglich zum Schminken und für die Finger-und Fußnägel zu haben. Alles sollte sitzen, passen und ein gutes Bild abgeben, denn bald schon sollte uns der Bus zum berühmten Taj Mahal bringen – zu einem der neuen sieben Weltwunder auch bekannt als das Gebäude der Liebe. &lt;br /&gt;Übersetzt bedeutet Taj Mahal Palast der Kronen. 22 Jahre lang wurde an der Moschee gebaut, die ein Indischer Herrscher 1641 für seine verstorbene Lieblingsfrau in Auftrag gab. Der hellste und härteste Marmorstein, der Hauptbestandteil des Gebäudes ist, kommt aus Rajasthan und Makraba, ist also ungefähr 264 Meilen weit gereist und so ganz ohne Lastwagen und Züge war dies ganz offensichtlich ein großer Aufwand. Ganz zu schweigen von der Bearbeitung, die natürlich reine Handarbeit ist! Auch all die Blumen und die verschnörkelten Schriftzüge, die in den Marmorstein eingearbeitet sind, bestehen aus Steinen, die aus allen Enden Indiens kommen. Einige davon kann man mit einer Taschenlampe zum leuchten bringen. &lt;br /&gt;Zur linken und rechten Seite des blendend weißen Hauptgebäudes befinden sich das Gasthaus und ein Gebetshaus, natürlich nach Mekka ausgerichtet. Vier Wachtürme stehen an allen vier Ecken des Platzes; sie neigen sich kaum sichbar nach außen, sodass sie im unwahrscheinlichen Falle eines Erdbebens das Grabmal nicht beschädigen. Die gesamte Konstruktion ist symmetrisch durchgeplant. &lt;br /&gt;Beim ersten Blick durch das Eingangstor zum Taj Mahal hatte ich das Gefühl, vor einer überdimensionalen Kinoleinwand zu stehen. Das Bild des weißen Monumentes mit den gigantischen, runden Kuppeln kam mir so unwirklich vor! Nach einigen Fotos und Gruppenbildern haten wir eine Stunde lang Zeit, uns alles anzuschauen. Beim Eintreten in das Innere des Gebäudes müssen sich die Augen erst wieder vom ganzen weiß des hell beleuchteten Marmors gewöhnen. Der Sarg, der sich in der Mitte des Raumes befindet, ist mit unzähligen Blumen und Schriftzeichen verziert, so wie auch die Innenwände. Im Gegensatz zu einer Moschee wie dieser, kommen mir Kathedralen nun ganz pompös vor – Lenken so viele Engelchen und Darstellungen von Bibelfiguren nicht etwa doch vom Wesentlichen, der Besinnung auf Gott, ab?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem alle unserer Kameras einen leeren Akku und eine volle Speicherkarte hatten, hatten wir nun die Möglichkeit, auch noch handfeste Erinnerungen zu erweben. Unser Guide zeigte uns ein Geschäft, in dem eine kleine Demonstration des Handwerkes und viele kleine Kunstwerke aus Marmor und Edelsteinen auf uns warteten. Leider waren die Preise für uns Schüler eindeutig zu hoch, doch die Fotos und Eindrücke des wirklichen Taj Mahal haben, damit haben wir uns nachher getröstet, eigentlich sowieso einen viel größeren Wert als ein kleines verstaubendes Taj auf der Fensterbank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag, 5. März&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dehli! Zum zweiten Mal besuchen wir nun die Indische Hauptstadt, die “Stadt der acht Städte”, und sehen diesmal nicht einzig das Medititionszentrum Om Shanti der Brahma Kumaris, sondern werden zu vielen der Sehenswürdigkeiten gefahren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst stand die Besichtigung des Turmes Kutab Minnar an, der das erste große Denkmal an einem Grab in dieser Gegend Indiens und seit 1993 Teil des Weltkulturerbes der UNESCO ist. Wie auch das Taj Mahal wurde es für die Lieblingsfrau eines Islamischen Herrscher gebaut. Der Turm ist mit einer Höhe von 71m ein nicht zu verachtendes Grabmahl, es hat fünf Ebenen, abgetrennt durch “Gürtel” mit Sprüchen aus dem Koran, und ist fünf Grad östlich geneigt, um in keinem Fall auf die nebenstehende, etwas sonderbare Moschee steht. Dieses Gebäude ist aus Sandstein und Marmor erbaut und gilt als wiederverwendet: Noch deutlich sichtbar war diese Moschee ein Tempel der Hindus, dem nach einem gewonnenen Kampf in Islamische Hände überging. Da in Moscheen keine Gottesdarstellungen geduldet werden, schlug man den in Sandstein gearbeiteten Figuren Ganeshas, Krishnas und Vishnus einfach den Kopf ab. Einige sind mit der Zeit völlig verschwunden oder kaum noch zu erkennen, andere würden uns wohl gerne mit vorwurfsvollen Augen ansehen, weil sie, wie es scheint, noch immer auf ein neues Gesicht warten.&lt;br /&gt;Die Anlage wurde umrundet von einer großen Rasenfläche und einigen uralten Bäumen mit mächtigen Stämmen, die wohl schon Zeugen der Erbauung dieser Ruhestätte waren. Wer die Blumen vermisst hat, wurde beim nächsten Anhaltspunkt mehr als zufrieden gestellt: Der Lotustempel hat, soll er doch selbst eine überdimensionale Blüte darstellen, unzählige Blumen aller Art in dem Garten, der ihn umgibt. Kaum zu glauben, dass all diese Pflanzen der immensen Hitze der Mittagssonne standhalten, die selbst uns zu schaffen macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Lotustempel, wie uns von unserem Guide erklärt wurde, vereint ein Stück aller Religionen in sich. Bahai nennt sich die Glaubensrichtung, die sich besonders auf die Gemeinsamkeiten der verschiedenen Weltreligionen konzentriert. Demnach ist der Tempel frei von allen Gottesbildern – Er beinhaltet nicht viel mehr als lange Holzbänke, einen langen Teppich, der den Weg zum vorderen Teil bahnt und der dort stehende Alter mit frischen Blumen in einer Vase. Und doch ist dieser Tempel so voller Licht und Wärme (diesmal im poitiven Sinne)! “O mein Gott, o mein Gott! Einige die Herzen Deiner Diener und enthülle ihnen Deinen großen Plan. Gib, dass sie deinen Geboten folgen und Deinen Gesetzen die Treue halten. Hilf ihnen, o Gott, in ihrem Bemühen und verleihe ihnen Kraft, dir zu dienen. O Gott, überlasse sie nicht sich selbst, sondern lenke ihre Schritte durch das Licht Deiner Erkenntnis und beglücke ihre Herzen durch Deine Liebe. Wahrlich, Du bist ihr Helfer und ihr Herr.” - Bahá´u´lláh&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem berühmten India Gate, das übrigens vom selben Architekten geplant worden ist, wie der Eiffelturm in Paris, folgten viele weitere politische Bauten und zuletzt das Gandhimuseum, das mit einem großen Grabstein an der Stelle, an der er angeblich ermordet worden war, viele Nachfolger und Touristen anlockt. In dem Haus, in dem er zeitweise gewohnt hatte, wurden viele seiner Aussagen, Fotos und einige seiner Utensilien ausgestellt. Aber Moment mal – hatten wir nicht auf dem Südtrip schon das Orginal seiner Brille und seiner Sandalen gesehen? Er wird wohl einige Ersatzexemplare gehabt haben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag, 7. März&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Samstag, den wir fast komplett im Reisebus verbracht hatten, wartete nun mal wieder eine erfrischende Aktion auf uns: River-Rafting ist angesagt. Und zwar nicht auf irgendeinem Fluss, sondern auf dem Ganges, der als heiligster Fluss ganz Indiens gilt. Als wir zuerst davon gehört hatten, in Berührung mit dem Ganges zu kommen, waren wir allerdings nicht sonderlich davon begeistert, denn wir setzten diesen Fluss direkt in Verbindung mit den rituellen Waschungen und dem Versenken halb verbrannter Körper, die darin stattfinden. Zum Glück wurden wir aber schnell damit beruhigt, dass wir von einer weit höhergelegenen Stelle aus die Boote auf das Wasser setzen.&lt;br /&gt;Und so kam es dann auch. Von der kleinen Stadt Haridvar, in der unser Hotel lag, fuhren wir morgens fast zwei Stunden bergaufwärts, bis sich auch der letzte sicher war, dass das Wasser nun sauber war. Wirklich, es war nicht nur sauber, es war glasklar! Doch so schön, wie dieser Anblick auch war, so kalt war auch der erste Kontakt mit Ganga. Die Frische hat eben ihren Preis!&lt;br /&gt;Ausgerüstet mit Paddeln, Helmen und knallroten Schwimmwesten wurden wir zwei Booten zugewiesen und mit den Regeln vertraut gemacht. Dann ging es los, noch ein paar Übungen zum Drehen und Lenken des Bootes und schon holperten wir die erste Stelle herunter, an der die Strömung besonders stark ist, sodass sich das Wasser aufbäuscht und Wellen bildet. Insgesamt fuhren wir über mindestens sieben solcher Stellen und machten außerdem auf dem Weg bergab eine Pause am Ufer, das mit schwarzen Klippen und feinstem, hellen Sand wie eine Filmkulisse wirkte. Wir waren der Natur ganz nah; außer einem anderen vorbeifahrenden Schlauchboot mit ähnlich begeisterten Touristen waren wir allein und genossen die wärmende Sonne, die unsere nassen Klamotten langsam trocknete und uns auf dem türkisfarbenen Wasser entgegenglitzerte.&lt;br /&gt;Am Ende unserer Fahrt angekommen, hievten wir das Boot auf einen Wagen, der es wieder zum Bootsverleih zurückfuhr und ich sammelte etwas Sand und ein paar vom Wasser rund geschliffene, farbige Steine ein, um sie als Andenken mitzunehmen. Was für ein toller Ausflug!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends sahen wir den Ganges dann nochmal in der Form, in der wir ihn uns eigentlich ausgemalt hatten. Menschen badeten und wuschen sich und auch Wäsche wurde gereinigt. An einem kleinen, ufernahen Tempel, der die Menschenmassen nicht im geringsten erfasste, wurde “Pooja”, also ein kurzer “Gottesdienst” der Hindus abgehalten, bei dem Spenden eingesammelt, laut gesungen und gebetet wurde. Zuletzt gab es die Möglichkeit, ein Teelicht auf einem Blatt mit Blumen aufs Wasser zu setzen und mit der Strömung des Wassers auf die Reise zu schicken.&lt;br /&gt;Es war schon ganz dunkel geworden, als wir uns nach der Pooja auf den Weg zum Markt des Städtchens Haridvar machten. Umso mehr Menschen waren auf den Wegen – Man wurde regelrecht von Geschäft zu Geschäft weitergeschoben! All die Lichterketten und bunten Glitzerdekorationen, die die Inder nun mal gerne haben, erinnerten mich zusammen mit dem Rummel ziemlich an den Deutschen Weihnachtsmarkt, es fehlte nur die Kälte, der Schnee und der Branntwein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag, 9. März&lt;br /&gt;Die letzte Station vor der gefürchteten Abreise zurück nach Mumbai war Amritsar im Bundesstaat Punjab. Wir besichtigten dort zuerst den historischen Ort Jallianwala Baug, an dem am 13. April 1919 mindestens 1000 Menschen ums Leben kamen, die sich zuvor, Gandhi folgend, ohne Gewalt für die Unabhängigkeit Indiens eingesetzt hatten. Auf Befehl des Britischen Generals Dyer erschossen die Soldaten Männer, Frauen und Kinder aller Religionen (Sikhs, Muslime und Hindus) und verursachten damit ein Grauen, das als Massaker von Amritsar in die Geschichte einging.&lt;br /&gt;General Dyer sagte später zu seiner Verteidigung, er habe sich mit einer “revolutionären Armee” konfrontiert gesehen und hat, auch als sich die Versammlung auflöste, das Schießen nicht einstellen, geschweige denn danach den Verletzten Hilfe zukommen lassen – dies sei nicht seine Aufgabe und die Krankenhäuser seien ja geöffnet gewesen.&lt;br /&gt;Etwas betäubt und geschockt von dem fürchterlichen Ereignis an solch einem Ort, der heutzutage so merkwürdig friedlich aussieht, ging es zu der nächsten Station. Es gab kaum Zeit, das Massaker zu begreifen, und noch jetzt, während ich mich an die Fakten und Zitate erinnere, ist das Unverständnis und Mitgefühl groß.&lt;br /&gt;Die bekannteste Attraktion in Amritsar ist der Goldene Tempel, der nur einen kurzen Fußweg von Jallianwala Baug entfernt gelegen ist. Er stellt das höchste Heiligtum der Sikhs dar und wird darum täglich von tausenden Pilgern besucht, denen es sogar gestattet ist, für maximal drei Tage unter den Arkaden der zum Tempel zugehörigen Palastanlage zu schlafen. Auch wird ihnen für diese Zeitspanne in einem benachbarten Gebäude einfaches Essen angeboten.&lt;br /&gt;Der eigentliche Tempel, der übrigens mit echtem Plattgold verkleidet ist, steht auf einer Insel im so genannten Nektarteich. Dessen türkisfarbenes Wasser wird so sauber gehalten, dass wir viele kleine Fische darin entdeckten. Dieser widerum ist umgeben von der Palastanlage, die ein Tor auf jeder der vier Seiten hat, als Symbol für die Offenheit der Sikhs gegenüber allen Menschen und Religionen.&lt;br /&gt;Im Tempel selber werden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Verse aus dem Heiligen Buch rezitiert. Die Gesänge werden, um sie auch den vielen nahe zu bringen, die gerade nicht im verhältnismäßig kleinen Gebäude sind, über Lautsprecher in die gesamte Tempelanlage übertragen. Diese Klänge zusammen mit dem Ausblick auf den leuchtend goldenen Tempel und den badenden und betenden Menschen gaben einen tollen Eindruck der Religion der Sikhs. Das Kopftuch oder der Turban ist für Sikhs ein Zeichen für die Gottesehrfurcht, und da jeder Besucher, ob Sikh oder nicht, beim Betreten der Anlage darum gebeten wird, eine Kopfbedeckung zu benutzen, fühlt man sich selbst für die Zeit des Besuches wie ein Teil der Gemeinschaft. &lt;br /&gt;Die allerletzte Sehenswürdigkeit unserer Tour war der Besuch der Grenze mit Pakistan. Allmorgendlich wird dort in einer Zeremonie die Indische und Pakistanische Flagge gehisst und abends wieder herabgenommen, für einen kurzen Moment werden die Tore sogar geöffnet und die Soldaten schütteln sich gegenseitig die Hände. Ein schöner Abschluss war das, der einen Eindruck eines nun friedlichen Indiens hinterließ.&lt;br /&gt;Der Trip endete, wie immer, mit einer unterhaltsamen Zugfahrt. Wir haben mal wieder mal ein unvergessliches Erlebnis hinter uns, diesmal mit etwas mehr zwischenmenschlichen Komplikationen, denn wir kennen uns eben mittlerweile schon etwas besser. Doch auch daraus lernt man und trotz den paar Streitigkeiten schweißen so viele Sehenswürdigkeiten, Unternehmungen und Abenteuer doch unglaublich zusammen! &lt;br /&gt;Glücklich, vergnügt und vor allem erfrischt ging es zurück nach Mumbai, wo uns eine feuchtwarme Hitzewelle wieder “zu Hause” willkommen hieß. So heiß war es während meiner Zeit hier in Mumbai noch nie, und ungelogen fängt man an zu schwitzen sobald man die Straße betritt. In den Wohnungen reichen die Ventilatoren oft nicht mehr aus, und man sehnt sich nur nach einer funktionstüchtigen Klimaanlage – ja, sogar ich, die mit Klimaanlagen ansonsten keine sehr gute Freundschaft pflegt. Der Mai, wie man uns sagte, wird der heißeste Monat. Wie gut, dass wir dann erstmal in die kühlen Himalayas fliehen können, denn unser dritter und damit letzter Trip ist nicht mehr weit!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-4091742167133648413?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/4091742167133648413'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/4091742167133648413'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2010/03/nordindien.html' title='Nordindien'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-3329896474785999194</id><published>2010-02-19T11:48:00.000-08:00</published><updated>2010-02-19T11:52:14.073-08:00</updated><title type='text'>Disctrict Conference 3410 Mumbai</title><content type='html'>Thane, 18. Februar 2010 &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Ja, es ist schon einige Zeit her, dass das große Fest des Mumbai-Distrikts stattgefunden hat, aber es ist auch nach zwei Wochen noch erzählenswert.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Am 6. Februar hatten wir Austauschschüler endlich unsere Tanzaufführung, für die wir seit mitte Januar fast täglich geprobt hatten. Die Show fand im Rahmen der alljährlichen Rotarierversammlung statt, die, mal davon abgesehen, eine Menge interessanter Vorträge, Diskussionen und Preisverleihungen für wohltätige Leute bot. Aufgeregt wie wir waren, haben wir Jugendlichen natürlich nicht allzu viel von diesen Sitzungen mitbekommen; hinzu kam, dass die Versammlung in einem der besten Hotels in ganz Mumbai gehalten wurde. Angefangen mit der strengen Sicherheitskontrolle am edelen Haupteingang des Gebäudes, über den von Palmen beschatteten Swimmingpool, den vergoldeten Springbrunnen und komfortablen Sofas in der Eingangshalle bis hin zu den Importware führenden Hotelskiosk (Wir Deutschen hatten ein freudiges Wiedersehen mit Lindtschokolade, Ritter Sport, Goudakäse und echter Erdbeermarmelade), hatten wir für einen Tag ein beflügelndes Gefühl des VIP-sein.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Nach dem reichhaltigen Frühstück, das neben den typischen Indischen Gerichten sogar richtiges Müsli mit Haferflocken, Nüssen und Rosinen bereithielt, leckeren Orangensaft und frischen Obstsalat, konnte man sich fast gleich wieder in die Warteschlange anstellen, um die Lunch-Essensmarke gegen einen frischen Teller und Besteck einzutauschen. Leider war nicht genug Platz für so viele Leute, die sich auf der sonnigen Terasse mit den Speisen bald so tummelten, wie ich das sonst an Bahnsteigen am gegen Betriebsende kenne. Doch das Stück Fisch und den Reis, den ich trotz der langen Schlangen ergattert hatte, schmeckten vorzüglich. Gut gestärkt begaben wir Austauschschüler uns dann in die etwas zu kleinen Umkleideräume, um uns so Indisch wie möglich umzustylen. Allein die Schminke, die von zwei geduldigen Make-Up Spezialisten aufgetragen wurde, nahm pro Kopf mindestens eine halbe Stunde in Anspruch. Die Haare wurden uns von unserer Tanzlehrerin nach hinten gesteckt, dabei sparte sie weder an Spangen noch an Spray und Glitzer.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Mit einem Kribbeln im Bauch und den ganzen Schrittfolgen im Gedächtnis ging es also hinter die Bühne. Unsere Vorstellung bestand aus vier Teilen: Wir Mädels führten zuerst einen gründlich einstudierten Indischen Klassischen Tanz auf, die Jungs folgten mit ihrem Klassischen Tanz – einer Art Bauchtanz, bei dem große Gesichter auf die Bäuche gemalt werden und lange Stöcke, die an der Hüfte festgebunden werden, die Arme angeben... Man muss es einfach sehen! – und schließlich führten wir einen Bollywoodtanz auf, der dem Publikum von ca. 1500 Leuten besonders gefiel.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Es hat mehr Spaß gemacht als gedacht! Alle haben wir uns angestrengt und so viel Ausdruck wie möglich gezeigt. Und unserer Trainerin hat es auch gefallen, das mag schon was heißen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Nach allerlei Fotosessions und der großen Erleichterung, dass es gut gelaufen ist, gab es später abends noch eine Gelegenheit, ohne Schrittfolgen zu tanzen. Dies war ein gelungener Abschluss. Hoffentlich bekomme wir bald das Video von unserem Auftritt!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-3329896474785999194?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/3329896474785999194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/3329896474785999194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2010/02/disctrict-conference-3410-mumbai.html' title='Disctrict Conference 3410 Mumbai'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-725248018083617061</id><published>2010-02-05T11:04:00.000-08:00</published><updated>2010-02-05T11:15:27.345-08:00</updated><title type='text'>Essay - Exploring India</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;u&gt;Exploring India; experiences of six months&lt;/u&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;India and Germany – In the last six months I could experience so many differences, but also some similarities between both of the countries, which are so unsimilar to each other. Sometimes they are really hard to compare, and when I am asked, which country I like better, I always have to pass. While in Germany I am living in &lt;span style="text-decoration: none"&gt;&lt;span style="font-weight: medium"&gt;a small town with fresh air, green landscapes and a population of just 45000 called Bad Kreuznach, my stay in Mumbai is full of noise, colours and crowd – and I really enjoy it!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; Thinking about my time here I will compare India and Germany in different aspects, which cover my experiences and feelings of the people and the enviroment.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal; font-weight: medium"&gt; &lt;u&gt;Climate&lt;/u&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; The first difference I noticed when I left the plane was the Indian Climate. In only a few minutes time I noticed my clothes sticking to my skin. The air was very hot and so wet! In monsoon time, even the rain was warm, it seemed to me like walking under an endless shower when I forgot to take my umbrella leaving the house. &lt;span style="text-decoration: none"&gt;&lt;span style="font-weight: medium"&gt;Such heavy water fall like here I have rarely seen before and I can really imagine, how Mumbai came to the drmatic float in 2005.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; The hot season after the monsoon and the winter time that has just ended did not make so much of difference to me, as I mostly found it warm and pleasant. I very much enjoy high temperatures, and apart from the cosy athmosphere of the German winter I did not really miss the cold.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; &lt;span style="text-decoration: none"&gt;&lt;span style="font-weight: medium"&gt;In the summer times in Germany the temperatures may also get up to 30 degrees, these are the weeks we enjoy in the swimming pool, hiking and having barbacue. But people who forget to carry a jacket still catch a cold, as when the sun goes down, also the heat goes off to sleep till the next midday. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;We only have some warm months: June, Juli, August. Rain falls all the year &lt;span style="text-decoration: none"&gt;&lt;span style="font-weight: medium"&gt;through, but specially in spring and autum a lot of water is coming down, sometimes it does not even stop raining for several days. In winter time it is mostly cold, in my hometown it can go down to -15 degrees and just remain like this for some weeks. In that case, the river in front of our house freezes and snow is falling every day, so we always have to wake up more early to make the car free from snow and ice and to strew salt on the way infront of our house. That is how the situation in Germany is right now, and I am really glad to skip this time enjoying the sunny days here in Mumbai!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium"&gt;&lt;u&gt;Clothing&lt;/u&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; &lt;span style="text-decoration: none"&gt;&lt;span style="font-weight: medium"&gt;According to the warm climate it is no wonder that people also dress up differently. As the men mostly dress up in western style, specially the colourful Sarees called my attention right from the beginning; Made out of light cotton or shimmering silk, decorated with tiny mirrors, complicated stiching work or beautiful ornaments they seem to give life to the dusty streets&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; In Germany, also because of the cold, people use to wear thicker textiles or they use jackets. Bright colours are not seen too often, therefore German ladies like to put on eyecaching lowneck and tighter clothes. Married people wear a ring on the right hand, there are no Bindis. In Germany mostly shoes can also enter the house, to keep the house clean there is a matt provided in front of every house to get off the dirt.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; Burqas, Turbans or shawls to cover the head are actually not used in Germany. Now because of the Turkey, Polish and Russian people, or people with other origin who immigrated into Germany, some of these items can also be seen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium"&gt;&lt;u&gt;Transport&lt;/u&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; The most obvious difference between the German and Indian way of transport is that in India they drive on the left. Though, this fact was one of the last things which I noticed sitting in an Indian car for the first time. I was too excited about the traffic, the noise, trucks, busses, rickshaws and all the people walking amongst them. To travel by train also was a completely new experience: Where are the doors? Where are the windows? How are all these people fitting in one apartment? These were some of the things I wondered about. By now I learned how to get into the ladies apartment and how to leave it at the right stop: Using my elbows!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; &lt;span style="text-decoration: none"&gt;Travelling in Germany is not so adventurous. Once sitting in the bus or train, the doors are locked so that nobody has the chance to get in, to get out or to hang somewhere in between. Building cars like Mercedes, Porsche or BMW, Germany's streets are so smooth, that is is easy to &lt;/span&gt;&lt;span style="text-decoration: none"&gt;&lt;span style="font-weight: medium"&gt;pass a speed limit and to &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="text-decoration: none"&gt;get a nice bill or to lose your driving licence for some time.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; Rickshaws will be one of the first things I will miss after getting into the plane back to Germany. The maneuverable cages of metal with three small wheels, one light in front and never used flashing lights are like the insects in the jungle of Indian traffic. Though they are mostly noisy and they would not pass any German safety test, they are really good to reach meeting points in time, as long as the rickshaw walla does not drive in slalom to increase the price on the meter.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium"&gt;&lt;u&gt;Historical background&lt;/u&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; Indian people have a strong relation to their country. The combination of orange, white and green can be seen in so many places and b&lt;span style="text-decoration: none"&gt;&lt;span style="font-weight: medium"&gt;efore every movie in the cinema, on special functions and also in the beginning of Rotary meetings the Indian National Anthem is sung. This creates a great feeling of unity and it connects all Indians in a positive way.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; Unfortunately, in my home country, these costumes of presenting the flag or singing the anthem are very rarely practised. People are still remembering the world wars and how Hitler abused people's feeling of nationality to get absolute control of them. By now Germany consideres itself more as a part of the European Union than as a single country, what gives us a strong connection to people  from all over Europe. The Euro reinforces this connection, thus we don't even have to change money when we cross the limits travelling to neighbouring countries. By now, 27 countries are forming the “EU”, while The Netherlands, Belgium, France, Luxemburg, Italy and the Western part of Germany founded it in 1957.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; Sometimes it seemes to me, India as one single country has got so much of cultural variety and great differences in terms like food, climate and languages, that it is almost comparable with the whole of the European Union. On our trips to the South or to Northern parts of India, there were so many new things to see, to hear and to taste, that I was always wondering, if we are still in the same country. Wonderful India!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium"&gt;&lt;u&gt;Sports&lt;/u&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; Till now I have not been to any play, but Cricket seems to be the Sport number one in India. The faszination for this game is certainly comparable with the Football rush all over Germany. Apart from that we also like to watch Formula 1 when Michael Schumacher is on the road, many people do hiking, riding or jogging and also playing tennis is very popular.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; When I came to India, I got to know Yoga and joined the classes for three months. I find it a very relaxing way to get away from any kind of stress, concentrate on yourself and, at the same time, keep your body active. For the District Conference coming up next month I also learn some Bollywood and Indian Classical dance now, which often is more exhausting, than it appears to be. However, I enjoy learning the new movements and getting into this form of dancing, that is so much different from the ballroom dancing I use to do back home in Germany.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium"&gt;&lt;u&gt;School and College&lt;/u&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; When I had my first lecture in V. G. Vaze College, I was really surprised about the great discipline in the classroom, though it is much wider than the rooms in Germany. Here, there are many more boys and girls, maybe around 50 pupils, who are forming one single class, while back home every teacher is complaining about the “huge” number of 33 students in my home class. Like in Germany the students are sitting together, chatting, laughing – but, and here lies the difference, as soon as the teacher enters the room there is no noise but the squeezing sound of the fans. The teachers however has to raise their voices loudly to make even the last benches follow. This absolute silence in a hall with so many teenagers inside, which&lt;span style="text-decoration: none"&gt;&lt;span style="font-weight: medium"&gt; shows an appropriate respect to the teacher, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;impressed me a lot.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; &lt;span style="text-decoration: none"&gt;&lt;span style="font-weight: medium"&gt;In Germany my class was very much the opposite. During many lectures students use to chat, depending on the teacher we could even eat or drink during a lecture. But also the way of teaching in Germany is different: In many subjects, our own opinion and judgement about different topics is much more discussed, which gives us students a big importance, it really makes us part of the lecture. We not only learn, but also interact with the teacher or try to find out things on our own. I am sure this is a result of the relaxed athmosphere in the classroom, as I experienced, how difficult it is, to guess an answer if nobody else talks and the tension between teacher and student is so big. Concluding I am sure t&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="text-decoration: none"&gt;he learning effect is there in both the systems, provided the students are willing to learn.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium"&gt;&lt;u&gt;Character&lt;/u&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; Now I would like to talk about the German and Indian mentalities. Of course there are people of all kind everywhere, so I just collect the typical characteristics of both nationalities.&lt;/p&gt; &lt;ul&gt;  &lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;  „Time, that expires today, is lost forever.“ Germans think in a  very organized way. Every minute is calculated and fixed in ones  calendar. Waiting is undesirable, so that punctuality becomes very  important. 10 or 15 minutes of delay are the limit, it is considered  as an offense, if somebody takes even more time to come.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;  The Indian Standard Time can certainly be described as the exact  opposite of the typical German accurateness of a punctual happening.  “Time, that expires today, comes again tomorrow” – What a  relaxed and easy going school of thought! Stucked in the traffic,  discussing with the neighbour about the new movie “3 idiots” or  not being able to get into the train or to get out  because of the  immense crowd are always reasonable explanations for a delay of half  an hour or more. Living in Mumbai, I adapted so very fast to this  Indian way of handelling the time, that I will really have to  struggle coming back to the German punctuality!&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;  The gestures in India and Germany also are very different. While  Germans mostly concentrate only on their speaking, but rarely use  gestures to emphasize their statements, Indians make very much use  of the body language. There are different hand movements for  “Namaste” or “thank you”, whereby both palms of hands are  put together; dislike, where the right hand is shaked changing the  pinky finger and thumb up or down; embarassment, where the hands are  waved like if you had burned them; and even the number “five”  has got it's own movement, which is always used to ensure, that the  waiting time will not last longer than five minutes. Even the face  expressions Indians use are different, as we Germans would not  understand somebody showing the tongue as somebody, who feels  embarassed, but as a cute or naughty gesture. An other difference:  Germans use shaking the head from right to left to say no, and they  nodd to say yes. Arriving here I first had to get used to the Indan  “yes – haan”, that means moving the head to the right and  left, but looking to the front, which in Germany would be considered  as a gesture of indetermination.   &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;  These examples of the different body languages are just a few, that  come into my mind right now; to really get into the German or Indian  way of conversating you actually have to experience the people  chatting, swarming, discussing, complimenting, joking, &lt;span style="text-decoration: none"&gt;&lt;span style="font-weight: medium"&gt;complaining,  wishing,... This is what always entertains me during long train  journeys!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;  Considering the relation to the nature, Germans always try to have  an absolute control about every lake, lawn or animal. We take  responibility for the nature, so that it does not get too polluted,  but Germans also are not willing to tolerate insects in the house.   &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;  Indians, how I feel, are more living along with the nature. They do  not consider themselves as the controlling race, but as a part of  the nature like anything else. I even got to know a totally  vegetarian family, who would not even kill a single mosquito. This  is really weird to me, specially because I am constantly bitten by  mosquitos and I consider killing them as pure self defense!&lt;/p&gt; &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium"&gt;&lt;u&gt;Music, Food, Festivals&lt;/u&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; &lt;span style="text-decoration: none"&gt;&lt;span style="font-weight: medium"&gt;The three points Music, Food and Feativals are so connected to each other, that I will join them to one only chapter. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Indian Festivals are, compared to the German ones, so huge, loud and full of action. People dance and sing, they pray together and worship God remembering old but exciting stories of the Indian mythology.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; Also Indian Classical Dance is always connected with the mythology, it seems to me that every song tells a different story, accompanied by the loud sound of the tabla, the light music of flute or the typical Indian instrument sitar. Not to forget the Indian way of singing, that is so incredible high!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; German modern music is very much influenced by music of England and America, but our classical music also tells stories or go along with famous poems of Goethe or Schiller. Schubert, Bach, Händel, Brahms, Wagner and Beethoven are f&lt;span style="text-decoration: none"&gt;&lt;span style="font-weight: medium"&gt;amous German componists of Classical music,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; who wrote operas, chorals and concerts for orchestras as well as songs for a single voice and piano. Many of these are well known all over the world.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; But now back to India: Accordingly to every particular festival that is happening here, there is a special dish or sweet, that has to be provided in every house. On Ganpati, for example, I got to know Puranpoli, Modak and Aluwadi, I even had the opportunity to help my host mother preparing these dishes.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; Like in Germany we use to have big quantities of potatoes, vegetables and the traditional turkey on the Christmas days, Indians like to enjoy a lot of excellent food with&lt;span style="text-decoration: none"&gt;&lt;span style="font-weight: medium"&gt; every wedding reception taking place.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; You mostly start with Panipuri or Dahipuri, some juice, soup and Dosa; move on to the salad bar (careful: even salad can be spicy); later enjoy Paneer Curry, baked vegetables, fried rice with Pickle and Dahiwada; after all the the food has settled you taste Malai Kulfi, Jalebi, Gulab Jamun, Shira or Halwa and the small and supersweet Ladoos. Finally, to refresh your mouth, Pan or herbs and sugar pieces are given. The typical European coffee after a big meal is not at all nessesary, since the food is so filling, that you simply do not have any space for anything else afterwards.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; While in Germany the main festivals are Eastern and Christmas, in India there are so many festivals, that are at least as much celebrated as we do. Maybe the effort is even more here: Indians buy small temples for their silver statues, do long lasting rituals called Poojas, they sing, pray, worship infront of their idols, which are sometimes even newly bought. On the festival of the God Ganesha, most of the idols are made out of clay and after all the ceremonies immersed in the sea or nearer lakes.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; Apart from the Ganpati festival I also became part of Krishnas Birthday, where I saw many people forming pyramids to break the Handi filled with Dahi and sweets; on the time of Nauratri I enjoyed joining in the dances Garba and Dandiya, until I saw a huge burning ceremony of the devil Ravan on Dassera; Diwali was a really noisy and colourful experience, I especially liked the use of buying new clothes at this time and, lastly, Makar Sankranthi as the New Year of the Hindu calendar was nicely sweetened by the tasty Til Gul Ladoo.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium"&gt;&lt;u&gt;Religion&lt;/u&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; Instead of comparing the Christianism with the Hinduism or Islam, in this last chapter I would like to point out the similar situation between both the countries. Of course India is much more famous for a variety of Religions than Germany, but as Germanys population includes 10% of foreigners, who mostly are Muslims, Jews or Buddhists, slowly we become a multicultural country.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; I am really impressed by how many people in Mumbai deal with the many different religions and traditions. Many people here celebrate every festival, no matter if they are Hindus, Muslims, Christians,... It seems so embarassing to me, that in Germany it sometimes is not even possible, that Protestants and Catholics share the holy dinner. Well, we work on it.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; As I find, every world religion has got the same aim: To bring peace, happiness, confidence and the great message of love to all of us. Why should there just be one single way to experience and live with God? As well as Christians may feel His presence praying, singing and worshipping in a church, Muslims feel so visiting a mosk and Hindus being in a temple. Anyway the most important thing seems to me, to be grateful for every moment of our life and to have a warm and loving heart.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; “God is love. Those who remain in love will remain in God and God will remain in them.” – This is one of my favourite vers in the Bible. It makes belief and confiance so easy. Everyday I experience so many wonderful things, I meet so many friendly people and, with a look at the Indian traffic, till now I was sheltered from any kind of accident, which certainly is not self-evident. I thank God and everybody, specially my parents, who always pray for me.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: medium; text-decoration: none"&gt; Lastly I hope you could get an impression of the time in India I had till now and I want to thank Rotary for giving me the chance to make so many enriching expeiences which I will never forget. &lt;span style="text-decoration: none"&gt;&lt;span style="font-weight: medium"&gt;Looking foreward to the second half of my stay in Mumbai and to the trips to the North of India, I am sure I will have a lot more to write on till my flight back to Germany!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-725248018083617061?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/725248018083617061'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/725248018083617061'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2010/02/essay-exploring-india.html' title='Essay - Exploring India'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-3508461885954884599</id><published>2010-02-05T07:41:00.000-08:00</published><updated>2010-02-05T07:42:32.045-08:00</updated><title type='text'>Monatsbericht Januar</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Dear Mr. President, dear Rotarians!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Staying in Mumbai, the year 2010 began really well. Besides the New Year festivity, which I already mentioned in the last report, there were important birthdays to celebrate: Two of my host mothers, Vidya and Ujwala, became one year prettier. On these days we had a great and tasty dinner once at the Hotel Sitara and once in the house of Jiandanis in Kalher, where at the same time also Ganpati was celebrated. Both the times the cake was very enjoyable!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Also Amelie, an inbound girl from Belgium, invited all exchange students and our Indian friends for her birthday to Thane. Becoming 20 years old she is the oldest of our group.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;But not only people's birthdays were celebrated. The country can be proud of the 60&lt;sup&gt;th&lt;/sup&gt; anniversary of the Indian Republic. The live TV coverage of the presentation in Dehli, where every different region India's showed their typical dresses, dances and occupations, was really interesting and well done. On this very day, also the building complex where I live, Garden Estate, presented different kinds of dancing and singing, ending with a fashion show. Pooja, my host sister, took part in the presentation. She performed Indian Classical Dance and did it really well.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Living in Thane, I was introducted to the traditional way of drawing and painting in this area: Warli. I had only one class till now, but I like the simple manner to show men and women, their actions and their instruments. It is very different of the way to draw I am tought in Germany, where I have to deal with perspective and shadows. However, if I want to show a wedding ceremony with dance  and music, I think the Warli paintings are a good way to point out the happiness of the people.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;I now also got to know an Indian communion ceremony, which was more celebrated in the American than Indian way, though it was interesting to become a part of it. In Germany, more than we dance on loud music, we would sit together with the family, sing Christian songs and chat.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;A really exciting event that was organised by the Mumbai inbounds itself was the trip to the well known amusement park Essel World. We took a lot of pictures, screamed till our voices were almost gone and simply enjoyed.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Not to forget is the Car Rally organized by this Rotary Club, that took place on 3&lt;sup&gt;rd&lt;/sup&gt; of January. Surprisingly I already knew so many places we passed during the ride through Thane and Mulund! I feel how every month I get a better orientation of the city and how to get where as fast or comfortable as possible.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Travelling now takes a lot of my time everyday, since the dance practise for the District Conference is going on. They are held in Santa Cruz, which is about two hours time from my actual home in Thane. Also on the weekends I used to take the train to Bandra for the Salsa Classes that Michael and I won in the ballroom competition of Mood Indigo last month. Moving trough the city so frequently, many times it happens that people ask me where I am from, why I am here and how do I like the country. With the greatest honesty I always can assure, I am fascinated!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Looking foreward to the North Trip coming up on 22&lt;sup&gt;th&lt;/sup&gt; of February I thank you for supporting me and giving me the chance to make all these experiences I surely will never forget.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Shukria! Phir melengue!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-3508461885954884599?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/3508461885954884599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/3508461885954884599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2010/02/monatsbericht-januar.html' title='Monatsbericht Januar'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-3711589260942273366</id><published>2010-01-22T01:52:00.000-08:00</published><updated>2010-01-22T01:54:49.343-08:00</updated><title type='text'>Makar Sankranthi</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0in;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal;mso-pagination:none;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none"&gt;&lt;span style="'font-family:;font-size:12.0pt;"&gt;&lt;o:p&gt;Freitag, 15. Januar 2009&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0in;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal;mso-pagination:none;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none"&gt;&lt;span style="'font-family:;font-size:12.0pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0in;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal;mso-pagination:none;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none"&gt;&lt;span style="'font-family:;font-size:12.0pt;"&gt;Zwischen all den Tanzproben und dem langwierigen Herumreisen durch ganz Mumbai habe ich gestern wieder einen neuen Feiertag im Hindukalender kennengelernt. Makar Sankranthi wird gefeiert, sobald sich die Erde so weit gedreht hat, dass die Sonne wieder mehr die nördliche Erdhemisphäre bescheint. Praktisch gesehen werden die Tage nun wieder länger – die Sommerzeit beginnt!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0in;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal;mso-pagination:none;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none"&gt;&lt;span style="'font-family:;font-size:12.0pt;"&gt;Um die (ach so kalte) Winterzeit zu verabschieden, tragen an diesem Tag viele Inderinnen schwarze Sarees. Dies wird sonst selten gesehen, normalerweise kann man hier in Indien so ziemlich jede Farbnuance als Saree getragen finden, außer Schwarz, das als Unglück verheißend gilt, und Weiß, das nur von Trauernden getragen wird. Dabei ist gerade Weiß für uns Europäer doch das Symbol für Frieden, Unschuld und Reinheit!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0in;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal;mso-pagination:none;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none"&gt;&lt;span style="'font-family:;font-size:12.0pt;"&gt;Die Zeit um Makar Sankranthi ist außerdem bekannt als eine günstige Zeit zu sterben. Es heißt, die Wahrscheinlichkeit einer Wiedergeburt werde deutlich reduziert, stirbt man in den nächsten Wochen. So ergab es sich, dass eine Figur der Indischen Mythologie mit Namen Bheeshmah Pitamah ein halbes Jahr lang wartete, sich dabei auf ein Bett aus Pfeilspitzen schlafen legte, das seinen Tod vor Makar Sankranthi verhinderte, und sich schließlich im Nirvana wiederfand.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0in;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal;mso-pagination:none;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none"&gt;&lt;span style="'font-family:;font-size:12.0pt;"&gt;Was bestimmt nichts mit dem Anbruch der “Zeit zu sterben” zu tun hat, ist die erscheckend hohe Suizidrate in Mumbai und ganz Maharashtra. Jeden Tag wird in der Times Of India von neuen Todesfällen berichtet; besonders Schüler und Schülerinnen scheinen so sehr unter Depression zu leiden, dass sie ihrem Leben ein Ende machen. Viele Psychologen erklären die durchschnittlich 21 Fälle im Monat mit Schulstress, Lerndruck, gerade in der Zeit der Examina. Es ist doch erschreckend, sehr die Zukunft Indischer Jugendlichen von guten Schulnoten abhängt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0in;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal;mso-pagination:none;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none"&gt;&lt;span style="'font-family:;font-size:12.0pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0in;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal;mso-pagination:none;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none"&gt;&lt;span style="'font-family:;font-size:12.0pt;"&gt;Zum Anlass der neuen Saison wird ein Teil der neuen Ernte den Göttern dargebracht, indem es öffentlich verbrannt wird. Dazu gibt es laute Musik und Tanz. Wie könnte es in Indien auch anders sein? Die passende Süßigkeit nennt sich Til Gul Ladoo, sie hat etwa die Größe und Form eines Tischtennisballs, besteht aus Sesamkörnern, Erdnussstückchen und honigartiger Klebmasse und ist zum Zähne ausbeißen! Zumindest ich hatte anfangs schon so meine Schwierigkeiten, die harte Kugel zu knacken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0in;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal;mso-pagination:none;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none"&gt;&lt;span style="'font-family:;font-size:12.0pt;"&gt;Auch mein Rotaryclub hat den Tag gefeiert. Ein ausgiebiges Abendessen wird abgerundet mit der Vergabe von Til Gul Ladoo. “Til gul ghya, ghod ghod bola” bedeutet “Nimm die süße Kugel und sprich genau so süß”, eine andere Bedeutung ist: “Lasst uns alle so zueinenderhalten, wie die Sesamkörner aneinenderkleben”. Bei dieser kleinen, aber fröhlichen Festlichkeit durfte ich sogar dabei helfen, den Frauen einen roten und gelben Punkt auf die Stirn zu tupfen und ihnen Parfüm aufs Handgelenk zu geben. Diese Rituale sind mir ja mittlerweile geläufig!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0in;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal;mso-pagination:none;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none"&gt;&lt;span style="'font-family:;font-size:12.0pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0in;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal;mso-pagination:none;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none"&gt;&lt;span style="'font-family:;font-size:12.0pt;"&gt;Ich bin fast täglich unterwegs – im Zug, Bus oder mit Rickshaw. Oft werde ich angesprochen, wo ich herkomme, wie ich mich zurechtfinde, ob ich Indien mag... Die Menschen hier sind sehr offenherzig und neugierig, man bekommt immer viele Einladungen zum Indischen reichhaltigen Dinner mit Reis, Gemüse, Paneer (Ersatzkäse) und Chapati.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0in;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal;mso-pagination:none;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none"&gt;&lt;span style="'font-family:;font-size:12.0pt;"&gt;Während unserer Tanzstunden lernen wir Austauschschüler so viele neue Bewegungen und Ausdrücke, manche kennen wir schon von der Indischen Gestik, andere, die mir immer so einfach vorkommen, wenn ich Indischen Tanz ansehe, sind doch recht kompliziert. Vor allem die Koordination von Fußarbeit, Handbewegungen, Gesichtsausdruck und einer aufrechten Körperhaltung fällt anfangs schwer. Aber wir kommen voran! Mit der fröhlichen Bollywoodmusik vergisst man schnell die Zeit. Wir freuen uns auf die District Conference im Februar, wenn wir endlich aufführen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0in;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal;mso-pagination:none;mso-layout-grid-align:none;text-autospace:none"&gt;&lt;span lang="DE"  style="'font-family:;font-size:10.0pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-3711589260942273366?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/3711589260942273366'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/3711589260942273366'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2010/01/makar-sankranthi-freitag-15.html' title='Makar Sankranthi'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-4054929639593222094</id><published>2010-01-04T04:39:00.000-08:00</published><updated>2010-01-04T04:40:44.365-08:00</updated><title type='text'>Monatsbericht Dezember</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Dear Mr. President, dear Rotarians!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;First of all I would like to wish you all the best for the new year! I hope you and your families had a good start in 2010. May it bring joy, peace and happiness to everyone!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;The last month was again filled with new experiences. In beginning of Dezember I got the chance to get to know Gujarat. For the event “Rann Utsav” not only the 20 exchange students from Mumbai, but also inbounds from other parts of India, like Pune for example, came to the homeland of Gandhi, to see the desert for the first time in their lives. At least for me it was the first time to have this strange feeling of being in the middle of nowhere – there was nothing else on the horizon but camels, no sound that I could hear, only sand, some stones and the strong sun burning down on me.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Over the time of our stay, three days, we were acommodated in tents. Before we saw them, we had imagined to be without water, sleeping on a thin matress on the sand and feeling terribly could during the nights. But we were really lucky: The tents we lived in were more like small houses; every tent had a small separate bathroom and the beds were so soft... I could not imagine a tent with more comfort!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;During the three days we saw the Hamirsar lake, we enjoyed watching the Carneval of Bhuj that ended with colourful firecrackers, we saw the limit to Pakistan  and the Narayan Sarovar lake, which was almost covered with a thick coat of salt. We walked on the “White Rann”, visited an old villa of the British's, we bought the typical textile with small mirrors and we also could meet Indias Chief Minister Narendra Modi during a speech. The climate in Gujarat was really different to the temperatures in Mumbai: There was heat only during midday, but during the nights and the mornings the air was cool and we were thankful for the small heater and the thick, warm covers provided for us. Also the food changed. Our daily breakfast consisted of Idli and Dosa with Sambar or Chuckny, and also during lunch and dinner all items were much more oily than we get them in the city. On the last day the organising Rotary Club in Bhuj invited us to speak about our experiences of “Rann Utsav”. The only thing we could say, that we did not like so much, was the food. But after the meeting was over, there was Paubadji offered and we finally had our favourite dish before the long train journey back to Mumbai. Like this everybody was satisfied again!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;The second big event that took place towards the end of December was, of course, Mood Indigo. Although we had to explore the IIT Campus, the different halls and places on our own, the 19 other inbounds and me quickly organised ourselves and enjoyed many of the attractions offered during five days. There were lots of workshops, all kind of music was played including Indian classical Sitar, Hip Hop, but also Bollywood or Rock music, there was singing, painting, drawing, taking photos, writing, acting, carving,... So many activities took place, that we almost forgot, the 24&lt;sup&gt;th&lt;/sup&gt; of December was about to come! Luckily we were so distracted, that we did not feel so homesick and passed the days happily. On the last day Michael and me took part in one of the major competitions, ballroom dancing, and unexpectedly won the 3&lt;sup&gt;rd&lt;/sup&gt; price! Next saturday we will now begin a Salsa Course, wich we got as reward for our performance. This is one of the nicest Christmas gifts of 2009! Thanks again to my first host family, who helped us fto find a hall for dancing rehearsels.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;The night of new year we had a great party at the residence of the first host family of Amelie. We danced till the next morning and had a lot of fun. In Germany the temperatures are around -15 degrees, it is snowing, and my parents told me they wore many jackets above the other, not to feel cold while watching the firecrackers at midnight. I am very, very happy to be here and I enjoy the warm climate – This was the warmest Christmas and New year of my life!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;The first half of my stay in India is over now, and I am really looking foreward to the second half. I thank my dear host families, who always give me so much love and the whole club for supporting me. Thank you!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-4054929639593222094?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/4054929639593222094'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/4054929639593222094'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2010/01/monatsbericht-dezember.html' title='Monatsbericht Dezember'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-7605221732767858735</id><published>2009-12-30T12:03:00.001-08:00</published><updated>2009-12-30T12:05:14.395-08:00</updated><title type='text'>Weihnachtszeit in Mumbai</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial; font-size: small; "&gt;&lt;div&gt;"Schneefloeckchen, Weissroeckchen, wann kommst du geschneit?" ...Darauf kann ich hier bei 27 Grad wohl noch lange warten. Letztes Jahr sollen die Temperaturen in Mumbai auf ca. 20 Grad runtergegangen sein, doch die letzten Tage ueber ergaben kaum einen Unterschied zu der normalen Hitze. Zugegeben, morgens und abends war es verhaeltnismaessig kuehl, aber das hing wohl eher mit der gruenen, frischen Umgebung zusammen, in der wir Austauschschueler die Vorweihnachtszeit vom 20. bis zum 24. Dezember verbracht haben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es ist mir selbst komisch vorgekommen, denn es herrschte eine angenehme Ruhe, obwohl wir im Zentrum Mumbais wohnten. Die Luft war genießbar, es gab große Parkanlagen und Sportplätze und es wurde sogar alles sauber gehalten! IIT Campus nennt sich dieser Ort, er ist, wie auch der Nationalpark Mumbais, eine Oase in der lärmenden Stadt. Das Gelände wird als Lern- und Forschungszentrum genutzt und hält viele Hostels für Schüler, Schülerinnen und Lehrer bereit. Es ist wie eine kleine Welt für sich, die einmal im Jahr überschwemmt wird vom größten College Festival ganz Asiens: "Mood Indigo"!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Über fünf Tag fanden sich im IIT Campus Mumbai tausende von Jugendlichen zusammen, es wurden Workshops angeboten, Vorführungen von klassischer Zittermusik bis hin zu Hip Hop und Metal Rock fanden statt und, nicht zu vergessen, konnte man sich für große Wettbewerbe einschreiben, bei denen es tolle Preise zu gewinnen gab. Zwischen all den Aktivitäten - Tanz, Gesang, Zeichnen, Malen, Schnitzen, Collagieren, Fotografieren, Schreiben, Schauspielern,... - gab es also kaum Zeit, das traute Heim und die gemütlichen Weihnachtstage im familiären Kreis zu vermissen. Die Highlights fanden fast immer Abends statt: Dem Rockkonzert am ersten Tag folgte eine wirklich gelungene Fashionshow, am dritten Abend stand Klassische Indische Musik mit Gesang auf dem Plan, am 23. trat eine Israelische Trommelband auf, die uns Austauschschüler sogar später noch auf einen Kaffee in den VIP-Bereich einlud und die Tanzvorführungen am Heiligabend rundeten die erlebniseiche Zeit schließlich ab. Auch Michael und ich haben die Gelegenheit nicht verstreichen lassen und am 24. eine kurze, selbst ausgedachte Choreographie aufgeführt. Aneinandergehängte Teile der Tänze Quickstep, Wiener Walzer, langsamer Walzer, Tango und Discofox brachten uns von zehn Teilnehmern den dritten Platz und damit einen einmonatigen Salsakurs ein. So ein schönes Weihnachtsgeschenk!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nachdem mich meine Gasteltern wieder vom IIT Campus abgeholt hatten, fuhren wir zu Freunden der Familie und hatten dort einen gemütlichen Abend, gutes Indisches Essen und natürlich gab es viel zu erzählen. Ich hatte nachts dann glücklicherweise auch noch die Möglichkeit, nach Deutschland zu skypen und meiner Familie und meinen Freunden fröhliche Weihnachten zu wünschen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie ich schon von erfahrenen Austauschschülern der letzten Jahre gehört habe, ist die Weihnachtszeit wohl diejenige, in der das Heimweh besonders zuschlägt. Wenn man so gar nicht an Jahresende denkt und bei den scheinbar zeitlosen hohen Temperaturen, im ewigen Sonnenschein Indiens so dahinlebt, könnte es schon passieren, dass man das zweitgrößte Fest im Kirchenjahr schmerzlos vergisst. Zumindest solange seine Liebsten einem nicht auf dem Computerbildschirm zuwinken!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am 26. Dezember fand dann die wieder aufmunternde Weihnachtsfeier mit allen Inbounds und Indischer Rotaryjugend statt. Jeder hatte, wie vorher verabredet, ein Wichtelgeschenk und einen mehr oder minder typischen Weihnachtssnack aus seinem eigenen Land dabei. Wir Deutschen trugen mit selbstgemachten Vanillekipferln und Butterplätzchen zu einem gelungenen Festmahl bei. Das Backen hat Spaß gemacht, und obwohl es mangels Ofen etwas langwieriger war als daheim, wurde unser Mikrowellengebäck hoch gelobt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir spielten Spiele, brachen die Pinata der Mexikaner auf (Ein als Kuh verkleideter Ballon mit vielen Bonbons und Schokolädchen darin), verteilten die Wichtelgeschenke und genossen die sternenklare Nacht. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zugegeben, es ist etwas abgekühlt. Ein Jäckchen kann nachts nicht schaden, und doch war es zuerst ein lustiges Gefühl, im ärmellosen Sommerkleidchen Weihnachten zu feiern. Eigentlich bin ich angesichts der -15 Grad in Bad Kreuznach doch ganz froh, in Indien zu sein!&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-7605221732767858735?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/7605221732767858735'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/7605221732767858735'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/12/weihnachtszeit-in-indien.html' title='Weihnachtszeit in Mumbai'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-453538227117806928</id><published>2009-12-11T05:38:00.000-08:00</published><updated>2009-12-19T03:32:59.412-08:00</updated><title type='text'>Wüstentrip Rann Utsav</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Freitag, 4. Dezember 2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Gujarat&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Scheinbar unendlich zieht sich der feine Sand bis an den vom Staub verwischten Horizont. Außer verdorrten Büschen, die einem höchstens bis ans Knie reichen, Sand und ein paar verlorenen Steinen gibt es in der Wüste Gujarats nichts als prallen Sonnenschein und Stille.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;...Naja, so still ist es gar nicht, denn wir Austauschschüler sind wieder unterwegs! Diesmal sind wir zu einem Festival namens “Rann Utsav”eingeladen worden, das drei Tage andauert und uns mit der Weite der Wüste und mit dem Gebiet Gujarat, der Heimat Gandhis, bekannt machen soll.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Das Programm begann schonmal gut: Wir wurden in Zweiergruppen eingeteilt und in Zelte eingewiesen. Wir hatten vorher schon gehört, dass wir die Zeit über in Zelten übernachten würden und hatten uns ein Zeltlager mitten in der Wüste etwa wie ein klappriges Holzgestell mit Lumpen überdeckt vorgestellt, Wasser holt man sich am Brunnen und alle zwei Stunden muss man die Heringe wieder in den Sand zurücktreten weil der Wind so stark ist. Zum Glück haben wir uns ganz gewaltig geirrt! Unsere Zelte waren kleine Bungalows, man konnte nicht nur aufrecht darin stehen, es hatten gar zwei wunderbar weiche und fertig bezogene Betten, ein kleiner Tisch, ein Heizkörper für die kalten Nächte und eine Bank für die Koffer Platz. Das Beste aber war der hintere Teil des Zeltes, das Badezimmer, das man mit einem Reisverschluss flugs vom “Wohnbereich” abtrennen konnte. Es beinhaltete ein Waschbecken, eine westliche (!) Toilette und eine Dusche bestehend aus einem Duschkopf, einem Wasserhahn und Eimern. Es gab sogar warmes Wasser, das allerdings eher sandfarben als durchsichtig war. Aber kalt duschen stärkt ja bekanntlich die Abwehrkräfte!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nein, wir konnten uns wirklich nicht beklagen. All unsere Zelte standen in einer Reihe und lagen außerdem sehr nah an denen der Austauschschüler aus Pune und anderen Teilen Indiens, die auch zum Festival angereist waren und mit denen wir schnell Bekanntschaft machten.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Schon am ersten Abend fuhren wir zum Hamirsar See in Bhuj, wo wir der Rede des Indischen Chief Minister Narendra Modi lauschten und einem Karnevalszug zusahen, der mitsamt Tanz, lauter Trommelmusik und Gesang, geschmückten Kamelen und Pferden und dem abschließenden Feuerwerk schon spektakulär war. Zwischendurch wurden wir mit Studentenfutter und Wasser versorgt, allein an Pullis oder Wolljacken fehlte es, da zumindest wir Mumbaianer nicht mehr an Abendfrische gewöhnt waren. Wirklich, so heiß es tagsüber auch sein mochte, des Nachts war jeder froh über sein Heizöfchen und die flauschigen Decken, die im Zelt für uns bereit lagen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der zweite Tag begann mit einer Wüstentour bis an die Grenze zu Pakistan, bei der wir den See Narayan Sarovar sahen, der mich unmittelbar an den Aralsee erinnerte. Es lag eine breite, schneeweiße Salzschicht zwischen Wasser und Sand, der man angesichts der prallen Sonne fast beim größer werden zusehen konnte. Abends konnte man dann das Salz, das man mittags von Weitem bestaunt hatte, sogar fühlen: Auf dem “White Rann”, einem Teil der Wüste Gujarats, der ganz von Salz bedeckt ist, fand ein Kulturprogramm statt. Zitterspiel und der Gesang alteingesessener Gujaratis zu Khataktanz zeigte uns, “wie die Wüste klingt”. Wir versuchten, den Abend so gut es ging mit unseren Kameras einzufangen, doch war es kaum möglich – das Salz unter den Füßen, einen violetten Himmel mitsamt Vollmond und dieses unglaubliche 360°-Und-Nichts-Als-Kamele-Am-Horizont-Gefühl fassen nicht einmal echte Kreuznacher Linsen der Firma Schneider.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Am letzten Tag wurden wir zu einer alten Villa mitgenommen, die einst von Britischen Adeligen erbaut und eingerichtet worden war. Die hohe Zimmerdecke, die Möbel aus Ebenholz und ausgestopfte Tierköpfe an der Wand verliehen dem Wohnzimmer einen Europäischen Charakter, sodass man Indien für einen kurzen Moment vergaß. Um Mitbringsel und Andenken zu kaufen fuhren wir nachmittags auf einen großen Markt, auf dem die typischen Textilien mit bunten Stickereien und eingearbeiteten Spiegelchen angeboten wurden. Ob Tisch- oder Bettdecken, Jacken oder Taschen in verschiedenen Formen und Farben; alles war mühsame Handarbeit, die sich die Verkäufer hoch bezahlen ließen. Auch gab es Holz- und Lederwaren, Schmuck und große, reichlich verzierteTontöpfe, die sich leider nicht so gut zum Mitnehmen eigneten.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Den letzten, etwas trübseligen Abend, da der Abschied von den anderen Austauschschülern kurz bevor stand, verbrachten wir am Strand. Hatten manche von uns bisher noch auf keinem Kamel gesessen, so war dies die ultimative Gelegenheit! Wie bestellt schienen bestimmt 20 Kamele nur darauf zu warten, uns dem immer dunkler werdenden Himmel ein Stück näher zu bringen. Oder besser: Ihre Herrchen scheinen schon zu wissen, wo Touristen gerne den Abend verbringen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Unser Aufenthalt endet mit einem Rotarytreffen des Clubs, der uns zu diesem Festival eingeladen hatte. Das Feedback der letzten Tage ist überaus positiv, wenn man vom Essen absieht. In Gujarati Küchen werden fast alle Gerichte ordentlich geschärft und/oder mit viel Fett zubereitet, sogar der Reis schwimmt in Öl. Doch wie zur Versöhnung gibt es nach dem Meeting Paubadji für alle – Weiches Weißbrot zu gekochtem, gut gewürztem Gemüse gibt es überall in Indien und schmeckt einfach immer gut.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-453538227117806928?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/453538227117806928'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/453538227117806928'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/12/wustentrip-rann-utsav.html' title='Wüstentrip Rann Utsav'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-5918301461737312761</id><published>2009-12-09T02:01:00.000-08:00</published><updated>2009-12-09T02:03:28.110-08:00</updated><title type='text'>Monatsbericht November</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Dear Mr. President dear Rotarians!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;In the last month I got to know so many new places of India like never before. In the short time of only fiveteen days, nineteen exchange students and I were taken to the very south of the beautiful country. We visited Cochin, Munnar, Thekkaddy, Madurai, Kovalam, Alleppey and we could even watch the amazing sunset on the very tip of India in Kanyakumari.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Our timetable was full of action: We sat on elephants, we visited a tea museum, watched dance programs like the typical Kattakali, we saw old churches and the famous Sri Minakshi temple; We took a lot of photos and also learned about the Indian culture. Quite a lot of time we spent sitting in the bus or in the train on the way to our next destiny. But we never got bored sharing our experiences, discussing about the different traditions and habits, compairing our homes with each other and with India. Thanks to this intensive time together, I feel, we became a really strong and powerful group of young people.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;The south trip was crowned with four relaxing days in Goa, where we all had so much fun doing watersports, lying on the beach, exploring the surroundings or jumping into the swimming pool. Honestly we also spent a lot of money buying jewellery, light skirts that help to survive in the incredible heat and I also bought a mask of wood.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Before we could be sad that the trip was over, we were again taken to an adventure RYLA in Vikramgadh. 300 young people got together in a school complex, where many activities were preparated. Unfortunately everything was organized in such an exagerated strict way, that space for freedom or to develop our own creativity was not given.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;The few days I spent in Mumbai in the last month should not be forgotten either: I attended an Indian wedding for the first time, and I put on one of the beautiful Sarees my first host mother gave to me.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Last but not least in the gap between South trip and Adventure RYLA I had a big change: The 25&lt;sup&gt;th&lt;/sup&gt; of November I packed my bags in the Divine Express Society in Mulund. My stay in the house of family Mokashi ended with a very tasty dinner. I thank you for the long, intensive time, in which you showed me so much about the spirit Indias – the mythology, the religion and also the dos and don'ts. Thank you for patiently helping me to get used to this huge country India, that is so different to where I come from.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;I also want to thank family Kulkarni, who gave me a warm and hearty welcome to their home in Thane. I am looking foreward to our time together!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;I really enjoy my stay in India. So much has happened in the last time, that I am still not through with the reports for my German friends and family. I am happy to be here and very grateful for your support. Thank you!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-5918301461737312761?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/5918301461737312761'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/5918301461737312761'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/12/report-november.html' title='Monatsbericht November'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-2607300018762878375</id><published>2009-12-03T12:08:00.000-08:00</published><updated>2009-12-09T02:17:43.425-08:00</updated><title type='text'>Südindien!</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Samstag, 28. November 2009&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Hier bin ich wieder! Nach dem zweiwöchigen Trip in den Süden Indiens bin ich nun also wieder in Mumbai angekommen. Wir alle, zwanzig Austauschschüler aus Brasilien, Mexiko, Kanada, Amerika, Belgien, Frankreich und Deutschland, hatten eine erlebnisreiche Zeit, man kann fast sagen, wir haben in den letzten zwei Wochen verlernt, was Langeweile ist. Wer genau wissen will, an welchen Orten wir waren, kann an dieser Stelle eine Karte Indiens zur Hand nehmen und sich die unteren Spitze des Festlands betrachten.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;In einem einzigen Report würde ich es kaum schaffen, alle Erlebnisse zusammenzufassen. Daher werde ich meine Notizen in einer Art Tagebuch präsentieren. Viel Spaß beim Lesen!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Dienstag, 10. November&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Es sitzen zwanzig ziemlich verschlafene Austauschschüler nach der 30stündigen, unterhaltsamen und doch recht anstrengenden Zugfahrt im Reisebus auf dem Weg zu ihrer ersten Unterkunft und sehnen sich nach einer kühlen Dusche und sauberen sanitären Anlagen. Hauptsache wir sind in Kerala, einem der Südstaaten Indiens, angekommen! Schon aus dem Zug heraus habe ich die letzten zwei Stunden jede Menge Fotos gemacht: Noch nie habe ich so viele Palmen auf einmal gesehen. Ja, es sind richtige Palmenwälder! Zwischendurch sah man Hütten, kleine Häuser mit bunten Laken und Flüsse, die das klare Blau des Himmels widerspiegelten. Zu unserem großen Erstaunen fing es in der letzten halben Stunde vor unserer Ankunft zu regnen an. Hatte nicht die langwierige Monsunzeit endlich ihr Ende genommen? Wie ich von einem Mitreisenden erfuhr – er kommt aus Karlsruhe und war zufälligerweise im selben Zugabteil wie wir vier Deutschen untergebracht – ist der Monsun im Süden leider noch nicht vorbei, weil er auch erst drei Monate später begonnen hat. Wie also noch vor einiger Zeit in Mumbai waren die Straßen von Kerala zu unserer Begrüßung überschwemmt, sodass wir schon auf dem Weg in den Bus durch Riesenpfützen waten mussten, die manchmal so tief waren, dass uns das Wasser bis zu den Knien stand. Ungünstiger weise hatten wir zusätzlich noch unser ganzes Gepäck dabei, das uns das waten nicht gerade erleichterte. Manche Inbounds versuchten sich bei dieser Gelegenheit an der Indischen Methode, Gepäck zu transportieren und balancierten ihre großen Rollkoffer auf dem Kopf.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Nun freue ich mich schon auf eine ausgiebige Dusche und ein breites, frisches Bett im Hotel. Davor werden wir uns aber wahrscheinlich noch etwas die Gegend ansehen, in der wir hier gelandet sind. Endlich wieder Bewegungsfreiheit!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Mittwoch, 11. November&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Cochin heißt die Stadt, die wir heute entdeckt haben. Sie ist die größte in ganz Kerala, liegt direkt am Arabischen Meer und hat neben Märkten mit frisch gefangenem Meeresgetier, Teppich- und Antiquitätengeschäften und anderen Handelsständen mit Ketten und Holzschnitzereien auch eine Kirche zu bieten, in der einst die Gebeine von Vasco da Gama lagen. Auch waren wir im kühlen Muttencherry Museum, das temperaturmäßig zwar eine angenehme Erfrischung war, unsere Aufmerksamkeit nach einem schwülen Tag mit viel Rumgelaufe jedoch ziemlich auf die Probe stellte.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Nach alledem ging es auch schon wieder weiter: Eine lange Busfahrt mit Zwischenstop an einem Gewürzgarten stand bevor. Seitdem wissen wir, wie Vanille, Zimt, Vanille und viele andere Gewürze wachsen und wie frischer Indischer schmeckt.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Die Straße, auf der wir unterwegs waren, führte uns in dschungelartige Wälder. Ein beliebtes Fotomotiv war ein großer Wasserfall, an dem wir gerade vorbei kamen, als die Sonne unterging.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Den Straßenschildern und Werbeplakaten zufolge haben wir innerhalb dieses Tages nicht nur die Umgebung, sondern auch die Schrift bzw. Sprache gewechselt. Schon gestern bei der Ankunft habe ich mich über die neuen Schriftzeichen gefreut: Sie haben kaum Ecken, bestehen also praktisch nur aus Rundungen und erinnern mich irgendwie an Brezeln und Rosinenschnecken. In Munnar angekommen, dem noch zu erforschenden Ort, fügt man den runden „Teilchen“ dann ein paar Ecken und Kanten hinzu.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Im Hotel angekommen haben wir uns an einem reichhaltigen, zum Glück nicht allzu scharfen Abendessen gefreut und lassen den Tag bei gemütlichem Beieinandersitzen, Musik hören oder Fotos anschauen ausklingen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Freitag, 13. November&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Meine Besorgnis, dass mir bei Schreiben auf der Busfahrt schlecht wird, hat sich als unnötig erwiesen: Wir stehen nun schon seit zwei Stunden vor dem Hotel, das Gepäck im Kofferraum oder „gut abgesichert“ auf dem Dach des Busses verstaut und warten auf den Mechaniker. Kaum 75 Meter hatten wir zurückgelegt, bevor es kräftig rumste und die Hinterachse in die Knie ging. Aber niemand beschwert sich – Nach vier Monaten Indien wird jedem, wenn auch gezwungenermaßen, ein gutes Stück Geduld zu Teil.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Gestern, am Donnerstag, hatten wir wieder einen recht erlebnisreichen Tag mit einer spritzigen Bootsfahrt über einen nahegelegenen, sauberen (!) Stausee, bei der wir viele Sträucher mit fast künstlich aussehenden, farbigen Blüten und Schmetterlingen sahen. Außerdem besichtigten wir ein Teemuseum, das uns die Pflanze etwas näher brachte, die hier so üppig angebaut wird, wie im Rheinland Wein. Wir lernten über die Anfänge im Anbau 1880, über die Entwicklung und die sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Wichtigkeit von Tee. Auch die Herstellung wurde uns anhand von großer Maschinen gezeigt und das Endprodukt, „Chai“, schmackhaft gemacht: Inder trinken Tee zu jeder Tageszeit mit Milch und viel Zucker.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Die freie Zeit im Örtchen Munnar, bevor wir wieder zum Hotel zurückfuhren, nutzten einige Inbounds und ich dazu, für das morgige Geburtstagskind Michael ein Geschenk zu suchen. Es war gar nicht einfach, etwas anderes als Cashewnüsse, Gewürze, Kakao, Bananen oder eben Tee zu finden; zum Glück haben wir in den letzten Minuten dann doch noch ein Geschäft mit T-Shirts gefunden.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Im Gegensatz zu Mumbai sind Nüsse, Gewürze und auch Honig hier im Süden viel günstiger. 100 Gramm Kardamon liegen schon in meiner Tasche, die hatte meine Gastmutter, vorausblickend wie sie ist, bei mir in Bestellung gegeben.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Der Bus setzt sich ächzend in Bewegung und angesichts der uns bevorstehenden Serpentinenfahrt, von der unser Tourguide gerade spricht, packe ich meinen Notizblock vorsichtshalber mal ein und nehme meine Kamera in Betrieb. Bei den vielen selten schönen Motiven, die uns hier geboten werden, klagt schon nach den ersten Tagen so manch einer über überfüllte Speicherkarten und leere Akkus. Meiner ist zum Glück (noch) geladen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Samstag, 14. November&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Bevor ich vom heutigen actionreichen Tag erzähle, möchte ich noch von gestern Abend berichten.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Nach der zwar langen, aber abenteuerlichen Busfahrt vorbei an den unendlichen Teefeldern, manchen Wasserfällen und kleinen Dörfern mit glücklichen Bananenverkäufern kamen wir gegen 19 Uhr in Thekkady an. Der Ort ist auch wie Munnar nicht sehr groß und wir haben schnell mit den Verkäufern Bekanntschaft gemacht, die uns alle interessiert in ihre kleinen, voll gestopften Geschäfte lockten. Ihre Neugier nach unseren Erfahrungen von Indien und unserer Meinung zu dem Land war oft größer als die nach unserer Herkunft. Inder haben eben ein ausgeprägtes Nationalgefühl.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Der Freitag ging zu Ende mit einer exklusiven Tanzvorführung der traditionellen Tanzart Katakkali, die schon seit 500 Jahren hier in Keralai ihren Ursprung fand. Ausschlaggebend für die übermäßig starke Ausdrucksfähigkeit der Charaktere ist nicht etwa eine Sprache mit Worten und Sätzen; die beiden Tänzer verständigten sich durch pure Mimik und Gestik. Uns Austauschschülern kam das nur zugute, da wir Hindi oder die lokale Sprache sowieso nicht verstanden hätten. Etwa eine Stunde lang wurden wir also an diese exotische Tanzart herangeführt: Zuerst konnten wir den Darsteller des Gottes Krishna zusehen, wie er sich eine froschgrüne Maske mithilfe eines Handspiegels und eines Holzstabes selbst aufs Gesicht malte, es gab ein Solo der Trommler, die das Schauspiel begleiteten und uns wurden die verschiedenen Bewegungen erklärt, sodass wir der späteren Geschichte folgen konnten. Schon bei dieser Voraufführung, obwohl der als Frau verkleidete und ebenfalls aufwendig geschminkte Tänzer praktisch nur seine Augen, Gesichtsmuskeln und gegeben falls seine Hände bewegte, war die Spannung im Raum groß. Wir alle folgten den Pupillen des Tänzers, die im immer schneller werdenden Takt der Trommeln in den weit aufgerissenen Augen von oben nach unten, von rechts nach links oder im Kreis herum sprangen. Auch nur die kleinste Veränderung in der Mimik wurde sofort sichtbar, verstärkt von den übermäßig geschminkten Augen und den blutroten Lippen, die sich gelegentlich zu einem fast unheimlichen Lächeln verzogen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Ich muss wohl kaum erwähnen, um wie viel intensiver die eigentliche Aufführung war: Beide Tänzer bewegten sich zum ohrenbetäubenden Trommelspiel, begleitet von einem Sänger, der seine melancholische Melodie gefühlsvoll ins Mikrofon gab. Die Geschichte handelt von einem mächtigen König als Inkarnation von Krishna und einer Dämonin, die vergeblich versucht, ihn zu verführen, um die Macht über das Land an sich zu reißen. Das Stück nimmt sein Ende mit der dramatischen Ermordung durch Krishna an der Dämonin, die aus Verzweiflung schreit und ihre Schminke verwischt. Damit sah sie letztlich noch etwas unheimlicher aus, als ohnehin schon.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Die konfliktreiche und dadurch recht ernste Aufführung wurde abgerundet von einer Fotosession aller Inbounds mit den Darstellern. Wir waren froh, dafür dann doch noch ein Lächeln auf ihren Gesichtern zu sehen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Sonntag, 15. November&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Es ist Sonntagabend und wir haben gerade ein exzellentes Abendessen hinter uns: Fisch, Ei mit Soße und alle erdenkliche Reisvariationen haben wir uns schmecken lassen. Nun sitzen wir im Hotelzimmer – gut gesättigt, etwas erschöpft aber noch zu wach und mitteilungsbedürftig, um ins Bett zu gehen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Die letzten beiden Tage waren wieder angefüllt mit beglückenden Erlebnissen: Gestern haben wir im Naturpark Thekkady's schwarz-gelb gestreifte Riesenspinnen gesehen, die nur darauf zu warten schienen, sich in einem unserer Rucksäcke einzunisten; auch kamen wir an Kaffee-, Kakao- und Pfefferpflanzen vorbei, während wir auf Elefanten durch den Schlamm stapften – Endlich habe ich nun einmal auf einem Elefanten gesessen. Dieser Ritt war weder mit Kamelen noch mit Pferden zu vergleichen. Elefanten haben die Ruhe im Blut; Für jeden schweren Schritt lassen sie sich Zeit und sobald man auf einem dieser großen, gutmütigen Dickhäuter sitzt, merkt man, wie die Gelassenheit auch einen selbst erfasst. Wie in Zeitlupe bewegt sich der lange, weiche Rüssel hin und her und sogar als wir unseren Elefanten zum Ende hin mit ein paar Bananen, Kürbissen und einer ganzen Ananas fütterten ließ er sich Zeit beim Kauen. Ich wusste vorher auch noch nicht, dass Elefanten so einen haarigen Kopf haben! An diesem Tag habe ich eines meiner Lieblingstiere also hautnah kennen gelernt und mir fest vorgenommen, das Gefühl dieser zeitlosen Ruhe in zukünftigen Stresssituationen parat zu haben.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Am Ende des Montags gab es die Möglichkeit, sich auf traditionelle Art und Weise von Ayuveda Experten und Expertinnen durchkneten zu lassen – zu einer entspannenden Ganzkörpermassage mit wohlriechenden Ölen an einem warmen Novemberabend sagt man doch nicht nein. Südindien soll außerdem so berühmt für gute Massagen sein, dass verspannte und gestresste Menschen aus allen Teilen des Landes nur dafür hier hin reisen.  &lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Heute haben wir uns morgens erstmal wieder in den Reisebus gesetzt, der uns in den nächsten Ort namens Madurai fuhr. Bekannt für den eindrucksvollen, großen und vor allem knallig bunten Tempel Sri Minakshi, den wir natürlich gleich nach dem Einchecken in dem diesmal besonders hübschen Hotel besichtigt haben, hielt der Ort viele kleine Antiquitätengeschäfte mit Holzschnitzereien und Teppichen für uns bereit. Das Gandhi Museum ließen wir ebenfalls nicht aus. Wenn wir auch nicht die Zeit dafür hatten uns seine Geschichte einzuprägen, war aber das „originale“ Webtuch, seine berühmte Nickelbrille und ein Paar Sandalen, die Gandhi getragen haben soll, zu besichtigen. All diese Dinge sahen so einfach und normal aus, dass es schwer vorstellbar war, Gandhi selbst habe sie benutzt.  &lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Morgen geht es weiter. Wir werden das „Bundesland“ wechseln, um ganz an die Südspitze zu gelangen und uns Kanyakumari anzusehen. Ich freue mich schon aufs Meer!&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Dienstag, 17. November 2009&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Hier lässt es sich gut gehen! Kovalam heißt der Ort, den wir mitsamt des wunderbaren Hotels schon  nach fünf Stunden Aufenthalt ganz ins Herz geschlossen haben. Bei unserer  Ankunft sind uns erstmal alle Gepäckstücke abgenommen worden und wir wurden auf die Terasse gebeten, wo uns eine frische Kokosnuss mit Strohhalm serviert wurde. Die Betten waren weich wie nie, in jedem Zimmer wartete ein großer Korb voller Obst auf uns und um den feinsten Sandstrand zu betreten musste man nur durch den blumigen Vorgarten und am Swimmingpool vorbei. Es war schöner als in Rosamunde Pilcher! Nichts konnte mich daran hindern, mich bei der ersten Gelegenheit, wenn auch mit Klamotten, in die Wellen zu stürzen.&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Auch Kanyakumari, die Südspitze Indiens, war ein tolles Erlebnis. Auch von unserem Hotelzimmer dort hatten wir einen tadellosen Blick auf das blaue Meer und einer schneeweißen Kirche, „Lady of Ransom“, die wir auf dem Weg zum Strand auch gleich angesehen haben. Die Kirche ist noch nicht fertig, und wohl auch erst frisch angestrichen. Das Weiß blendet einen jedenfalls wirklich und auf den Fotos meint man, die Kirche sei mit Photoshop ins Bild kopiert worden. Von innen ist sie nicht so spektakulär, die Anstreicher haben sich aber über unseren Besuch gefreut.&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Die Häuser direkt am Strand sind ganz bunt angestrichen, die Farben werden mit dem hellen Licht der prallen Sonne noch vertärkt. Alle Frauen, die uns von den Türschwellen aus zuwinkten, auf den Straßen spielende Kinder und auch die alten Fischermänner, die im Schatten auf den Nachmittag warteten, machten einen überaus zufriedenen Eindruck. Ganz offensichtlich hatten sie keinen Geldüberfluss, waren jedoch umso reicher an Lebensfreude und Genügsamkeit. Und darauf kommt es doch eigentlich an, oder?&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Der Strand war leider nicht ganz sauber, hier werden eben in erster Linie Fische gefangen. Aber so viel Zeit blieb uns am Montag auch nicht, denn abends stand die Besichtigung des Gandhi-Denkmals an. Es befindet sich ganz an der Landspitze Indiens und ist eine Mischung aus Tempel, Moschee und Kirche; ein Ort der Besinnung für &lt;i&gt;alle&lt;/i&gt; Religionen, eben ganz im Sinne Gandhis. In der Mitte des Gebäudes steht ein Steinblock, auf dem am 12. Februar 1948, knapp zwei Wochen nach seiner Ermordung, die Asche Gandhis lag, bevor sie ins Meer gestreut worden ist.&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Nach dem Einkaufen von Andenken und Mitbringseln sahen wir nun auch den eindrucksvollen Sonnenuntergang, der den ganzen Himmel in ein warmes Rotviolett tauchte. Die Sage, dass man an dieser Stelle des Strandes sogar Sand in drei verschiedenen Farben finden kann, habe ich leider erst später gehört; es heißt, der Arabische Ozean, der Indische Ozean und der Golf von Bengalen bringe verschieden farbigen Sand mit sich, die man an der Spitze Indiens dann miteinander vergleichen kann. Ich muss wohl nochmal wiederkommen!&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Heute Vormittag haben wir dann noch zwei große Denkmäler besichtigt: das Vivekananda-Denkmal, das einen an einen wichtigen Philosophen erinnern möchte, und die große Statue des Gottes Shiva. Zwar machten wir Austauschschüler eine Menge Fotos, manchmal jedoch hatten wir das Gefühl, wir selbst würden viel mehr fotografiert. So viele Inder fragten nach Fotos mit uns oder klickten einfach wild drauf los, solange wir in Sichtweite waren. Das war schon so ein Paparazzierlebnis; wir waren doch recht froh, als wir letztlich wieder auf den Festland angekommen waren und genug Platz war, fremden Kameramännern auszuweichen.&lt;/p&gt;&lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Donnerstag, 19. November 2009&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Hier sind wir auch schon an unserer vorletzten Station angekommen: Alleppey ist ein kleiner Ort, der wegen seiner vielen Kanäle auch „Venedig des Ostens“ genannt wird. Gestern Abend war also eine Bootsfahrt organisiert, bei der wir über die Backwaters fuhren und die kleinen Häuschen, alte, verkommene Boote und die hohen, schlanken Palmen links und rechts fotografierten. Bevor es kalt wurde, fuhren wir wieder zurück zu unserer Unterkunft, ein Hotel namens Pagoda. Es wurden uns diesmal keine Zimmer, sondern kleine Häuschen zugeteilt, die mich, weil ganz aus Holz, unmittelbar an die typisch Deutschen Gartenhäuschen erinnerten. Drei Personen teilten sich ein Häuschen und zu den Essenszeiten traf man sich im Hauptgebäude. Es war wirklich gemütlich!  &lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Vor der achtzehnstündigen Zugfahrt, die uns nun bevorsteht, werden wir noch schnell frische Lebensmittel und Klopapier auf Vorrat kaufen, dann geht es auch schon in den Bus zur Station. Der spontane Sprung in den Swimmingpool heute früh hat unseren Aufenthalt in Alleppey gut abgerundet!&lt;/p&gt;&lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Sonntag, 25. November 2009&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Das Reiseziel so vieler Mumbaianer und Menschen der ganzen Welt; das Badeparadies mit den schönsten Stränden und mit kristallklarem Meer; der perfekte Ort zum Ausspannen, Durchatmen und um alle Sorgen irgendwo in den Wellen des Atlantischen Ozeans zu verlieren: Das ist Goa. Während drei Tagen, die wir bisher hier verbracht haben, haben wir zwar auch drei alte Kirchen, eine Burg und verfallene Wachtürme besichtigt, dies alles steht jedoch im Schatten vom zeitlosen Faulenzen (ja, wir haben es uns nach dem ganzen Rumreisen verdient) und, um wenigstens unseren Geldbeutel, wenn schon nicht unsere Resietaschen zu erleichtern, waren wir ausgiebig shoppen. Zwischen zahlreichen leichten Röckchen, Hosen, Andenken und Postkarten haben wir viel Zeit bei den Tibetanischen Märkten verbracht. So schöner Silberschmuck, Edelsteine und Holzschnitzereien waren zu bewundern! Jeder Inbound, der nun noch Geld übrig hatte, konnte sich glücklich schätzen.  &lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Auch ich habe eine Holzmaske erworben. Sie sieht wirklich furchterregend aus mit ihren weit aufgerissenen Augen, durch die man sogar durchsehen kann. Sie wird mich an die Tanzvorstellung Kattakali erinnern, wenn der Tänzer dort zugegebenermaßen nicht ganz so hässlich war.&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Montag, 26. November 2009&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Das Rütteln des Zuges und der gewohnte Anblick der blauen, dünnen Matratzen zum Aufklappen versuchen mir beizubringen, dass die Südtour nun ihr Ende nimmt. Ich habe es irgedwie noch nicht richtig realisiert: Morgen um diese Zeit werde ich wieder im guten alten Mumbai, fern von unberührten Wäldern, den sauberen Stränden und der klaren Luft. Allein das Gefühl, mit allen anderen Inbounds zusammen auf der Reise zu sein, habe ich genossen, sei es im Zug, im Reisebus oder auf Elefanten. Über die Zeit hier im Süden sind wir zu einer wirklich starken Gruppe junger Leute zusammengewachsen, voller Energie und Abenteuerlust.&lt;/p&gt; &lt;p align="LEFT" style="margin-bottom: 0cm"&gt;Doch es ist nicht vorbei: Das Entdecken geht weiter, denn wer von sich behaupten kann, das große Mumbai ganz und gar zu kennen, der muss schon überdurchschnittliche Kräfte haben. Auch der Februar ist auch nicht mehr so lange hin, dann wird es in den Norden gehen. Und zwar mit kuschelig warmen Klamotten anstatt den vielen Kleidchen und Badesachen, damit ich auch die heimischen Temperaturen nicht vergesse.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-2607300018762878375?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/2607300018762878375'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/2607300018762878375'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/12/samstag-28.html' title='Südindien!'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-3146394480235856198</id><published>2009-11-08T07:03:00.000-08:00</published><updated>2009-11-08T07:04:37.385-08:00</updated><title type='text'>Heiraten auf Indisch</title><content type='html'>Sonntag, 8. November 2009&lt;br /&gt;Central Mumbai&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ein kurzer Bericht von heute: Ich habe eine Indische Hochzeit erlebt! Oder besser gesagt, ich habe einen Teil davon gesehen. Indische Hochzeiten ziehen sich nämlich eigentlich über vier Tage. Je nach Geldaufwand und Geduld des Paares kann diese Zeitspanne aber auch gekürzt werden, wie ich erfahren habe.&lt;br /&gt;Für mich begann die Hektik mit dem Kampf mit meinem Saree. Wie schon an Ganpati, machte es mir zunehmend Schwierigketen, mich mit dem diesmal etwas luftigeren, und doch gut isolierenden Stoff zu bewegen. Wir haben zwar November, aber die letzten Tage kamen mir heißer vor als die in der gefürchteten Oktoberhitze.&lt;br /&gt;Nach der Autofahrt, bei der wir auch an einem großen Slum vorbeifuhren, ging es also in die „Festhalle“. Bisher wusste ich nur, dass es ein Saal mit Aircondition ist, nicht aber, dass die Zeremonie in einem reich geschmückten Auditorium stattfindet! Überall Girlanden und Blinklichter, hektische Fotografen und so viel Publikum bestehend aus nahen und fernen Verwandten; Freunden und Freundesfreunden... Ich kann wirklich von Glück sprechen, noch, so schnell es mit dem Saree ging, einen Sitzplatz ganz rechts hinten ergattert zu haben. Von Weitem sah ich also dem Hochzeitspaar zu – Angeleitet von einem Badjhi (Hindupriester) ging es sieben Runden um ein in der Mitte der Bühne platziertes Feuer und versprachen sich dabei ewige Treue, Bräutigam und Braut fütterten sich gegenseitig mit einer Süßspeise und zuletzt wird ihr eine Kette mit vielen, kleinen, schwarzen Perlen angelegt. Solche Ketten nennen sich Mangal Sutras und werden hier, wie bei uns Eheringe, von allen verheirateten Frauen getragen. Natürlich hatte die Braut auch kein einfaches, weißes Hochzeitskleid an: Sie trug einen Tiefroten Saree und jede Menge Gold in Form von Ketten, Ringen, Armreifen, Ohrgehängen und einem Nasenring. Während der Zeremonie werden beide Partner außerdem noch mit langen Blumenketten behängt.&lt;br /&gt;Nachdem der letzte traditionelle Akt vorbei war, wurde die Menge freundlich dazu aufgefordert, sich auf den Weg zum Speisesaal zu machen. Wie werden jedoch schätzungsweise 1500-2000 Menschen auf einmal satt? Schon allein der Weg zum Saal gestaltete sich schwierig, auch weil ich darauf achten musste, dass weder ich, noch sonst irgendjemand auf meinen Saree tritt. Doch sobald ich den Duft der guten Indischen Speisen in meiner Nase hatte, wusste ich: der Aufwand lohnt sich.&lt;br /&gt;Es gab Reis mit allen erdenklichen Soßen, Roti-Brot, Chinesische Nudeln, Panipuri, Paneer-Käse mit Pilzen und unzählige Variationen von Gemüse. Zum Nachtisch wurde Kulfi-Eis und Obstsalat angeboten. Es war ein richtiges Festmahl, auch wenn man eine ganze Weile lang in der Schlange stehen musste. Vorfreude ist eben die schönste Freude!&lt;br /&gt;Schließlich ging es dann wieder in den Hauptsaal, wo man sich noch einmal ganz hinten anstellen durfte, um dem frisch getrauten Ehepaar zu gratulieren und in die Kamera der Fotografen zu lächeln. Und wirklich: Die beiden sahen auch von Nahem sehr glücklich aus. Es ist eine Liebesheirat gewesen, wobei es in Indien immernoch ca. 75% von den Eltern bestimmten Eheschließungen (arranged marriages) gibt. Wie ich gehört habe, sind allerdings einige Inder und Inderinnen ganz froh, die Verantwortung der Partnersuche aus der Hand geben zu können, und sich auf ihre Eltern zu verlassen; in diesem Fall kann von Zwangsheirat (die gibt es leider auch noch) nicht die Rede sein. Ich kenne sogar recht viele Ehepaare, die ein glückliches Familienleben führen, ohne sich vor ihrer Hochzeit wirklich gekannt zu haben.&lt;br /&gt;Indisch zu heiraten muss ganz schön anstrengend, aber toll sein, und ich bin auch prompt gefragt worden, ob ich, um meine Hochzeit zu feiern, nicht auch nach Indien kommen wolle. Davon abgesehen, dass ich dem Christentum angehöre, und dass ich all meine Familie und Freunde wohl kaum hierhin mitnehmen kann, ist es eigentlich eine schöne Idee. Trotzdem glaube ich, mir würde der Hochzeitskuss zu sehr fehlen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-3146394480235856198?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/3146394480235856198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/3146394480235856198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/11/heiraten-auf-indisch.html' title='Heiraten auf Indisch'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-8871544514822549602</id><published>2009-11-04T09:22:00.000-08:00</published><updated>2009-11-04T09:23:33.985-08:00</updated><title type='text'>RYLA in Dehli</title><content type='html'>&lt;p&gt;Sonntag, 1. November 2009&lt;br /&gt;Irgendwo zwischen Dehli und Mumbai&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und hier sitze ich wieder auf einer der aufklappbaren Matrazen des Langstreckenzuges und fahre mit sechzehn der anderen Austauschschülern, die auch am RYLA teilgenommen haben, wieder „nach Hause“. Diesmal fanden die  Rotary Youth Leadership Awards nämlich in Dehli statt! Bevor ihr euch aber nun eine falsche Vorstellung von der Zeit in der sehenswerten Hauptstadt macht – wir haben zwar einen Eindruck von der Stadt bekommen, waren aber in einem Meditationszentrum untergebracht, das wir über vier von fünf Tage nicht verlassen sollten. Trotzdem sind mir bei unserer Ankunft so einige Unterschiede zu Mumbai aufgefallen.&lt;br /&gt;Das erste, das mich ins Auge stach, waren die Rickshaws: Sie sind zwar genau so gebaut wie die in Mumbai, sind aber gelb-grün statt schwarz-gelb. Etwas später, als wir im Bus auf dem Weg zur Unterkunft saßen, realisierte ich wie angenehm trocken und kühl die Luft war. Ich musste trotz all dem Taschenschleppen kaum schwitzen. Nächte in Dehli lassen sich sogar mit Sommerabenden in Deutschand zu vergleichen, sodass ich wieder meine gemütlichen Jacken in Gebrauch nehmen konnte. Wenn auch eher zum Spaß hatte ich auch eine Wollmütze dabei, die ich mit der Hilfe meiner Gastmutter die Tage vor RYLA über selbst gestrickt habe.&lt;br /&gt;Vom Bus aus konnte ich sonst noch sehen, dass die Straßen zwar genau so staubig sind und Slums wie auch in Mumbai existieren, die Gegend ist aber generell nicht so voller Leute, was den relativ niedrigen Geräuschpegel dort bedingt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, es war schon eine nicht ganz einfache Situation: Eine Gruppe von etwa 50 Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Gast bei Brahma Kumaris, den Brüdern und Schwestern, die in dem Zentrum der Meditation, des Friedens, der Selbstfindung und der Stille zu Hause sind. Uso schwieriger in Anbetracht dessen, dass wir Austauschschüler ohne laute Musik, die man jaber auch als Lärm verstehen kann, kaum auskommen. Auch waren die stets in schneeweiß gekleideten Brahma Kumaris etwas von unseren Nachtruhezeiten und dem unverklemmten Umgang zwischen Jungs und Mädchen irritiert. Zum Glück gab es nie richtig Krach und beide Seiten haben sich zurechtgefunden, wie es eben ging.&lt;br /&gt;Dem Tagesprgramm nach war die Möglichkeit gegeben, um vier Uhr früh mit einer meditativen Einheit zu beginnen. Dazu fand man sich im Gemeinschaftssaal zusammen und lauschte eine Dreiviertelstunde lang ruhiger Indischer Musik, die mich ehrlichgesagt aber eher zum Einschlafen als zu einer ernsthaftigen Introspektion brachte. Nach einem Morgentee ging es dann mit Yoga weiter und um 8.30 Uhr folgte Frühstück. Der Rest des Tages war ausgefüllt mit Vorträgen und Diskussionsrunden zum Thema „Discover and Empower yourself“, bis um zehn Uhr abends eigentlich jeder in seinem Zimmer bleiben und das Licht löschen sollte...&lt;br /&gt;Nahm man die Sache ernst, so hat man so einiges über Yoga und Selbstkontrolle gelernt. Ich habe auch viele neue Bekanntschaften gemacht; es waren Inder und Inderinnen aus allen Regionen des Landes dort. An einem der Abende hatten wir daher eine kleine Talent Show, zu der jeder, der wollte, etwas beitragen konnte. Es gab viel Musik und Indischen Tanz. Wenn auch der „zu laute“ Applaus den Schwestern gar nicht gefallen mochte, war es ein gelungener Abend mit einem möglichst spirituellen, aber eher energischen „La Bamba“ der ganzen Inboundgruppe zum Abschluss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern, am letzten Tag, haben die Rotarier eine Sightseeingtour für uns organisiert: Wir haben den größten Tempel ganz Asiens besichtigt! Akshardham heißt er, er ist zu Ehren der Symbolfigur Swami Narayans errichtet worden – In einem Zeitraum von nur fünf Jahren haben 7000 Männer einen 40 ha großen Tempel fertiggestellt, der nur aus einem einzigen Felsenstück besteht. Am Eingang wurden uns alle Kameras und Handys abgenommen, sodass ich keine Fotos von der Tempelanlage habe, aber die Eindrücke schon allein von der Außenfassade des Tempels sind mir noch ganz präsent: Die weißen Außenwände sind fast lückenlos mit unzähligen Ornamenten und Skulpturen verziert, und auch den Steinsockel unter dem Monument schmücken 148 Elefantenskulpturen, die alle eine andere Haltung und Bedeutung haben und so naturgetreu und detailreich abgebildet sind, als würden sie im nächsten Moment zum Leben erwachen. Eine Abbildung ist mir in besonderer Erinnerung geblieben: Der Elefant, der von vier Blinden ertastet wird, dabei steht jeder an einem anderen Teil, sodass jeder der vier einen „Elefanten“ anders definert – Weich und feucht für den Rüssel, staubig und hart für den Fuß, haarig für den Schwanz und groß und labberig für die Ohren. Die Sicht aller Religionen ist eben stückweise, Gott bleibt der selbe.&lt;br /&gt;Es gab drei verschiedene Sääle in der Anlage: Den „Saal der Werte“, ein Filmtheater mit Riesentheater und einen „Saal der Indischen Geschichte und Kultur“. Ich habe mich ein Bisschen wie in einer lehrreichen Version von Disneyland gefühlt, da all diese Sääle mit der neusten Technologie ausgestattet waren und man sich durch die künstlerisch überaus gelungene Darstellungen wirklich vorstellen konnte, wie es früher in Indien ausgesehen haben muss. Auf dem Rückweg mit dem Bus sind wir dann noch am India Gate vorbeigefahren, dem Gegenstück zum Gateway of India, das im Süden Mumbais zu finden ist. Schönes Dehli!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nun neun Uhr abends – Indische Abendessenszeit. Es gibt Biriani, also gerösteter Reis mit scharfem Curry. Das Essen hier im Zug lässt etwas zu wünschen übrig, aber ich werde es mal probieren. Bis bald!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-8871544514822549602?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/8871544514822549602'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/8871544514822549602'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/11/ryla-in-dehli.html' title='RYLA in Dehli'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-1890639497108747691</id><published>2009-11-04T09:15:00.000-08:00</published><updated>2009-11-04T09:21:44.232-08:00</updated><title type='text'>Monatsbericht Oktober</title><content type='html'>Dear President, dear Rotarians,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In the last month again I got to know a new festival: Diwali was not only a loud and shining experience, but also an opportunity to be together with family and friends. My host family and me have again been to Badlapur in the house of father's parents, where we burned lots of firecrackers and I tried to do a Rangoli. We also have been to a relatives house in Ghatkopar and we had dinner in a noble restaurant in Mulund West to celebrate the festival of lights. Lastly I had a really good day with many of the other IYE-students, when my host family invited them for lunch to our house. As many of them do not get any kind of nonveg food in their host families, they were very enthused when they got the smell of chicken and pork sausages.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apart from celebrating Diwali, the month of October was full of travelling. I got to know the famous Taj Hotel from inside, when all Germans staying in Mumbai were invited from the German consulate to celebrate our Day Of Unity, which was on 3rd of October. After almost three months two of the other Inbounds and me could again enjoy food of our home country – German bread, sausages and cabbage and real blackforest cherrycake are just a few things of the wide menu.&lt;br /&gt;I also have pleasent memories of Nashik, where my host parents showed me many tempels, a huge museum of mineral stones, the caves of the Pandavas brothers and the holy river Godavari. They also took me to Thane, where we have been to a circus – someties I really suffered with the artists, playing with fire, knifes or balancing themselves on running horses.&lt;br /&gt;By my second host family I have been invited to a concert of classical Indian music, which took place in Sion. The music full of rhythm and power was really amazing.&lt;br /&gt;Last but not least I have visited the capital of India, actually I just came back from the RYLA in Dehli, where 16 other Inbounds and me stayed in a meditation centre of the Brahma Kumaris. Unfortunately we did not see so much from the city itself, but we got to know many new people and also, through the theme sessions, ourselves a bit better. On the last day we were taken to the biggest temple complex of all Asia: Also if we could not take any photos of the beautiful Akshardham temple, we all enjoyed a lot and carry the images of the statues, the story of Swami Narayan and the fountain show in our memories.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;But I also learned in the ast month: To practise for Mood Indigo in December Michael and me have now started inventing a choreography of many different kinds of Western dancing. Mother taught me how to stich and in teamwork we already completed the first item, a beautiful and warm cap, which I surely will use on my Himalaya trip next year. Over all I joined Hindi classes or some days, which already helped me to understand some new sentences.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Finally I would like to thank you for integrating me so much in your community. Looking foreward to the South India trip, which will start on 9th of November, I am sure I will again have a lot to write about. Thank you for your support!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-1890639497108747691?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/1890639497108747691'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/1890639497108747691'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/11/monatsbericht-oktober.html' title='Monatsbericht Oktober'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-3570887892812247103</id><published>2009-11-04T09:12:00.000-08:00</published><updated>2009-11-04T09:15:17.572-08:00</updated><title type='text'>1. Quartalbericht</title><content type='html'>Dear Counsellor Dr. Minal Gupte, dear Roratians,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Now, that I have already spent three months and a half in the big and beautiful city of Mumbai, I got to know so much about the Indian culture, the different languages and the mentality. Impressed of the new enviroment I came in, I opened a Blog in the Internet to share my experiences and thoughts with my German family and friends. Giving my tree month report I refer to these texts in the Blog along with my monthly reports given to my host club.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Remembering my very first impression of India I would like to share with you a small part of my first Internet report translated into English:&lt;br /&gt;„Yes, all is different over here. The air is wet and warm, every corner, every street smells different. It is generally louder. The colours are much more intensive, there are people everywhere. Till now I did not see a cow on the streets, but some dogs looking for something edible.&lt;br /&gt;Arriving in the house of my first home, the house of family Mokashi, my bags could enter before me. I firstly recieved a kind of red and yellow powder on my forehead. Then, before anybody could tell me how, I took a step in – unfortunately with the left foot. Luckily I was told, that my families are not that strict with old traditions, so I was calmed again.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;By now of course I do have seen cows on the streets. More and more I also try to learn and understand the rituals and traditions followed by my host family. I really got interested in the old Indian mytholgy, I like to listen to stories of Ramayana and Mahabharta and I am always happy, if, entering a Hindu temple, I can make out the names of the different gods, and maybe also the relations amongst them. The many different names and appiriences of just one single god are quiet confusing to me, though I always try to somehow connect them with the trinity Brahma-Vishnu-Mahesh to remember them.&lt;br /&gt;In my first month I startet joining Yoga classes, which I still enjoy. Almost daily I do breathing and streching exercises and relax. Thanks my host mother I also learned some basics of Hindi and the scripture in two months time. Just today I will start with Hindi classes, to learn something about the grammar aswell.&lt;br /&gt;As I am a student in the V. G. Vaze College in Mulund, I got to know the teaching method here, that differs a lot from the classes in Germany. I also have been invited to an other college in Mulund to make a speech about my home country.&lt;br /&gt;How I feel, living in Mumbai is a continuous learning process. Specially travelling has to be learned: By now I know how to go by train, by bus, rickshaw, taxi, or walking along the dusty streets without being hit by any vehicle or step on a dog sleeping in the hot sun. My bargaining also has improved quite a lot, what I notice looking into my cupboard and my wallet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I now come to all the festivals I got to know: Firstly I enjoyed watching the pyramides of men on the birthday of Krishna, trying to reach the colourful Handi with yellow Dahi inside. Hardly two weeks later Ganpati celebrations were going on and I learned a lot of new recipies; Poha, Aluwari, Cachori and Puranpoli are just a few of them. In honor of the occasion I also wore my Saree for the first time, it was given to me on my birthday, which took place just one day after my arrival in India. Not only putting on the Saree, but also walking and sitting with such a lot of textil around me was more difficult than I thought. I participated in Poojas, Aartis and I watched how the big, colourful statues are immersed in the water.&lt;br /&gt;The time of Nauratri was full of dancing. I loved playing Garba and Dandiya to the loud music with its strong rythm. I aso got some nice prices, but I think they are mostly for being the only blond participant than for my dancing skills. On Dassera, the tenth day, my host family took me to the house of my host grandparents to give them Sona. In the night I saw an exciting burning of the deamon Ravan – I did not think, that the statue was filled with explosive stuff, so I was really impressed by the big fire and the deafening noise.&lt;br /&gt;Still hearing the last firecrackers in the background I remember Diwali. I have never seen so many colours and lights blinking in the darkness! I draw Rangoli, I lit crackers and my host mother tought me the recipy of Coconut Barfi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Along with the festivals that took place, I also visited a lot of places in and out of Mumbai city.&lt;br /&gt;Apart from Mulund I know Thane, Bandra, Matunga, Andheri and the South of the city quite a bit – I have been to the famous Gateway of India, the beautiful Hanging Gardens, the Aquarium, the Haji Ali Mosk and the Mahalaxmi temple; I visied the Prince of Wales Museum and a photography gallery and on the suggestion of my host father Pradyumna I could even enter one of the courts. I also saw the Taj Hotel not only from outside; as the German consulate invited all Germans staying in Mumbai to celebrate the 19th German day of unity there, I also had the chance to see the famous christal room. I got to know the National Park during hiking or trekking tours with other Inbounds or my host family.&lt;br /&gt;I participated in the Monsoon RYLA, which took place in Panvel. I have pleasent memories of the mountains and waterfalls near our hotel.&lt;br /&gt;As already mentioned, my host parents took me to Badlapur, where my host grandparents stay; I always enjoy the fresh air and the relaxed way of living when I am there.&lt;br /&gt;My host family and me made a tour to Vasai, where we visited a relatives house; to Nashik, where we visited the caves of the Pandava brothers, the Godavari river and the famous mineral stone museum; and, together with many other Inbounds, I have been to Ulhasnagar to celebrate the birthday of Victor, which was very well orgainzed by his host club. We had a lot of fun!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Remembering all these trips I am really looking foreward to the South India tour.&lt;br /&gt;I thank Rotary for giving us this great opportunity to get to know India for one year. Although I miss my family and friends in Germany sometimes, I am really glad to be here and I enjoy a lot. Thank you for supporting me!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-3570887892812247103?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/3570887892812247103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/3570887892812247103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/11/1-quartalbericht.html' title='1. Quartalbericht'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-3269245968733247849</id><published>2009-10-20T22:03:00.000-07:00</published><updated>2009-11-04T09:24:41.740-08:00</updated><title type='text'>Diwali</title><content type='html'>Dienstag, 20. Oktober 2009&lt;br /&gt;Mulund&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch immer ist der Lärm der Raketen und Knallfrösche zu hören, die von Diwali übrig geblieben sind. Dieses Lichterfest, das hier gerne mit Weihnachten verglichen wird, ist nach vier Tagen nun fast vorbei. Mit ihm beginnt ein neues Jahr im Hindukalender, wie bei uns mit dem ersten Advent das neue Kirchenjahr anfängt.&lt;br /&gt;Natürlich wird in dieser Zeit einem bestimmten Gott gehuldigt: Die meisten Hindus geben an Diwali der Göttin Laxmi die Ehre, manche verehren aber auch andere wie zum Beispiel Krishna, Shiva oder Durga. Laxmi ist die Frau von Vishnu, dem Erhalter alles Guten. Sie steht für Reichtum und wird oft auf einer Lotusblüte sitzend, mit den Händen voller Gold dargestellt.&lt;br /&gt;Um Laxmi und mit ihr Reichtum und Wohlergehen ins eigene Heim einzuladen, putzen viele Inder ihr Haus besonders gründlich und stellen kleine Öllampen neben die Eingangstür, vor der man nun auch häufig „Rangolis“ findet; Die Ornamente werden mit farbigem Kreidepulver auf den Boden dekoriert und wirken wie leuchtendbunte Teppiche. Außerdem hängen Inder laternenähnliche Papier- oder Plastikgebilde auf den Straßen und vor die Hauseingänge, in nahezu jedem Fenster blinken Lichterketten (Sogar die Slums kann man nachts nun auch von Weitem erkennen, was sonst ist das Lichtermeer an den Berghängen?) und, wie schon erwähnt, wird geböllert bis einem das Hören und Sehen vergeht. Immerhin ist Diwali das Fest der Lichter!&lt;br /&gt;Doch nun noch einmal zum Vergleich mit Weihnachten – An Diwali ist es nämlich auch Tradition, Familie und Freunde zu besuchen und sich gegenseitig Geschenke zu machen. Wie in Deutschland Plätzchen gebacken werden, so werden auch hier Naschereien aller Art zubereitet, wenn auch mit anderen Gewürzen und mit viel mehr Süße. Meine Gastmutter hat mir zu dieser Gelegenheit ein relativ simples Rezept für Kokosnusshäppchen erlärt, das ich dann hoffentlich auch zu Hause anzuwenden weiß.&lt;br /&gt;Am dritten Diwalitag ist es Brauch, dass Brüder ihren Schwestern etwas schenken. Glücklicherweise habe ich im Moment einen Bruder! Er hat mir also gestern einen Gutschein für etwas Schönes von der großen Handelsstraße in Bandra, dem Center Mumbais überreicht. Ich habe ihm im Gegenzug einen roten Punkt zwischen die Augen getupft. Dieses Ritual nennt sich Bhaubeeg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Hinblick auf unsere gemeinsame Shoppingtour morgen schließe ich den Bericht mit der Feststellung, dass der größte Unterschied zwischen dem Indischen Diwali und dem Deutschen Weihnachten wohl das Wetter ist. Ich erlebe in den letzten Tage eine wirklich intensive Hitze – Die gefürchtete „Oktober heat“. Dagegen höre ich aus Bad Kreuznach nur, dass die Autos zu vereisen anfangen und die Heizungen auch schon auf Hochtouren laufen. Das hört sich zwar ganz erfrischend an und ich vermisse auch wirklich meine gemütlichen Kuschelpullis und Wolljacken; auf der anderen Seite ziehe ich das Schwitzen dem Frieren glaube ich doch vor.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-3269245968733247849?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/3269245968733247849'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/3269245968733247849'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/10/diwali.html' title='Diwali'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-6004606190801445167</id><published>2009-10-14T11:39:00.000-07:00</published><updated>2009-10-20T22:07:41.195-07:00</updated><title type='text'>Nashik</title><content type='html'>Hier eine kleine Zusammenfassung meines Wochenendes in Nashik. Genau wie Mumbai oder Thane ist Nashik ein Distrikt im Staat Maharashtra, der ja bekanntlich in Indien liegt! Letzten Freitag habe ich also zum ersten mal Indischen Boden ausserhalb Mumbai und Thane betreten.&lt;br /&gt;Meine Gasteltern und ich sind in der Wohnung von Verwandten untergekommen, die dort ein Ferienhaus haben. Die Haeuser in Nashik sind viel groesser, laendlicher; die Strassen sind breiter, und doch nicht ebener als die in Mumbai, dafuer ist die Luft unvergleichlich trocken und kuehl. Ich habe, sobald die Mittagshitze vorueber war, immer ein Jaeckchen tragen koennen und habe mich damit so wohl gefuehlt! Wie ich die kuscheligen Pullis und Wolldecken im Winter vermisse!&lt;br /&gt;Samstags haben mir meine Gasteltern zwei Tempel gezeigt, vor einem davon mussten wir mindestens eine halbe Stunde warten, bis wir in der langen Warteschlange ganz vorne ankamen. Doch es hat sich gelohnt: Wie in jedem Tempel schlugen wir beim Eintreten an die grosse, goldene Glocke, um die Goetter auf uns aufmerksam zu machen: "Wacht auf, wir sind hier um euch anzubeten!" Dann sah man sich allerlei Statuen und Bilder von verschiedenen Goettern und Goettinnen an, wer will betet laut oder leise. Meistens geben Hindus Opfergaben, zum Beispiel Blumen oder Geld. Eigentlich sollte es in Tempeln auch still sein. Am Samstag jedoch, da der begehrte Tempel so ueberfuellt war, war es alles andere als ruhig: Menschen draengelten, man hoerte Gesaenge und bei dem groessten Standbild, das des Gottes Ram, standen Tempelaufseher, die die Menge lautstark vorantrieben, sodass ich die Hauptattraktion kaum zu sehen bekam. Am Ausgang gibt es Zuckerstueckchen fuer jeden, wie man in der Kirche beim Abendmahl Hostien oder Brot bekommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausser den Tempeln habe ich das vermeintlich groesste Edelsteinmuseum der Welt von innen gesehen. So viele bunte Kristalle in allen erdenklichen Formen! Ich habe viele Fotos gemacht und meine Gasteltern haben mir sogar zwei Ketten zum Andenken geschenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag habe ich den "zweiten Ganges" gesehen: Meine Gasteltern haben mich zum fuer Hindus heiligen Fluss Godavari genommen. Dort hatte ich sogar die Gelegenheit gehabt, auf einem Kamel zu sitzen! Es hiess Sonal und war ganz schoen gross... Aber ich habe die gute Aussicht wirklich genossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naechstes Wochenende ist Diwali - Das Fest der Lichter. Die Vorbereitungen sind hier schon im vollen Gange. Ich melde mich bald wieder!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-6004606190801445167?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/6004606190801445167'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/6004606190801445167'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/10/hier-eine-kleine-zusammenfassung-meines.html' title='Nashik'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-7472803937001417740</id><published>2009-10-07T10:01:00.000-07:00</published><updated>2009-10-07T10:03:16.317-07:00</updated><title type='text'>Monatsbericht September</title><content type='html'>Dear Mr. President, dear Rotarians&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Writing this I just came back from my Yoga class, which I still enjoy doing. Although the climate is so hot I like the exercise and I always feel refreshed and relaxed after coming home.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The main attraction of the last month, that comes into my mind is, of course, Nauratri. I had a great time playing Dandiya and Garba, listening to the loud music with it's strong rythm and getting to know some stories of Ramayana, like for example about the fight between Ram and Ravan. And I did not only hear these stories: mother and father also took me a drama place in Dadar, where I could watch how Hanuman brings a mountain from the jungle to save Rams brother Laxman. I also was witness of a burning of Ravan in the night of Dassera. This deamon really did not have to suffer for a long time: Although the statue was so huge, the fire engulfed it in a few seconds time, accompanied by loud firecrackers, that exploded right above us.&lt;br /&gt;Before we went to this spectacle, my host family and me have spent the day of Dassera in Badlapur, where we gave "Sona" to the grandparents.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apart from the Nauratri-time, in September I got a better idea of Mumbai's National Park. Three times I have been there: My second host family invited me to a spicy, but very tasty dinner in Golden Swan; with my host family I had the chance to see the green areas and, though it rained so much this day, we also came across some monkeys and dears and lastly I participated in a hiking tour through the wildness with two Inbounds and many other youngstars.&lt;br /&gt;I also have been to South Mumbai and Bandra, to Ulhasnagar, where a big birthday party of one of the Inbounds took place and I have been to to Vasai, where I got to know the home of mother's brother and his family. Not to forget I saw my third host families house in Kalher! As long as Mistchief and Chocolate are not around it is very quiet and cosy, but I am full of hope both of the dogs will get used to me soon, when I will come there.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Still feeling the excitement of Nauratri I am looking foreward to October - I already heard about Diwali, the festival of lights, and I suppose it will be a great experience.&lt;br /&gt;Thank you for supporting me!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-7472803937001417740?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/7472803937001417740'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/7472803937001417740'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/10/monatsbericht-september.html' title='Monatsbericht September'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-2637369717360996275</id><published>2009-10-07T09:26:00.000-07:00</published><updated>2009-11-04T09:52:24.143-08:00</updated><title type='text'>Der Tag der Deutschen Einheit im Taj Hotel</title><content type='html'>Montag, 5. Oktober 2009&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als mir Benedikt, ein anderer Deutscher Austauschschueler, der hier im Zentrum Mumbais wohnt, von einer Einladung des Deutschen Konsulats erzaehlte, war ich sogleich Feuer und Flamme. Anlaesslich des 19. Tages der Deutschen Einheit lud das Konsulat jeden Deutschen und jede Deutsche in Mumbai in das sieben Sterne Hotel Taj ein, das zu einem der nobelsten Unterkuenften in ganz Indien zaehlt. Auch durch die Anschlaege im November letzten Jahres ist es, wenn auch in einem traurigen Zusammenhang, beruehmt geworden. Es steht direkt gegenueber vom Gateway of India und man hat von einem der breiten Balkone einen eindruecklichen Ausblick aufs weite Meer.&lt;br /&gt;Endlich konnte ich mein kleines Schwarzes aus dem Koffer holen! Benedikt, Michael (ein anderer Deutscher Austauschschueler) und ich trafen uns an der suedlichsten Zugstation Mumbais, fuhren mit dem Taxi zum Hotel und, nach der Sicherheitskontrolle, betraten wir endlich den vornehmen Empfangssaal. So glatt wie der Boden war, koennte man fast meinen, er sei aus Porzellan; in der Mitte des Saals standen ein paar Sessel und Glastische, an denen vereinzelt gut gekleidete Herren auf ihre Begleitung warteten. Auch ein Fluegel durfte natuerlich nicht fehlen.&lt;br /&gt;Uns folgten freundliche Blicke von der rezeption, als Benni, Michi und ich dem Verlauf des roten Teppichs folgten, welcher uns direkt zum Crystal Room fuehrte. Da wir drei, schon laengst an die Indian Standard Time angepasst, eine Stunde zu spaet angekommen waren, haben wir wohl die Eroeffnungsrede verpasst; wir kamen aber noch rechtzeitig, um die Oboistin, Cellistin und drei Violinistinnen einen Teil der "Vier Jahreszeiten" von Vivaldi spielen zu hoeren. Und nun fing der Abend ja erst richtig an!&lt;br /&gt;Auf langen Buffettischen wurde das Abendessen fuer bestimmt 500 Gaeste serviert: Nach drei Monaten ohne Deutsches Essen gab es endlich wieder Wuerste, Sauerkraut und Kartoffelbrei; es gab Leberkaes, Frikadellen, geraeucherten oder gekochten Schinken, welcher von den paar Indern mit Argwohn begutachtet wurde, aber auch geraeucherter Lachs wurde aufgetischt, an dem ich besondere Freude fand. Waehrend ich mich spaeter an der ueberaus reichen Kaeseplatte guetlich tat, labten sich die Jungs schon an der sich immer erneuernden Schwarzwaelder Kirschtorte und den Meisterwerken an Pralines... Es war ein Festmahl! Zugegeben, wir haben an diesem Abend sogar ausnahmsweise eines der Rotary-Verbote missachtet und uns ein echtes Krombacher geteilt. Es geht doch nichts ueber kuehles Deutsches Bier!&lt;br /&gt;Wie gut es sich anfuehlte, wieder unter Deutschen zu sein - sah ich jemandem in die Augen, so schaute ich hinauf und merkte so richtig, wie ich mich auch innerlich aufrichtete. Erst kurz davor auf der Zugreise nach Sued habe ich mich ueber meine Groesse geaergert, weil ich mir wieder als einzige den Kopf an den Festhalt-Henkeln gestossen habe. Nun, unter all diesen hochgewachsenen Gestalten, bemitleide ich fast die paar Inder, die leicht in der Menschenmenge untergehen.&lt;br /&gt;Nach einem kurzen Abstecher zum stillen Oertchen - alles blitzt und blinkt nur so vor Sauberkeit und mir wurden nach dem Haendewaschen mit frischen Handtuechern die Haende abgetrocknet - naeherten Michi, Benni und ich uns dem Ausgang. Doch bevor wir das Taj verliessen, wurden wir noch mit Nivea Werbegeschenken und echten Schogettentafeln beglueckt.&lt;br /&gt;Reich beschenkt und gefuellt mit gutem Essen traten wir schliesslich wieder an die warmfeuchte Luft. Die Klimaanlage im Hotel war doch sehr angenehm gewesen, weil ausnahmsweise mal nicht zu kalt eingestellt. Denn auch wenn sich an diesem Abend so viele Deutsche zusammengefunden haben, ziehen wir doch die Indischen Temperaturen dem ungemuetlichen Wo-ist-meine-Jacke-Wetter vor.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-2637369717360996275?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/2637369717360996275'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/2637369717360996275'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/10/der-tag-der-deutschen-einheit-im-taj.html' title='Der Tag der Deutschen Einheit im Taj Hotel'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-2916595733021026765</id><published>2009-10-02T02:29:00.001-07:00</published><updated>2009-10-02T02:29:50.211-07:00</updated><title type='text'>...Dassera</title><content type='html'>Dienstag, 29. September 2009&lt;br /&gt;Mulund&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern hat Nauratri mit grossem Laerm sein Ende genommen. Das Ende und zugleich der Hoehepunkt der "neun Naechte" findet am zehnten Tag statt. Zwar wird nun nicht mehr so viel getanzt, aber die Trommeln werden umso lauter gespielt, waehrend viele Durgastatuen, wie auch die Ganeshaidole vor ungefaehr einem Monat, im Wasser versenkt werden. Die Prozessionen auf dem Weg zum See oder Meer sind denen an Ganpati sehr aehnlich, nur die Lieder und eben die Idole sind verschieden. Ganze Familien machen sich auf den Weg, um dem Versenken zuzusehen und singen dabei, tanzen und lassen Gloeckchen klingeln. Durga wird entweder von ehrenhaften Maennern getragen oder auf einem Wagen geschoben, manche Familien richten ihr auch einen Platz im Kofferraum ihres PKWs ein, wenn der Weg zum Wasser zu weit ist. Viele Prozessionen hinterlassen eine rosarote Spur auf der Strasse - Das kommt vom Pulver, das die Menschen zu solchen Festlichkeiten auf jeden Beteiligten werfen. Besonders Blonde muessen hier aufpassen; die Kleidung, bekommt man, einmal pink, naemlich nicht mehr sauber und helles Haar verliert auch nach dem dritten Waschen noch nicht seinen roetlichen Stich. Hier spreche ich zum Glueck nicht aus Erfahrung, aber ein Kanadier, der auch in Mulund wohnt, war statt blond fuer mindestens eine Woche rothaarig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine andere Attraktion am Abend von Dassera ist die Verbrennund von Idolen des Daemons Ravan. Ich war gestern auch dabei, als eine der vielen graesslichen Statuen vernichtet wurde - und wie! Das Geschehen war begleitet von Feuerwerk, und die bestimmt 15m hohe Figur mit ihrer hassverzerrten Grimasse war unerwarteterweise gefuellt mit Sprengstoff, sodass der Daemon nicht lange zu leiden hatte. Mit ohrenbetaeubendem Laerm und einer nie zuvor gesehenen Feuerwolke feierte man den Sieg des Gottes Ram ueber das Boese. Bei den vielen Menschen, die zusahen, darunter viele Kinder, kam es mir doch sehr undeutsch vor, dass es keine Absperrung vor dem Feuer gab. Inder scheinen solch eine Explosion wohl irgendwie besser einschaetzen zu koennen, ich war jedenfalls froh, dass ich eine grosse Entfernung zum Geschehen hatte. Und sehen konnte ich trotzdem - Manchmal kommt mir meine Groesse eben doch zugute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ruhige, andaechtige Teil von Dassera findet tagsueber, also vor diesem Spektakel statt. Dassera ist ein sehr gluecksverheissender Tag, darum nutzen ihn die Inder zum Beispiel um mit dem Erlernen einer neuen Fertigkeit zu beginnen. Wer gestern angefangen hat, zu tanzen, zeichnen, neue Sprachen oder ein neues Musikinstrument zu lernen, dem ist der Erfolg schon so gut wie sicher. Auch fuer jede Art von Neuanschaffung ist nun der richtige Zeitpunkt. Wo Inder frueher in Gold investiert haben, kaufen sie nun Elektronikware, Moebel oder gar ein neues Auto. Auch ich habe Extra-Taschengeld von meinen Gasteltern bekommen, von dem ich mir ein paar neue Klamotten gekauft habe; inzwischen weiss ich ja, wo und wie ich sie zu einem guten Preis in meinen Besitz bringe.&lt;br /&gt;Doch ob neu gekauft oder schon alt bewaehrt - an Dassera werden Utensilien jeder Art verehrt. Dies wiederum kommt von einer Geschichte der Indischen Mythologie: Fuenf Geschwister kaempften einst gegen ihre 100 Mann. Sie verloren und wurden zur Strafe ueber 13 Jahre im Dschungel verbannt. Waehrend des 14ten Jahres durften sie im Dorf noch nicht wiedererkannt werden, mussten sich also verkleiden, andere Berufe vortaeuschen und auch ihre Waffen verstecken, da diese sozusagen deren Markenzeichen waren. Sie waehlten einen Aapa-Baum aus, unter dem sie ihre Messer und Schwerter legten. Als sie nach einem Jahr zum selben Baum zurueckkehrten, um sich fuer einen erneuten Kampf gegen die gleichen Maenner zu ruesten, die naemlich den Koenig angegriffen hatten, gewannen sie dank der Kraft des des Aapa-Baumes, die ihre Waffen nun innehatten.&lt;br /&gt;An Dassera werden darum nicht nur alle Dinge verehrt, die fuer die Ausuebung alltaeglicher Taetigkeiten notwendig sind - Selbst Autos, Rickshas und Zuege werden mit Blumenketten behaengt -; Inder schenken sich, in Erinnerung an diese Geschichte, die herzfoermigen Blaetter von Aapa-Baeumen. "Sona" werden sie genannt, was uebersetzt Gold bedeutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So viele verschiedene Aspekte von nur einem Tag! Neues lernen, Neues kaufen und Gegenstaende die Ehre geben (was mich als Christrin doch ziemlich befremdet hat), "Sona"-Blaetter schenken und geschenkt bekommen und, nicht zu vergessen, die aufwendigen Durgaversenkungen und Rabanverbrennungen. Dassera ist ein voller Tag, fuer den Inder einer der Tage, die am meisten Glueck im ganzen Jahr versprechen. Nun ist erstmal Ruhe vom ganzen Feiern - zumindest fuer zwei Wochen...!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-2916595733021026765?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/2916595733021026765'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/2916595733021026765'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/10/dienstag-29.html' title='...Dassera'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-7079999019540134133</id><published>2009-09-24T08:23:00.000-07:00</published><updated>2009-10-02T02:32:58.164-07:00</updated><title type='text'>Nauratri...</title><content type='html'>Dienstag, 22. September 2009&lt;br /&gt;Mulund&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Der Monsun ist vorbei“ – damit habe ich mich wohl geirrt. Ich bin plitschnass geworden, als ich gerade von Yoga wieder nach Hause gekommen bin. Auch gestern, auf der Tanzveranstaltung unter freiem Himmel, hat uns nochmal ein erfrischender Regenguss überrascht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nun mal von vorne. Kaum ist Ganpati zu Ende, finde ich mich schon mitten in der nächsten Festzeit wieder: Nauratri. „Nau“ bedeutet neun, „ratri“ ist der Abend. Am 19. September fing das Fest an, heute ist also der 4. Tag, an dem, der Legende nach, der Gott Ram mit dem zehnköpfigen Dämon Ravan kämpft. Am zehnten Tag, der hier Dassera genannt wird, tötet Ram Ravan mit einem Pfeil, der diesen genau in den Bauchnabel trifft.&lt;br /&gt;In dieser Zeit wird aber nicht nur Ram verehrt, der übrigens die siebte Erscheinungsform von Vishnu ist (das Dreigespann Brahma, der Schöpfer; Vishnu, der Beschützer und Mahesh, der Zerstörer findet sich in nahezu jeder Legende wieder). In Maharashtra zum Beispiel, der Zone Indiens in der Mumbai liegt, wird besonders Durga verehrt. Sie ist eine Erscheinungsform von Parvati, der Ehefrau von Mahesh (schon wieder!). Durga sitzt auf einem Tiger und hat acht Hände, in denen sie einen Dreizack, einen Säbel, weitere Waffen und zuletzt eine Lotusblüte hält, zum Zeichen der Weiblichkeit. Mit ihrer aggressiven Art besiegt sie jeden Dämon, der ihr nicht rechtzeitig enflieht. Solche robusten Charakterzüge sind bei Indischen Frauen eigentlich gar nicht üblich, und doch soll das Bild von Durga den Männern in Erinnerung rufen, wie grausam auch Frauen sein können, ist ihre große Geduld einmal vorüber.&lt;br /&gt;Dassera wird jedenfalls in allen Teilen Indiens gleich gefeiert, aber davon erzähle ich im zweiten Teil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleich am zweiten Tag hat mich meine Gastmutter zu einem Ritual namens Savashin mitgenommen. Wir sind mit Zug und Riskshaw zum Haus eines entfernten Verwandten gefahren und haben dort viele andere Frauen getroffen, die natürlich auch gerne mitmachten: Bei diesem Ritual, das in dieser Form nur einmal im Jahr stattfndet, werden Frauen zu Göttinnen. Eigentlich können nur Verheiratete und Mädchen bis 12 Jahren patizipieren, für mich wurde aber eine Ausnahme gemacht, sodass auch ich mich zu den in Sarees gekleideten Inderinnen gesellen durfte, die zuerst die guten Gaben empfingen. Die drei „Dienerinnen“ der ersten Runde wurden in der zweiten Runde zu den Göttinnen und drei der anderen dienten ihnen.&lt;br /&gt;In verschiedenen Durchgängen wurden uns die Füße mit Wasser und Milch gewaschen, uns wurde farbiges Puder und Reis auf die Stirn getupft, wir bekamen Kokosnussöl auf die Haare und Rosenwasser auf den Hals. Es wurden weiße Blumenketten fürs Haar herumgereicht und wir bekamen schleißlich heiße Milch mit Trockenobst und Nüssen darin gereicht und eine ganze Tüte voller Obst, Rosinen und Zuckerstücken. Während dieser Zeit wurde geplaudert und oft herzlich gelacht. Wir alle blieben noch zum Mittagessen und gingen danach reich beschenkt nach Hause.&lt;br /&gt;Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn sich ältere Frauen auf einmal vor einem hinknien oder sich verbeugen. Aber nächstes Mal sind sie ja wieder die Erhabenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jede der neun Nächte wird nun gefeiert. Typisch für Nauratri sind die Tänze Garba und Dandiya, wobei sich eine Gruppe von ca. 10-15 Leuten zusammenfinden, einen Kreis bilden und in einer bestimmten Schrittfolge zur lauten, rhythmischen Musik tanzen. Sie drehen sich, machen teils große Sprünge, teils graziöse Handbewegungen oder klatschen im Takt. Dandiya wird in kleineren Gruppen getanzt, wobei jeder zwei Stöcke in den Händen hat. Man muss die Schritte wohl wirklich beherrschen, um keine Angst vor einem unabgewehrten Schlag zu haben.&lt;br /&gt;Gestern haben einige Rotaracter Adriana und mich zu dem größten Tanzfest in Mulund mitgenommen. Um die 1000 Leute waren dort und haben auf einem großen Lehmplatz von acht bis 10 Uhr abends zu Livemusik getanzt. Manche hatten schillernde Kostüme an, andere sind wohl direkt von der Arbeit gekommen und haben ihre Hemden vollgeschwitzt. Es war so warm! Aber es hat wirklich Spaß gemacht, auch wenn es etwas gedauert hat, bis ich die Schritte beherrscht habe.&lt;br /&gt;Um genau 10 Uhr nimmt das Fest sein Ende, weil die Regierung einen neuen Beschluss gegen laute Musik in der Öffentlichkeit gefasst hat. Bevor die Menge sich verlief wurden Preise für die schönsten Kleider vergeben und auch ich habe einen Preis bekommen! Als einzige Blonde unter so vielen Indern und einer Mexikanerin fällt man eben auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waehrend Nauratri gibt es fuer jeden Tag eine bestimmte Farbe, mit der sich alle Frauen, wenn sie wollen, schmuecken koennen. Heute, zum Beispiel, sah man viele blaue Sarees, manche transparent, andere mit Stickereien, gemustert oder mit silbrigen Paletten versehen. Morgen kann ich mich auf Gelb, uebermogen auf Hellgruen freuen. Mal sehen, ob mein Kleiderschrank auch etwas Passendes hergibt, oder ob ich mir noch etwas erhandeln muss!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-7079999019540134133?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/7079999019540134133'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/7079999019540134133'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/09/dienstag-22.html' title='Nauratri...'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-7222000348626690448</id><published>2009-09-19T07:02:00.000-07:00</published><updated>2009-09-19T07:03:48.060-07:00</updated><title type='text'>Der Monsun ist vorbei!</title><content type='html'>Hier bin ich wieder!&lt;br /&gt;Die letzte Zeit war vollgepackt mit College, Ausflügen und Treffen mit den anderen Austauschschülern. Auch habe ich mittlerweile das Haus meiner dritten Gasfamilie gesehen. Sie haben mich das letzte Wochenende über eingeladen – Im Vergleich zu den Stadtwohnungen ist ihr Haus riesig, man muss aber eben auch gut eine halbe Stunde aus der Stadt herausfahren. Ich werde wohl eine von drei Etagen ganz für mich allein haben! Wie mir erzählt wurde, war die Gegend ursprünglich nur von Grün umgeben, nun wird auch hier gebaut. Die Bevölkerung wächst und wächst...&lt;br /&gt;Wegen der dennoch ländlichen Lage bin ich dieses Wochenende verstärkt mit Moskitos konfrontiert worden. Natürlich hate ich gerade diesmal vergessen, meine Antimückencreme einzupacken, daran hatte ich bis Dienstag etwa zwanzig Mückenstiche als juckendes Andenken. Außer Moskitos beherbergt meine zukünftige Familie noch zwei Hunde und eine Schildkröte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzte Woche war außerdem die Zeit, in der Familien ihren Verstorbenen gedachten und ihnen Essen ins Jenseits schicken konnten. „Pitter Paksha“ heißt das Ritual, bei dem sich die Familie zusammenfindet und bestimmte Gerichte zubereitet, diese dann auf Pappteller verteilt und auf der Terasse platziert. Dann wird darauf gewartet, dass die Krähen sich über die Fettgebäcke, die Kartoffelstücke und das kleine Detail, das für den Verstorbenen die Lieblingsspeise war, hermachen und es den Verstorbenen symbolisch in den Himmel bringen. Erst nachdem eine Krähe sich genähert hat und „das Buffet eröffnet“, dürfen alle anderen Familienmitglieder mit dem Essen anfangen. Zum Glück gibt es in Badlapur, in dem Dorf meiner Gastgroßeltern, viele Krähen und wir mussten nicht lange warten, es soll aber auch Jahre gegeben haben, an denen die ganze Familie stundenlang und mit knurrendem Magen auf die sonst so unerwünschten Vögel gewartet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben dem Zentrum und der westlichen Seite Mumbais, die ich nun auch langsam erkunde, genieße ich es immer wieder, nach Südmumbai zu kommen. Nicht nur, weil dort so viele der anderen Inbounds anzutreffen sind, sondern auch, weil es einfach so viele Sehenswürdigkeiten gibt und natürlich das Meer. Auch fühle ich mich dort nicht so allein – Im Süden finden sich immer helhäutige Touristen, manchmal sogar mit Shorts und Ausschnitt.&lt;br /&gt;Fast alle Mumbai-Austauschschüler haben sich am Montag für eine Sightseeing Tour getroffen. Wir haben Dhobitalao gesehen, ein Armenviertel, in dem die Menschen, um Geld zu verdienen, anderer Leute Wäsche waschen und zum Trocknen auf ihren Dächern aufhängen. Der Bereich ist zwar nicht zugänglich, aber wir hatten einen guten Blick darauf und haben manche Fotos von den leuchtend weißen Hemden gemacht, die über den baufälligen, schmutzigen Baracken hingen. Es ist mir ein Rätsel, wie die Kleider, unter diesen Umständen gewäschen, so sauber werden können.&lt;br /&gt;Dann sind wir zur Haji Ali Moschee gefahren. Sie liegt praktisch im Meer und man muss, um zu ihr zu gelangen, einen Steg entlanglaufen, der fast bis zum Ende hin von Bettlern und Händlern zum Geldmachen genutzt wird. Sollte er ursprünglich einmal zur Besinnung vor dem Betreten der Moschee dienen, so ist diese Zeit wohl vorbei. Zu gerne schaut man sich links und rechts die funkelnden Ringe oder weichen Schals an. Bei der Moschee angelangt, gab es eine Menge Fotos und, in kleineren Grüppchen, sahen wir uns das „Allerheiligste“ an. Mädels und Frauen müssen sich davor ein Tuch um den Kopf tun, was sehr zur Belustigung der Jungs beitrug.&lt;br /&gt;Die dritte Station dieses Tages war der Mahalaxshmi Tempel. „Maha“ bedeutet groß, „Laxshmi“ ist die Göttin des Reichtums. Sie wird in der Mitte der Anlage mit drei goldenen Köpfen gezeigt, und selbst an einem Nichtfeiertag gab es eine große Schlange von Menschen, die dem Abbild Opfer darbrachten. Im Gegenzug dafür bekamen sie eine halbe Kokusnuss, Zuckerstücke und Blumen.&lt;br /&gt;Der „Tempel“ besteht also eigentlich aus diesem Gebäude als Zentrum, einigen kleinen Häuschen drum herum, in denen andere Götterstatuen gezeigt werden (z. B. Hanuman, der Affengott) und selbst eine Kantine für all die Angestellten ist zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im kleinen Restaurant, in dem wir zuletzt einkehrten, erfrischten wir uns alle mit frischen Säften und indischen Snacks. Dann ging es wieder zur Zugstation und wir verabschiedeten uns mit einem fröhlichen „See you tomorrow!“, denn am nächsten Tag feierten wir, auf Vorschlag der drei Mexikaner, den Mexikanischen Unabhängigkeitstag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern habe ich das erste Mal meinen Vortrag über Deutschland gehalten, in einem College, in dem mich bis dahin niemand kannte und ich kannte erst recht niemanden, außer die Lehrerin, die mich dafür angefragt hatte. Sie unterrichtet Deutsch und ist auch in meinem Rotaryclub. Ich war zwar nicht nervös, aber es war so warm! Am Ende waren doch alle zufrieden und haben noch viele, viele Fotos von der verschwitzten Anthea gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Monsun ist jetzt wirklich zu Ende. Der Himmel ist blau, nur ein paar Schäfchenwolken ziehen manchmal vorbei. Die Farben auf den Straßen leuchten nun umso intensiver und man muss nicht mehr so auf matschige Pfützen auf der Straße achten. Eigentlich wäre nun die richtige Zeit für Sonnencreme, aber man schwitzt hier einfach so viel, dass ich mir wohl besser einen Sonnenhut zulege.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-7222000348626690448?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/7222000348626690448'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/7222000348626690448'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/09/hier-bin-ich-wieder-die-letzte-zeit-war.html' title='Der Monsun ist vorbei!'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-1478949256344252940</id><published>2009-09-10T10:12:00.000-07:00</published><updated>2009-09-10T10:42:48.479-07:00</updated><title type='text'>National Park</title><content type='html'>&lt;div&gt;Samstag, 5. September 2009&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Thane&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Wie zum Dank für den großen Aufwand, der am 3. September für ihn getrieben wurde, schickt Ganesha seitdem einen Regen, wie ich ihn bisher kaum gesehen habe. An den Fenstern sind dunkle Ränder von Regenwasser zu erkennen, die sich immer weiter auf der Tapete ausbreiten. Gerade heute wollen meine Gastfamilie und ich einen Ausflug zum National Park machen, in einen Teil, in den man nicht ohne gute Kontakte hineingelangt. Meine Gasteltern haben es jedenfalls geschafft, unsere Zulassung zu erkämpfen.&lt;div&gt;Uns öffneten sich zahlreiche Schranken, die klar mit der Aufschrift "NO ENTRY" gekennzeichnet waren. Ein tolles Erlebnis war das: Gerade noch unter Hupen und Schimpfen in den Abgasen herumgekurvt, fuhren wir plötzlich durch dschungelartige Landschaften. Das strahlende, frische Grün der hohen Bäume, der Sträucher und Büsche und die klare Luft gab einen starken Kontrast zu dem Dreck und den staubigen Straßen Mumbais.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wegen dem starken Regen zeigten sich uns leider keine Löwen oder Tiger, nur ein Leopard in einer eingezäunten Zone schaute uns verwundert nach, als wir mit einer kleinen Bimmelbahn an seinem Gebiet vorbeifuhren. Wir sahen Rehe, Ziegen, interessante Vögel und, für mich das Highlight des Ausfluges, zwei Affenfamilien. Sie saßen auf einem Baum nahe der Straße, auf der wir fuhren, und starrten das Auto mit großen Augen an - wie kleine, behaarte Menschenkinder!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In unserem Auto, das in fast jede Parklücke hineinpasst, klemmten für einige Stunden also fünf Leute: Meine Gasteltern, mein Gastbruder, eine Begleitperson - ein freundlicher, redseliger Mann, der aber leider nur Marathi sprach - und ich. Viel Bewegungsfreiheit gab es nicht, sodass wir uns bald alle auf Dosa, ein Indisches Reisgebäck gefüllt nach Wahl, und auf dickflüssigen Lassi freuten.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Heute war wirklich eine Wohltat für meine Lungen! Die Luft war fast so gut wie im guten alten Bad Kreuznach.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-1478949256344252940?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/1478949256344252940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/1478949256344252940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/09/national-park.html' title='National Park'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-8084880427617488611</id><published>2009-09-01T03:43:00.001-07:00</published><updated>2009-09-01T03:48:36.913-07:00</updated><title type='text'>Monatsbericht August</title><content type='html'>Am Ende jeden Monats lege ich meinem Rotary Club in Indien einen Bericht vor, eine Art Zusammenfassung meiner Erlebnisse, um auch die Rotarier hier an meinem Leben teil haben zu lassen. Im Gegenzug bekomme ich mein Taschengeld - Dafür macht man es doch gerne!&lt;div&gt;Hier der 'report' von August:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;"Dear President, dear Rotarians,&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;August is over and I again had the chance to make a lot of new experiences which I would like to share with you!  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Writing this I just came back from Panvel, where I stayed Saturday and Sunday with many Indian boys and girls and around 15 Inbound students for the Rotary Youth Leadership Awards (RYLA), an offer from the Rotary District 3410. Our group of ca. 70 people had a great time discussing, playing games, listening to music, swimming and hiking on a mountain nearby, where we took a nice shower in the waterfalls. In this Hotel there was a big hall where there was also the opportunity to dance! Apart from teaching Chacha and Rumba steps here and there, my host family is really improving, I could again do ballroom dancing after almost two months. Michael, one of the Inbound students who lives in Mumbai South, and me gave a Walz performance on the second day. Now we are looking for a hall near we stay, to teach all girls and boys who became interested and to train ourselves. Hopefully we find something!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;But the RYLA camp actually is not the main thing I wanted to speak about, as during the last weeks Ganpati was going on.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;I saw Mumbai twinkling, sparkling, glittering in all kinds of colours. Ganesha idols were to be found in every house, in every street – everywhere! Thanks to my host parents I also know, why this god has such a special head and this big stomach.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;During the two days when Ganpati was also celebrated in our house I got to know many new recipies and the names Indian snacks: Puranpoli, Aluwari and Cachori are just a few of them. I also experienced how it feels like to wear a Saree half a day long, as some of you certainly remember. Poojas were hold, Aartis were sung and there was a lot to eat. Now I am looking foreward to the 10&lt;sup&gt;th&lt;/sup&gt; day, the end of this big festival.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;The last month was full of singing, dancing but also learning, as I am now a student of the V. G. Vaze College in the stream Arts. Also my school in Germany has begun, so I study for Mathematics using the same Maths book like my German class mates. By luck Aniruddha can often help me if I get confused.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Everytime I get more used to the Indian trains and, arriving at CST station, I learn how to bargain with Indian passion. I enjoy meeting Inbounds and Indian people and make a lot of contacts.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;The 26&lt;sup&gt;th&lt;/sup&gt; of August my host parents took Adriana and me to an sight seeing trip all over Mumbai, where we took a lot of photos walking through the wonderful Hanging Garden, standing infront of the sea or watching the Haji Ali mosk. We also went to the Aquarium.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Going back in time I notice, that Krishna's birthday also has been in August! It was a great festival and I have watched a lot of pyramides, tembling until the Handi was broken and everybody took a yellow Dahi shower.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;When I think of Aniket I am sure he also enjoyes very much all new things he gets to know. All four of us keep in contact via Skype, where we can not only chat with each other, but also see our faces! It is so funny to hear him talking about students or teachers of my school!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;I live in a time that is full of action, and I really enjoy this.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Last but not least I want to thank you for supporting me! Bahot bahot shukria, phir melenge!"&lt;/p&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-8084880427617488611?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/8084880427617488611'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/8084880427617488611'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/09/monatsbericht-august.html' title='Monatsbericht August'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-5415611447275521819</id><published>2009-08-27T09:57:00.000-07:00</published><updated>2009-08-27T10:01:22.392-07:00</updated><title type='text'>Ganpati</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Mittwoch, 26. August 2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Mumbai funkelt, glitzert, leuchtet in allen erdenklichen Farben und Ganesha, der Gott mit dem Elefantenkopf, ist nun in jeder Straße und gewiss auch in den Wohnungen zu finden: Es ist das Fest Ganpati. Arm und reich feiern den Gott, der die Stolpersteine auf jedermanns Weg zu Erfolg oder dem persönlichen Lebensziel beseitigen soll.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Aber wie kommt er zu dieser Art von Kopf?&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Im Hinduismus glaubt man, wie auch im Christentum, an eine Dreieinigkeit: Brahma, der Schöpfer, Vishnu (auch Krishna genannt), der Beschützer und Mahesh, der Zerstörer. Nach der Legende war dieser letzte mit Parvati verheiratet. Als sie schwanger wurde, ging Mahesh auf eine langjährige Reise. Noch während seiner Abwesenheit gebar Parvati einen Sohn und nannte ihn Ganesha. Schon als kleiner Junge lernte er, seine Mutter und Kailash, ihre Höhle im Himalayas, zu beschützen. Auf Befehl der Mutter hielt er Wache vor dem Eingang und ließ niemanden herein, unglücklicherweise machte er auch für seinen eigenen Vater keine Ausnahme, als er eines Tages von seiner Reise zurückkam. Mahesh wurde so zornig, dass ihm der Eintritt zu seinem eigenen Haus verwehrt wurde, dass er seinen Sohn, ohne ihn als diesen zu erkennen, kurzerhand köpfte. Wie das mit einem Dreizack, Mahesh' Markenzeichen, möglich war, versteht niemand so recht, und doch ist es wichtig, dass der Kopf im Flug einen weiten Weg zurücklegte. Parvati freute sich natürlich über die Rückkehr ihres Mannes, war aber bestürzt, als sie die Leiche ihres Sohnes sah. Sie erklärte Mahesh, wen er gerade umgebracht hat und befahl ihm, den Kopf wiederzubringen. Nach langer, erfolgloser Suche kehrte Mahesh statt dessen mit einem Elefantenkopf wieder, der so zu Ganeshas Markenzeichen wurde.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Ganpati wird hier so gefeiert wie Ostern in Deutschland. Den Samstag verbrachten Adriana und ich damit, meiner Gastmutter in der Küche zu helfen. Wir rührten eine scharfe Creme an, schmierten große „Alu“-blätter damit ein oder halfen bei der Zubereitung von süßem Chapati (Puranpoli). Auch wenn wir nicht von den Speisen kosten durften – die Gäste müssen den ersten Bissen nehmen –  war dies eine überaus interessante und spaßige Arbeit, verglichen mit dem anstrengenden Schreiben im College.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Viele der Zutaten hatten mein Gastbruder Aniruddha und ich den Tag zuvor eingekauft. Die Straßen waren schon geschmückt mit Girlanden und Lichterketten, durch die Abgase hindurch duftete es nach Räucherstäbchen und Süßem. Die Läden waren proppenvoll – dies muss die Hochzeit aller Händler sein! Die Kunden lassen sich weder von der Lautstärke noch von dem Gedrängel innerhalb und vor dem Geschäft abschrecken und stolpern im besten Fall mit vollen Einkaufstüten, geschwitzt aber glücklich, aus dem Getummel heraus.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Am Sonntagmorgen, nachdem das Idol und all das andere Silber poliert worden war, zog Ganesha in die Wohnung ein. Die Figur wurde von meinem Gastbruder in die Wohnung getragen und mit Pulver und Reis begrüßt bevor sie in ihren Tempel wandert. Da meine Gatfamilie andere Familien und Bekannte dazu eingeladen hatte, während der ersten Tage Festzeit mal in unserer Wohnung vorbeizuschauen, hatten wir natürlich einen Haustempel. Es ist ein Gebilde aus Plastik, das mit bunter Farbe und Glitzer besprüht ist. Nach Deutschem Verständnis macht er einen etwas kitschigen Eindruck, Inder freuen sich dagegen umso mehr daran, wenn er zusätzlich mit Blumen und blinkenden Lichterketten geschmückt wird.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Dem Einzug folgt eine Pooja, diesmal von meinem Gastgroßvater Dada und Aniruddha ausgeübt. Diese war nicht viel anders als die des Badhji und Aniket, von der ich schon berichtet habe, nur wurden die Texte abgelesen und das Ritual dauerte nur zwei statt vier Stunden. Das unregelmäßige Blinken der Lichterkette auf dem Dach des Tempels, vor dem die Pooja stattfand, schien niemanden zu stören und auch die Familie des Bruders meiner Gastmutter, die währenddessen eintrudelte, kam nicht etwa zu einem unpassenden Zeitpunkt: Umso lauter war der Lobgesang (Aarti) gleich im Anschluss an die Pooja. Zwar sind die Gesänge nicht sehr melodiös, aber rhythmisch, sodass ich mit Summen und Klatschen einen Teil zur Aarti beitragen konnte. Geht man in dieser Woche durch die Straßen, so kann man aus vielen Wohnungen das Klatschen und Glöckchen hören und weiß: Dort wird auch Ganpati gefeiert! Schätzungsweise jede vierte Indische Familie lädt zu sich in die Wohnung ein, einige für zwei Tage, so wie meine Gastfamilie, andere für fünf oder gar zehn Tage.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Sonntag und Montag kamen also allerlei Bekannte und Verwandte auch in unsere Wohnung. Zu diesem Anlass trug ich zum ersten Mal meinen Sari! Obwohl dadurch ein Teil meines Rückens und der Bauchbereich frei waren und mine Gastmutter den Stoff, aus einem Stück bestehend, nur recht locker gebunden hatte, war mir doch unglaublich heiß. Außerdem war die dazugehörige kurze Bluse so eng, dass ich kaum durchatmen konnte. Im Gegenzug erntete ich viele gut gemeinte Komplimente: „You look like an Indian Barbie doll“ war eines davon.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;In erster Linie ist der Besuch natürlich Ganesha zu Ehren: Jeder Besucher zieht wie immer schon im Flur die Schuhe aus, hält nach Eintritt in die Wohnung einen Moment vor dem Tempel inne und legt mitgebrachte Früchte, Nüsse, Blumen oder auch Geld Ganesha zu Füßen. Nun erhält jeder Gast einen Tropfen Milch mit Zucker und Fett vermischt in die rechte Hand, später eine Süßigkeit namens Peda. Doch nicht genug: In der Küche wird jedem Gast ein Pappteller mit einer Auswahl an Snacks zusammengestellt, die nur ungern abgelehnt werden. Besonders in den letzten Tagen, an denen meine Gastfamilie und ich andere Familien besuchten, war es schwer, den fettigen oder süßen Kleinigkeiten fernzubleiben ohne die Hausfrau zu enttäuschen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Die Gäste kommen und gehen. Sehen und Gesehen werden, Smalltalk und einladendes Lächeln können nach zwei Tagen doch recht anstrengend werden, sodass ich trotz der erlebnisreichen Zeit auch ganz erleichtert war, als die letzte Pooja stattfand und Ganesha seinen Tempel wieder verließ und in den Schrank zurückwanderte. Dies ist allerdings kein normales Ende der Festzeit: Ganeshas aus Plastik oder sogar ökofreundlichem Material werden traditionell im Meer oder in nahe gelegenen Seen versenkt.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Hierzu tragen in Wohninseln viele Familien ihre Idole zusammen und stellen sie zu der größeren, besonders reich geschmückten Figur, vor der sich die ganze Wohngemeinschaft versammelt und feiert. Von Trommeln und Gesang begleitet laufen (oder tanzen) die Familien zum nächstgelegenen Gewässer. Dort wird jede Figur einzeln versenkt: Ein Mann nimmt die Figur entgegen und taucht dreimal von Kopf bis Fuß mit ihr unter, taucht wieder auf, bis er beim vierten Mal ohne sie wieder erscheint. Ein kleines Stück der Figur (Klea) gibt er der Familie zurück und wird im Gegenzug mit einigen Rupien entlohnt.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Das größte Event dieser Festwoche ist das Versenken der fünf bis sechs Meter großen Ganeshas am zehnten Tag, dem 3. September. Der Strand ist so voll, dass sich die Leute wohl wirklich gegenseitig auf die Füße treten, um einen Blick auf die Statuen zu erhaschen. Mir wird erzählt, dass die Statuen wie beim Deutschen Karneval die Straßen entlanggefahren werden, dazu soll es Musik und Tanz geben. Ich freue mich schon drauf!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-5415611447275521819?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/5415611447275521819'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/5415611447275521819'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/08/mittwoch-26.html' title='Ganpati'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-3566311716403159841</id><published>2009-08-27T09:55:00.000-07:00</published><updated>2009-08-27T09:56:54.316-07:00</updated><title type='text'>Schnäppchenjagd</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Dienstag, 25. August 2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Mumbai Süd&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Heute habe ich die Indischen Händler kennengelernt, oder vielleicht besser andersrum? Beim Treffen mit einigen anderen Inbounds in Mumbai Süd habe ich zwei Ketten, ein Kleid und ein Oberteil für 500 Rupien erstanden, das entspricht ca. 7.50 € – daran kann ich mich gewöhnen! Ich muss mir nur etwas einfallen lassen, wie ich meine Ansammlungen nach einem Jahr nach Deutschland verfrachten will, wenn mich Lufthansa nur einen 20kg schweren Koffer mitnehmen lässt...&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-3566311716403159841?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/3566311716403159841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/3566311716403159841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/08/schnappchenjagd.html' title='Schnäppchenjagd'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-6443597676240408098</id><published>2009-08-14T22:39:00.000-07:00</published><updated>2009-08-14T22:40:26.560-07:00</updated><title type='text'>Krishnas Geburtstag</title><content type='html'>Donerstag, 13. August 2009&lt;br /&gt;Mulund West&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute vor einem Monat bin ich angekommen! Den Abend dieses Tages verbrachte ich bei Adriana (Inbound aus Mexico) und ihrer Gastfamilie bestehend aus Gastmutter, -vater, -bruder und -großmutter. Ihre Gastschwester ist letzte Woche ebenfalls als Rotary-Austauschschülerin nach Mexiko geflogen, hat Adriana aber vorher all ihren Freundinnen aus der Wohninsel vorgestellt. Nun kenne ich auch einige davon – wir spielten einige Runden „Uno“, plauderten über den Austausch und übersetzten einige hilfreiche Sätze von Englisch in Hindi und von Hindi ins Spanische. „Khaane ka theeka mat banao“ ist einer davon: „Please don't make the food spicy“.&lt;br /&gt;Es gab ein ausgiebiges Abendessen, obwohl wir immer wieder betonten, wir seien noch satt vom Mittagssen. (Was würden sie bloß mit uns machen, wenn sie unsere Bäuche knurren hörten??) Gegen 23 Uhr, als Adriana und ich uns schon bald bettfein machen wollten, begann ihre Gastmutter von einer Feier zu Ehren Krishnas zu reden. Dieser Gott mit einer Querflöte, seinem Markenzeichen, hat nämlich am 14. August Geburtstag.&lt;br /&gt;Wir gingen nicht etwa in einen Tempel oder ein anderes Gotteshaus, wir wechselten nur das Stockwerk. Wir erreichten mit dem Aufzug den „9th floor“; schon ab dem sechsten jedoch hörten wir die Trommeln und mit Mikrofon verstärkten Gesänge. Welch eine Lautstärke mitten in der Nacht in einem Haus, in dem so viele Menschen so dicht beieinander wohnen! Zum Glück gibt es in Indien kein Ordnungsamt.&lt;br /&gt;Im Flur vor der Wohnung, in der die Feier stattfand, lagen bestimmt 50 Paar Schuhe. Dementsprechend voll war es in der reich geschmückten Wohnzimmer: Es hingen Blumengirlanden, Glitzergirlanden und Lichterketten knapp unter den Ventilatoren unter der Decke,  ein großer Luftballon baumelte von einem Regal und eine Krishna-Porzellanfigur nahm den zentralen Platz auf der Kommode ein, auf dem ansonsten bestimmt der nun in die Ecke geschobene Flachbildfernseher steht. Die vielen orange-, gelb- und pinkfarbenen Blumenketten um sich, war Krishna kaum noch zu sehen. Die bunteste Raumdekoration waren jedoch die Sarees aller anwesenden Frauen. Die meisen saßen auf dem Boden, einige ältere Frauen teilten sich den Platz auf dem Sofa. Von Erdtönen bis hin zu Azurblau über Purpur und Neongelb – jede Farbe hätte sich finden lassen. Zwischen den vielen Frauen sprangen Kinder umher, ihnen war die späte Uhrzeit im Gegensatz zu mir kein Bisschen anzumerken. Auch Männer und Jugendliche fanden sich in der Menge. Sie saßen weiter vorne, auch auf dem Fußboden, und machten Musik. Ein Keyboard mit Zittersound, viele Schlaginstrumente und die Vibratostimmen der Sänger und Sängerinnen ließen ab 23.45 Uhr die ersten Reihen tanzen. Alle anderen sangen mit oder klatschten im Takt. In einer kurzen Singpause klingelte auf einmal das Telefon und ein Schmunzeln ging durch die Runde. Auch in einer normalen Wohnung kann ein Gottesdienst stattfinden, sodass man sich bald wie in einer (...) fühlt.&lt;br /&gt;Um Mitternacht wurde die Musik noch einmal besonders „forte“. Die Neonleuchten wurden ausgeknipst, sodass nur noch die Lichterketten und die Öllampen um die Götterfigur herumplatziert Licht gaben. Ein Räucherstäbchen wurde angezündet und an den Luftballon gehalten, der mit einem lauten Peng! zerplatzte. Alle standen auf, viele sprachen Gebete oder opferten der Götterfigur weitere Blumen, Gewürze, Geld.&lt;br /&gt;Gegen 00.15 Uhr ging das Licht wieder an und es wurde weitergesungen, geklatscht, gefeiert. Angesichts unserer vom Klatschen schmerzenden Hände versicherte uns Adrianas Gastmutter, wir würden in fünf Minuten aufbrechen. Zum Glück konnte ich bei Adriana übernachten, denn bis die Feier zu Ende war zogen sich die fünf Minuten eine halbe Stunde lang. Jeder bekam eine Art süßen Kartoffelbrei mit salzigen, weichgekochten Erbsen in Plastikschälchen und Plastikbecher mit lauwarmer Milch, darin Nüsse und Trockenfrüchte in die Hand gedrückt. Danach ging es schleunigst und mit protestierendem Magen ins Bett.&lt;br /&gt;Adriana und ich waren so betäubt von dem erlebnisreichen Tag, dass wir die Ratte im Badezimmer erst am nächsten Morgen entdeckten...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-6443597676240408098?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/6443597676240408098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/6443597676240408098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/08/krishnas-geburtstag.html' title='Krishnas Geburtstag'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-6284842358917629977</id><published>2009-08-11T08:30:00.000-07:00</published><updated>2009-08-11T08:38:37.893-07:00</updated><title type='text'>Tagesablauf</title><content type='html'>&lt;div&gt;Samstag, 8. August 2009&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mulund East&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zwar bin ich mit ziemlich sicher, dass es nicht viele solcher „normalen“ Tage geben wird. Da nun aber mein College begonnen hat, kann ich mir zusammenreimen, wie so ein Tagesablauf ohne Special Events aussehen würde.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gegen neun Uhr, wenn ich mich ausgeschlafen fühle und die Putzhilfe durch mein Zimmer wischt – schnell, worlos, nicht sonderlich effektiv – stehe ich auf. Ich dusche das Badezimmer nass und frühstücke Cornflakes mit Milch (Fettstufe Sahne) oder Gemüse mit Chapati (Indischem Brot). &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das College beginnt um 12.10 Uhr; die Zeit, bevor ich mit Shamla, meiner Gastmutter, oder bald vielleicht mit einer Mitschülerin den Wohnblock verlasse und mich zu Fuß auf den Weg zum College mache, kann ich also noch sinnvoll nutzen: Ich packe meinen Ranzen, höre Musik, schreibe an Berichten, sehe mit Shamla fern, lerne etwas Hindi oder klimpere auf der Gitarre herum. Aniket, mein Gastbruder, hat mir nämlich vor seiner Abreise nach Deutschland ein paar Akkorde beigebracht, mit denen ich jetzt „Hotel California“ oder „My Immortal“ schreddern kann. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir sind ganz genau drei Ausländer am Kelker-College für Künste, Wissenschaften und Kommerz. Die Mexikanerin Adriana und der Kanadier Keegan wurden vom Rotary-Club in Mulund West aufgenommen, während ich im Rorary Club Mulund East weile. Wir haben uns auf einem der Rotary-Treffen schon gesehen und kommen gut miteinader aus. Besonders für Adriana, die kaum Englisch spricht, ist es ein großes Glück, dass ich auch mit ihr Spanisch reden kann, so übe ich mich nicht selten im Übersetzen. Ganz schön kompliziert in Deutsch zu denken und gleichzeitig Spanisch in Englisch umzuwandeln, oder umgekehrt!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als wir heute den Klassenraum betraten, waren natürlich alle Augen auf uns gerichtet. Der Raum, etwa doppelt so groß wie der meiner Klasse an der Alfred-Delp-Schule, beinhaltet eine Art Bühne mit einem Holzpult, eine Tafel dahinter und etwa 50 fest installierte Holztische mit Holzbänken dahinter. Man sitzt zu zweit an einem Tisch, dessen Ausrichtung schon ganz klar den Unterrichtsstil vorgibt: Frontalunterricht ist an der Tagesordnung. Wie in der Grundschule werden hier ganze Seiten diktiert, nachdem das Thema von der Lehrerin/dem Lehrer erläutert worden ist. Ohne Fünfminutenpause folgt eine 40minütige Unterrichtseinheit der nächsten, bis es um 14.10 Uhr zu einer 30minütigen Mittagspause klingelt. Abgesehen von Sport Freitag und Samstag morgens haben wir sieben verschiedene Fächer: Politik, Sozialkunde, Ökonomie, Englisch, Psychologie, Französisch und Umweltschutzkunde. Alle 30 fünfzehn- bis sechzehnjährigen Mädchen und 10 Jungs in unserer Klasse sind freundlich und hilfsbereit, wenn auch ziemlich schüchtern. Ehrlichgesagt habe ich mir die Altersgruppe etwas anders vorgestellt. Naja!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In der großen Pause hatten Adriana und ich heute ein dringendes Bedürfis nach dem „Washroom“. Dieser bietet allerdings nur indische Toiletten, mit anderen Worten: Löcher mit Rutschfesten Flächen links und rechts, auf denen die Füße Platz haben. Der Boden ist immer nass, denn anstatt Papier gibt es nur einen zu klein ausgefallenen Gartenschlauch für alle, die sich gerne mit Wasser und der linken Hand säubern. Zum Glück hatte ich eine Packung Taschentücher dabei. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;In der Kantine gibt es Sanwiches, Chips und Indische Gerichte. Danach ging es uns wieder gut. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach der sechsten Stunde, die um 16.40 Uhr endet, sind Adriana, Keegan und ich heute zu Fuß den etwa 20minütigen Weg zu meiner Gastfamilie angetreten. Die neugierigen Blicke werden mit allergrößter Sicherheit bis zum Tag unserer Rückkehr an uns kleben bleiben; sei es auf dem Hin- oder Rückweg, im College selbst oder an irgendeinem anderen Ort hier in Indien. Besonders ich fühle mich ein paar Nummern zu groß und ein paar Nuancen zu hell geraten. Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass wir überall angestarrt, aber kaum angesprochen worden sind. Ich habe das Gefühl, dass meine Eigeninitiative hier mehr denn je gefragt ist; Adriana und Keegan haben sich in der Hinsicht Leute Ansprechen jedenfalls voll darauf verlassen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nachmittags habe ich Yoga. 18.30 Uhr sammeln sich etwa 10 Frauen mittleren Alters im zweiten Stock eines Gebäudes zusammen, das von außen ziemlich alt und schmutzig erscheint, im Inneren jedoch ganz gemütlich gestaltet ist. Der Übungsraum ist in freundlichen, einladend hellen Farbtönen gehalten; an einer Wand ist ein großes „Om“, natürlich in Hindischrift, aufgemalt und reichlich verziert. Außer einem Stuhl für die Leiterin und den vielen Ventilatoren an der Decke gibt es keine Möbel. Jede Teilnehmerin bringt ein Handtuch mit oder kleine Teppiche. Dann geht es los: Mit einer beruhigenden und doch lauten Stimme gibt die Leiterin Anweisungen, Erklärungen für verschiedene Übungen oder rezitiert spirituelle Textstellen – alles auf Hindi. Atem-und Dehnübungen folgen dem „Om“ Meditieren und einer sportlichen Einheit, die aus einer immer gleichen Abfolge zwölf bestimmter Haltungen besteht. Dabei steht man anfangs in der Namaste-Position, beide Handflächen aufeinandergelegt, Füße beieinander, bei Position fünf liegt man bäuchlings auf dem Boden um kurz darauf wieder kerzengerade dazustehen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Den Verlauf der Übungen begleitend ist Straßenlärm zu hören, Hundebellen und immer wieder die Anweisungen der Leiterin. Ab und zu übersetzt sie sie für mich ins Englische. Ansonsten muss ich mir die Disziplinen abschauen; hinderlich ist dabei, dass nahezu jede Dehnübung mit geschlossenen Augen erfolgen soll. Ich muss mich eben mit dem Hindilernen beeilen!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mit einer Rickshaw oder zu Fuß trete ich den Heimweg an. Jeden Abend gibt es ein reichhaltiges Abendessen, das ich dazu nutze, mich an scharfes Essen mehr und mehr zu gewöhnen. Oft esse ich Gemüse mit Joghurt, dazu Chapati oder Reis. Die Zeit bevor sich jeder zur Nachtruhe zurückzieht wird mit gemütlichem Kartenspielen, fernsehen oder einfach nur Beisammensein verbracht. Die Zimmertüren der Wohnung stehen sowieso tagsüber ständig offen. Wenn ich wollte, könnte ich auch allein sein – ich müsste nur meine Zimmertür schließen und niemand würde mich stören. Doch anders als erwartet genieße ich die Indische Geselligkeit und setze mich eher in das Zimmer meiner Gasteltern, wo sich oft auch mein Gastbruder aufhält, als in meinem eigenen Zimmer zu bleiben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Liege ich nachts auf dem harten Bett, höre ich dem andauernden Straßenlärm zu. Mittlerweile weiß ich tiefe, bollernde Geräusche Lastwagen, beinahe angenehmes Rauschen PKWs und motorradähnliches Knattern Rickshaws zuzuordnen. Als seien auch sie müde vom wuseligen Tag, stellen sie das Hupen in allen Tonlagen nun fast vollständig ein. Der Ventilator an meiner Zimmerdecke, der weder am Tag noch nachtsüber stillsteht, fächelt mir eine wohltuende Brise ins vom Moskitospray klebende Gesicht. Der morgige Tag liegt vor mir wie ein noch schneeweißes Papier, das nur darauf wartet, mit lauter bunten Eindücken freudig verschönert zu werden. Noch! Ich rieche an meinem Cortisoltaschentuch und lächele bei dem Gedanken, ein Stück zu Hause in den Händen zu halten&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-6284842358917629977?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien09-10.blogspot.com/feeds/6284842358917629977/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/08/tagesablauf.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/6284842358917629977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/6284842358917629977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/08/tagesablauf.html' title='Tagesablauf'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-97167925729776495</id><published>2009-08-03T06:13:00.001-07:00</published><updated>2009-08-03T06:15:26.587-07:00</updated><title type='text'>"Pooja"</title><content type='html'>Freitag, 31. Juli 2009&lt;br /&gt;Badlapur&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bisher war mir „Pooja“ nur als der Name einer meiner zukünftigen Gastschwestern bekannt. Heute habe ich die Ehre, bei dem gleichnamigen Ritual teilzunehmen.&lt;br /&gt;Es hieß, die Pooja solle um 16 Uhr beginnen. So machten sich mein Gastbruder Aniket und meine Gasteltern am Vormittag auf den Weg nach Badlapur, zum Haus der Großmutter Umaji, wo wir auch schon den 14. Juli, meinen und ihren Geburtstag, verbracht hatten (siehe unten). Nach der herzlichen Begrüßung gab es erstmal Essen. Aniket jedoch, der später noch eine wichtige Rolle bei den Festlichkeiten einnehmen sollte, durfte bestimmte Dinge nicht essen – man kann auch sagen, es blieb ihm nichts außer „Sabudana Ki Khichidi“; helle, perlengroße Kügelchen und „Thalipeed“; kleine, scharfe Pfannkuchen. Vor einer Pooja fastet man nämlich („Upas“) und diese beiden Gerichte gehören zum „Upas“-stuff, wie mir Aniket erklärt.&lt;br /&gt;Ich konnte derweil eine mir bisher völlig unbekannte Frucht kennenlernen. Sie wird „Sita Fal“ genannt, ist apfelsinengroß, sieht ein Bisschen aus wie eine Artischocke, ist aber so weich, dass man sie ohne Kraftaufwand auseinanderbrechen kann. Sie lässt sich wie eine Kiwi auslöffeln. Übrig bleiben schwarze, glatte Kerne und die weiche, brüchige Schale. Über den Geschmack kann ich nur sagen: süß, etwas bananig, äußerst lecker.&lt;br /&gt;Über das Warten auf 16 Uhr schlief ich ein. Haben Inder Zeit, so ist es für sie das Normalste der Welt, einfach mal nichts zu tun. Man schlendert im Haus herum, sitzt oder liegt, sieht fern, döst und hört, zumindest in diesen Monaten, dem prasselnden Regen zu. Für viele Aktivitäten ist es einfach zu schwül. Betritt man einen Raum, so schaltet man zuallererst den Ventilator an, der hier beinahe so wichtig ist, wie eine Glühbirne bei Dunkelheit. Oder etwa noch wichtiger – der Ventilator bleibt über Nacht angeschaltet!&lt;br /&gt;Als ich aufwachte, war war unsere Gemeinschaft um weitere Familienmitglieder und einem Badjhi (hindischen Priester) reicher geworden. Es war 16.30 Uhr. Langsam kamen die Vorbereitungen für das Ritual in den Gang: Auf einer schmalen Anhöhe, einer art Altar, wurden Früchte, farbiges Pulver, Reis, Wasser, Milch, kleine Messingfigürchen und jede Menge bunte Blüten bereitgestellt und alle anwesenden Frauen legten ihre leuchtend bunten Saris an. Meine Saribluse ist leider noch bei der Schneiderin, bis zur nächsten Festlichkeit ist sie aber bestimmt fertig.&lt;br /&gt;Mit einer Indischen Verspätung von einer vollen Stunde setzten sich der Badhji und Aniket auf kleine Teppiche gleich neben den Altar. Der alte Mann begann mit einer Art Sprechgesang, der zwischendurch von Anweisungen an Aniket unterbrochen wurde. Dieser hatte die Aufgabe, alles auf traditionelle Art und Weise an die richtige Stelle zu bringen: Räucherstäbchen wurden angezündet, Statuen wurden begossen und mit Blumen und Reis bestreut; auf einem Silberteller mit Reis und Holzkugeln, symbolisch für das Universum und die Planeten, wurden Blüten und andere Gräser aufgetürmt,... Immer wieder ließ sich Aniket frisches Wasser aus einem Bronzekrug über die Hände laufen, was ihn zwischen all den Versen sichtlich erfrischte. Dies alles geschah begleitet von Handygeräuschen, Türklingeln, Kommen und Gehen von Verwandten und Bekannten, deren Unterhaltungen mal im Flüsterton, mal lautstark. Ungerührt singt der Badjhi weiter, zwinkert in die Kamera, blickt freundlich in die Runde. Ich höre seiner klaren Stimme zu und staune über die Geschwindigkeit der Worte. Dass diese weder Hindi noch Marathi zuzuordnen sind, sondern Sanskrit, erfuhr ich erst später. (Hindi, Marathi und alle anderen indischen Sprachgruppen stammen von Sanskrit ab wie alle Romanischen Sprachen vom Lateinischen.)&lt;br /&gt;Als jedes Element seinen richtigen Platz eingenommen hatte, gab es eine Pause. Nein, nicht etwa der Badhji brauchte ein Glas Wasser und ein Bisschen Bewegung – nach zwei Stunden bat Aniket um eine kurze Erfrischung.&lt;br /&gt;Es ging weiter mit Sagen und Geschichten, es wurde gesungen und Aniket wurde, wie ich es von Hochzeiten her kenne, mit Reis beworfen. Zuletzt gab jeder Anwesende eine Blume auf den Altar und bekam einen Tropfen Milch und einen süßen Brei in die rechte Hand. „Eat!“ ist die Devise.&lt;br /&gt;Es ist nun 20 Uhr. Man sitzt gemeinsam in Wohnzimmer und plaudert, isst, lacht. Mein Gastvater gibt mir ein Resumen der eben gehörten Geschichten mit der Moral: Das Praktizieren von Poojas bringt Glück, es wissentlich und willentlich zu unterlassen bringt Unglück; das Wichtigste aber ist – ob nun in Indien oder Deutschland – ein unumstößliches Gottvertrauen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-97167925729776495?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien09-10.blogspot.com/feeds/97167925729776495/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/08/freitag-31.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/97167925729776495'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/97167925729776495'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/08/freitag-31.html' title='&quot;Pooja&quot;'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-2821368331645437974</id><published>2009-07-25T09:33:00.000-07:00</published><updated>2009-07-29T23:32:12.269-07:00</updated><title type='text'>Hindi und Hardrock</title><content type='html'>Samstag, 25. Juli, 10.30 Uhr&lt;br /&gt;Pandhra&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hindi! Eine Sprache, die einen auf die Wichtigkeit einer praezisen Artikulation hinweist. Diese Sprache darf ich jetzt lernen.&lt;br /&gt;Vier verschiedene Ts sind zu unterscheiden, dabei ist keines wie das nasse Deutsche T und keines wie das gelispelte Englische Th. Es gibt 12 Vokale und 36 Konsonanten, die alle als voellig eigene Zeichen auswendiggelernt werden wollen. Kombiniert man nun Vokal und Konsonant, so entsteht wieder ein neues Zeichen. Bis auf ein paar Ausnahmen gibt es dafuer zum Glueck ein Schema, das mir mittlerweile einleuchtet. Das erste Wort, das ich ohne Hilfe lesen konnte, war "aag"; Es stand auf einem Schild neben einem verstaubten Feuerloescher und bedeutet Feuer.&lt;br /&gt;Ich bin gerade in der zierlichen und supergemuetlichen Wohnung einer meiner zukuenftigen Gastschwestern Aarti. Ihre Eltern werden mich wohl waehrend meiner letzten Monate hier in Indien beherbergen. Aarti ist 24 und arbeitet als Grafikdesignerin fuer eine Modezeitschrift. Ihre Wohnung befindet sich mitten in Mumbai.&lt;br /&gt;Auf den Strassen sieht man in diesem Teil der Riesenstadt nicht nur ein paar Auslaender, aber vor allem viele junge Leute. Mulund, der Ort, ich dem ich jetzt die ersten Monate ueber wohne, ist im Vergleich zu hier eher eine Gegend fuer Kinder und aeltere Generationen.&lt;br /&gt;Ganz spontan rief mich Aarti gestern mittag an und fragte, ob ich nicht den Freitagabend mit ihr verbringen wolle. So sah ich gestern das Hardrock Cafe Mumbai von innen, liess mich im Club nebenan taenzelnd von den Menschenmengen herumdruecken und lernte ihre Freunde kennen. Das Highlight des Abends war der atemberaubende Blick auf die Stadt und das Meer(!) vom Balkon einer ihrer Freunde. Meine Kamera ist nicht die professionellste, dennoch sind die Fotos nicht zu verachten (Ich versuche, sie in den naechsten Tagen hochzuladen).&lt;br /&gt;Es ist nun kurz vor elf. Aarti und ihre Mitbewohnerin schlafen, noch waehrend ich den Bauarbeitern zuschaue, die auf dem Hochhaus gegenueber voellig ungesichert am Dach herumbasteln. Auf einem 22-stoeckigen Bau befinden sie sich in einer Hoehe von bestimmt 100 Metern, und das alles ohne Geruest!&lt;br /&gt;Heute steht, nach einem scharfen Fruehstueck, ein Strandspatziergang kombiniert mit einem Stadtbummel auf dem Programm. Dann fahre ich wieder nach Mulund, um bei den Vorbereitungen fuer Sonntag zu helfen: Anikets Abschiedsfeier. (Mein Gastbruder Aniket wird, ebenfalls von Rotary entsandt, ein Jahr in Deutschland verbringen und kommt fuer einige Zeit sogar auch in meine Familie.) Schon wieder ein Abschied, aber ich bin so gespannt darauf, was er von Deutschland erzaehlt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-2821368331645437974?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien09-10.blogspot.com/feeds/2821368331645437974/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/07/hindi-und-hardrock.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/2821368331645437974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/2821368331645437974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/07/hindi-und-hardrock.html' title='Hindi und Hardrock'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-1066341896055503080</id><published>2009-07-19T04:08:00.000-07:00</published><updated>2009-07-25T10:21:17.023-07:00</updated><title type='text'>Zugfahren in Indien</title><content type='html'>Freitag, 17. Juli&lt;br /&gt;zwischen Nord- und Suedmumbai&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um mir bei der Polizei meine Aufenthaltsgenehmigung abzuholen befinde ich mich nun das erste Mal in einem indischen Zug. Dicht an dicht gedrängt sitze ich zwischen meiner Gastmutter und dem vergitterten Fenster. Es gibt weder Glasscheiben noch Türen. Wenn ich herausschaue, kann ich einen Zipfel des Saris sehen, dessen Trägerin sich, noch während der Zug anfuhr, einen Platz halb in, halb außerhalb des Zuges erkämpfte.&lt;br /&gt;Ich sitze im Frauenabteil. Es gibt mit großer Sicherheit keine Farbe und kaum eine Farbkombination, die eine Inderin nicht tragen würde. Die meisten haben einen aufgemalten oder -geklebten Punkt auf der Stirn und klimpern mit ihrem goldenen Schmuck. Selten sieht man rot gefärbtes Haar; helles Haar ist (alte Leute und mich mal ausgenommen), nur bei Touristen im Süden Mumbais zu sehen. Dafür gibt es Shiks mit Turbanen, Frauen und Männer, die schwere Krüge auf den Köpfen balancieren und Schuhe in allen Formen und Farben – hauptsache luftig.&lt;br /&gt;Langsam bekomme ich eine vage Vorstellung davon, wie Armut ausehen muss. Es ist beschämend, wie ich über die Wohnung meiner Gastfamilie gedacht habe, als ich dort ankam. Wir wohnen im zweiten Stock. Die Zimmer sind klein (außer meines, in dem normalerweise meine Gastbrüder schlafen. Jetzt übernachten sie auf einer aufklappbaren Couch im Wohn- und Arbeitszimmer), es gibt eine Toilette, dazu Toilettenpapier (!), die Dusche ist im gleichen Zimmer und besteht lediglich aus einem Duschkopf. Weder eine Tür noch ein Duschvorhang ist vorhanden, sodass man auf so engem Raum bei jedem Duschen auf sein Handtuch achten muss, damit es nicht nass wird. Hände waschen kann man auf dem Gang. Die Küche ist etwas größer, natürlich mit einem reservierten Platz für kleine Figürchen und Bildern, die mindestens einmal am Tag mit teuren Gewürzen betupft werden. Das Schlafzimmer der Eltern vervollständigt die Wohnung.&lt;br /&gt;Was mich zuerst etwas abschreckte, war der Dreck in der Stadt. Den prüfenden Bilck meiner (deutschen) Mutter im Gedächtnis, der nach der Puzeinheit durch die Bad Kreuznacher Wohnung schweift, kam mir hier alles ziemlich verschmutzt vor, sodass ich versuchte, so wenig wie eben möglich zu berühren. Mittlerweile habe ich mich soweit angepasst, dass ich bei unerwünschten Insekten auch selbst Hand anlegen kann. Zum Glück ist das nicht allzu oft notwendig, bisher habe ich eine Kakerlake und drei Ohrenkneifer auf dem Gewissen (Fliegen zählen nicht).&lt;br /&gt;Wenn ich mir im Vergleich zu meiner Unterkunft also die mit Plastikfetzen überdachten Baracken ansehe, an denen wir vorbeifahren, wird es mir doch recht mulmig (ganz zu schweigen von den Sammelstellen auf Abstellgleisen, auf denen die Leute nur von einer Brücke vor Niederschlag geschützt sind).&lt;br /&gt;Dort leben also Menschen wie du und ich... Überall liegt Müll. Was passiert wenn es ernsthaft regnet? Was machen sie mit Ungeziefer? Und fließendes Wasser??&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich trete den Rückweg leider ohne den ersuchten Schein an. Es fehlt ein aktuelles Formular meines zukünftigen Colleges und ein Passbild, auf dem meine Ohren sichtbar sind. Dafür habe ich etwas von Süd-Mumbai gesehen: das Hohe Gericht „High Court“, die University Of Mumbai, die Railway Station und das Taj Mahal Hotel (inzwischen wieder vollständig restauriert), das Prince of Wales Museum (danach war meine Aufnahmefähigkeit erstmal am Ende, aber es war angenehm kühl) und das Meer! Meine Augen erblickten das erste Mal den Indischen Ozean.&lt;br /&gt;Wir (Pradjumna, Shamla, ich) kehrten in ein Schnellrestaurant ein, das mich etwas ans Café Zürich erinnerte. Ein Lassi und etwas Reisähnliches mit scharfer Soße brachten meinen Kreislauf wieder auf die Sprünge und so ließen wir uns per Taxi zur Zugstation chauffieren.&lt;br /&gt;Zu Hause werde ich hoffentlich etwas Zeit haben, mich auszuruhen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-1066341896055503080?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien09-10.blogspot.com/feeds/1066341896055503080/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/07/zugfahren-in-indien.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/1066341896055503080'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/1066341896055503080'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/07/zugfahren-in-indien.html' title='Zugfahren in Indien'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-1387568519765177291</id><published>2009-07-19T04:07:00.000-07:00</published><updated>2009-07-25T10:20:06.590-07:00</updated><title type='text'>Mein 17ter Geburtstag</title><content type='html'>Donnerstag, 16. Juli&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siebzehn! 17! XVII!! Unter dem ganzen Trubel habe ich meinen eigenen Geburtstag gar nicht richtig wahrgenommen.&lt;br /&gt;An diesem 14. Juli war Familie Mokashi (Pradyumna, Shamla, Aniruddha, Aniket und ich) zusammen mit einer Tante bei der Großmutter Umaji und ihrem Mann, die etwas außerhalb wohnen. Ich war nämlich nicht das einzige Geburtstagskind: Auch Umaji wurde diesen Dienstag ein Jahr älter!&lt;br /&gt;Bevor wir unsere Geschenke bekamen, gab uns jede Frau im Zimmer etwas Farbe auf die Stirn, uns wurde Reis auf den Kopf gestreut und ein wenig Zucker in die Hand gegeben. Dann, wie bei meiner Ankunft, wurde ein Teelicht auf einem Silbertablett dreimal vor ihrem und meinem Gesicht geschwenkt.&lt;br /&gt;Jetzt bin ich wirklich ausgestattet und muss nicht immer in westlichen Klamotten, in denen man wirklich schwitzt, herumlaufen. Ich bin nun stolze Besitzerin eines wunderschönen grünen Saris mit blau-violetter Schärpe. All die anderen Geschenke aufzuzählen würde wohl zu lange dauern. Über mein Geschenk, ein gehäkeltes Fensterbild, hat sich Umaji jedenfalls auch sehr gefreut (Danke Mama!). Wir aßen von Silbertellern, die wir mal mit scharfen, mal mit süßen Spezialitäten aus vielen bereitgestelten Schüssen füllten, um sie (natürlich mit der rechten Hand) wieder zu säubern. Es war wirklich lecker. Am besten schmeckte mir ein Kokosnusstörtchen, von welchem gesagt wird, es sei die Lieblingsspeise des Elefantengottes Ganesha. Er ist der Sohn von Mahesh und Parvati und an seinem entzückenden Rüssel zu erkennen. ;-)&lt;br /&gt;Es war permanent am regnen. Durch den Putz des neuen Hauses – es ist erst letztes Jahr erbaut worden – sickerte Wasser. Ich lehnte mich nur für eine kurze Zeit an die Innenwand des Hauses, und hatte prompt einen nassen Rücken.&lt;br /&gt;Bis zu unserer Rückkehr nach Mumbai machte ein erfrischendes Mittagsschläfchen, sah mit den anderen fern (Überschwemmungen in Süd-Mumbai!) und verlor einige Partien Rummy gegen meine Gastbrüder (die indische Version von Rommé-Hand). Immer wieder riefen mir kaum bekannte Leute an, die mir über Shamlas Handy alles Gute zum Geburtstag wünschten.&lt;br /&gt;Alle Plastiktüten sicher verstaut traten wir die Rückfahrt an, auf der ich hier zum ersten Mal frei auf der Straße herumlaufende Kühe und eingespannte Büffel sah.&lt;br /&gt;Den Rest des Abends verbrachten wir zusammen mit meinen beiden anderen Gastfamilien und ferneren Bekannten in einem Restaurant. Neben allerlei indischer Köstlichkeiten konnten wir einem Marionettentheater mit Livemusik und -gesang beiwohnen. Auf Wunsch wurde auch Happy Birthday gesungen, während ich mit großen Stücken Schokoladentorte gefüttert wurde.&lt;br /&gt;Es war ein wirklich gelungener Tag!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-1387568519765177291?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien09-10.blogspot.com/feeds/1387568519765177291/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/07/mein-17ter-geburtstag.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/1387568519765177291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/1387568519765177291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/07/mein-17ter-geburtstag.html' title='Mein 17ter Geburtstag'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9103103046001948894.post-2203110420293702153</id><published>2009-07-18T01:17:00.000-07:00</published><updated>2009-07-18T01:20:23.274-07:00</updated><title type='text'>-.-</title><content type='html'>die eintraege stehen in der warteschleife. ich hab sie schon fertig geschreiben, kann sie bisher nur noch nicht ins internet stellen. noch ein bisschen geduld, bitte :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-2203110420293702153?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien09-10.blogspot.com/feeds/2203110420293702153/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/07/blog-post.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/2203110420293702153'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/2203110420293702153'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/07/blog-post.html' title='-.-'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image 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essen serviert und man hatte einen irren ausblick auf wuestenlandschaften, kuesten, den rosigen sonnenuntergang und lichterinseln bei nacht.&lt;br /&gt;nach einigem hin und her mit reisepaessen und anderen bescheinigungen bin ich um 01:00 uhr von meinen gastfamilien (allen dreien!) in empfang genommen worden. es waren bestimmt zehn leute, die mir blumen schenkten und mich freudig willkommen hiessen.&lt;br /&gt;ja, alles ist anders. die luft ist unglaublich feucht und warm, jede strassenecke riecht verschieden. die farbigkeiten sind so viel staerker, die strassen sind voller und vor allem lauter. eine kuh habe ich zwar noch nicht gesehen, doch aber jede menge hunde, die im muell vor den blechbaracken nach essbarem wuehlen.&lt;br /&gt;vor der wohnungstuer meiner ersten familie mokashi angekommen, bekam ich von jeder frau rote und gelbe farbe auf die stirn getupft. dann haette ich zuerst meinen rechten fuss in die wohnung setzen sollen, was sie mir aber leider zu spaet sagten. sie saehen das nicht so eng, gaben sie mir danach freundlich zu verstehen. es gab kekse und kaffee und fuer mich &gt;boiled water&lt;. die fuehrung durch die wohnung war kurz, denn es gibt nicht viele räume: ein wohnzimmer, das gleichzeitig eingangshalle und arbeitsraum ist (hier steht der pc), das schlafzimmer der eltern, mein zimmer, die küche und zwei winzige bäder. ich habe ein verhältnismäßig großes zimmer mit zwei betten, in denen eigentlich meine gastbrueder aniket und aniruddha schlafen. sie schlafen jetzt im wohnzimmer auf einer ausklappbaren couch. das nenne ich gastfreundschaft!&lt;br /&gt;gegen vier uhr, nachdem sich alle verabschiedet hatten, gab mir meine gastmutter shamla einen temperaturgerechten schlafanzug und ich ging zu bett.&lt;br /&gt;heute abend werde ich mit ihr in die stadt gehen und leichtere kleidung kaufen.&lt;br /&gt;das internet ist hier nicht sehr zuverlaessig und die grossschreibtaste klemmt, deswegen werde ich nun erstmal schluss machen.&lt;br /&gt;ich bin wirklich gespannt, was so alles auf mich zukommt und hoffe, bald verschwindet dieser nervige kloss im hals.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9103103046001948894-1120758086109818610?l=indien09-10.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien09-10.blogspot.com/feeds/1120758086109818610/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/07/angekommen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/1120758086109818610'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9103103046001948894/posts/default/1120758086109818610'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien09-10.blogspot.com/2009/07/angekommen.html' title='angekommen!'/><author><name>Anthea</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17579138431727404436</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3-TZAiaRqwY/S0jnU3wt0SI/AAAAAAAAAGk/DPK1eFqbQ1A/S220/storck_einzel+-+Kopie.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
